Wie helfen wir Kindern mit  Zurückweisungen umzugehen?

Wie Jugendliche von den Gleichaltrigen wahrgenommen werden, ist von entscheidender Bedeutung für ihre psychische Gesundheit. Leiden sie unter Zurückweisungs­empfindlichkeit, besteht ein hohes Risiko, dass aus nur empfundener reale Zurückweisung wird – Essstörungen oder Depressionen können die Folge sein. Wie kann den Betroffenen geholfen werden?
Die Angebetete gibt einem einen Korb, die vermeintlich beste Freundin lässt einen links liegen
und hat nun eine neue engste Vertraute oder man wird nicht zu einer Party eingeladen – Zurückweisungen können äusserst schmerzhaft und emotional belastend sein. So konnten US-amerikanische Forscher zeigen, dass Gehirnregionen, die mit der Schmerzverarbeitung in Verbindung stehen, auf psychischen Schmerz wie Zurückweisung ähnlich reagieren wie auf physischen Schmerz.

Zurückweisung tut also wortwörtlich weh. Zudem wissen wir heute, dass die Stärke solcher Empfindungen zwischen dem 11. und 17. Lebensjahr ansteigt, wobei Jugendliche besonders stark auf Zurückweisung reagieren.

Im Laufe der jugendlichen Entwicklung werden Beziehungen zu Gleichaltrigen wichtiger, die Eltern rücken als primäre Bezugspersonen in den Hintergrund. Denn soziale Beziehungen mit Gleichaltrigen legen die Lern- und Erfahrungsgrundlage für die Entwicklung einer eigenen Identität, für reife zwischenmenschliche Beziehungen und für einen guten Umgang mit Konflikten.

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