Wenn eine sichere Bindung fehlt

Für eine gesunde Entwicklung braucht ein Kind eine sichere Bindung zu einer oder mehreren erwachsenen Personen. Fehlt diese, zieht sich das Kind zurück und hat Mühe, Freundschaften zu knüpfen. Dazu drohen Aufmerksamkeitsstörungen, Aggressionen und Depressionen. Nun heisst es: feinfühlig auf Ängste und Bedürfnisse des Kindes reagieren.
Ein Kind, nennen wir es Robin, fällt mit dem Fahrrad um. Weinend reibt sich Robin das Knie und schaut auf seine Hosen, die beim Sturz zerrissen worden sind. Die Eltern nehmen das weinende Kind in den Arm und trösten es. Schnell lässt es sich beruhigen und fühlt sich ermutigt, einen nächsten Versuch mit dem Fahrrad zu wagen.

Schutz und Trost wirken besonders gut, wenn er von Menschen kommt, mit denen das Kind eine enge Bindung hat. Und sie sind in Situationen wie oben beschrieben sehr wichtig – nicht nur in dieser Situation, sondern für die gesamte kindliche Entwicklung. Bindung bezeichnet eine enge und von starken Gefühlen geprägte Beziehung zwischen einem Kind und seinen Eltern oder anderen ihm nahestehenden Erwachsenen. Sie hilft dem Säugling und Kleinkind, Schutz zu erhalten und sicher betreut zu werden. 

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