Fokus Väter: Papa im Mittelpunkt der Familie

Einst galt die Mutter als allein seligmachende Bezugsperson fürs Kind. Zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Dank gesellschaftlicher Entwicklungen, aber auch dank neuer Väter, die mit alten Mustern brechen und sich nicht damit begnügen, im Leben ihrer Kinder eine Zuschauerrolle einzunehmen. So geht es den Familienmännern damit. 
Sie kochen, fahren die Kinder zum Fussballtraining und Cellounterricht, helfen bei den Hausaufgaben, verpassen keinen Elternabend und erledigen neben dem Wochenend-Grosseinkauf noch den saisonalen Kleiderkauf für den Nachwuchs: die «neuen Väter». Wer genau mit diesem Schlagwort gemeint ist, bleibt oft einer vagen Vorstellung überlassen. Doch was unterscheidet eigentlich den «neuen» vom «alten» Vater und welche Entwicklungen stehen zwischen diesen beiden Typen? Warum entscheiden sich Männer unserer Zeit für Vaterschaft und wie gestalten sie diese Rolle? Wo liegen Chancen und Widerstände, die sich daraus ergeben? Und wie prägen die Väter von heute die Generation von morgen?
Während Mütter und ihr Einfluss auf die kindliche Entwicklung schon vor 300 Jahren Forschungsgegenstand waren, ist die Väterforschung eine vergleichsweise junge Disziplin, die erst seit Mitte der 1990er-Jahre breites Interesse auf sich zieht. «Väter waren lange Zeit die vergessene Klientel der Familienforschung. Die Wissenschaft hat ihren Beitrag zur kindlichen Entwicklung über viele Jahre ignoriert und sie lediglich in der Rolle des Brotverdieners betrachtet», sagt Wassilios Fthenakis, Pionier der Väterforschung. (Lesetipp: Papa-Tipps vom Profi)
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