Frau Stamm, warum fühlen sich Väter oft nur als Babysitter?

Wann sind Männer «gute Väter»? Was braucht es, damit sie eine gute Beziehung zu ­ihren Kindern aufbauen können? Was braucht es vonseiten der Mütter, damit dies gelingt? Die Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm über die Zwänge in der ­modernen Familie – und warum Väter aufhören sollten, die Mütter zu imitieren. 
Sie ist die Stimme, die für mehr Gelassenheit, weniger Therapiekultur und Förderwahn in der Kindererziehung plädiert: Margrit Stamm. Die wohl in der Öffentlichkeit präsenteste 
Erziehungswissenschaftlerin der Schweiz hat sich mit der gesellschaft­lichen Idealvorstellung von Familie und insbesondere mit der Vaterrolle auseinandergesetzt. Die bekennende Feministin bricht eine Lanze für die Väter, von denen sehr viele, so Stamm, «unter dem Hammer» der Partnerin seien. In ihrem neuen Büro in Aarau spricht sie über ihre Forschung und verrät, was ihre Auseinandersetzung mit Väter- und Mütterrollen mit der eigenen Biografie zu tun hat.
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