Väter in Teilzeit

Immer mehr Väter wünschen sich Teilzeitjobs, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Doch oft stecken sie in alten Rollenmustern fest. Und auf dem Arbeitsmarkt herrschen nach wie vor traditionelle Vorstellungen – und ungleiche Löhne.
Der Montag ist der Tag, an dem Alain Mazenauer aus Zürich seinen zweijährigen Sohn schnappt und in den Veloanhänger setzt. Mit dem Mountainbike geht es hinauf auf den Üetliberg, sein Sohn juchzt hinter ihm vor Freude. Später gehen sie in den Supermarkt. Der Kleine schiebt einen Einkaufswagen für Kinder. Bis seine Mutter aus dem Büro nach Hause kommt, steht der Znacht auf dem Tisch.
Für Vater Alain sind die Montage sehr wichtig. An diesen Tagen ist er komplett off von der Arbeit und nur für seinen Sohn da. So hatte er sich das vorgestellt, als er mit der Geburt des Kindes seine Vollzeitstelle um 20 rozent reduzierte. Der Ge­danke kam ihm bereits, während seine Frau schwanger war. Und die fand es von Anfang an sinnvoll, dass auch Papa mehr zu Hause beim Kind ist. Sechs Monate nach der Geburt stieg sie wieder in ihren Job ein, mit einem Pensum von 60 Prozent.
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