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Kindergarten

So kommt Ihr Kind gut an im «Chindsgi»

Der Eintritt in den Kindergarten ist ein grosser Schritt aus der Geborgenheit der Familie in eine neue, unbekannte Welt. Es warten zahlreiche Herausforderungen, an denen Ihr Kind wachsen wird. Von uns erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind dabei begleiten können. 
Text: Stefanie Rietzler, Fabian Grolimund
Bild: Carla Kogelman
Nun ist es also so weit: Ihr Kind ist im Kin­dergarten. Eine neue, aufregende Welt tut sich auf und bringt viele Veränderungen mit sich. Ist Ihr Kleines «tatsächlich schon so gross»?

Für Ihr Kind und auch für Sie beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der viele schöne, aber auch herausfordernde Momente mit sich bringt. Sie werden neue Seiten an Ihrem Kind entdecken und staunen, was sich in den nächsten zwei Jahren alles tun wird.
Eine neue Bezugsperson tritt ins Leben Ihres Kindes
Im Kindergarten weitet sich das Beziehungsnetz des Kindes. Es ge­winnt eine neue Bezugsperson hin­zu und lernt, sich dieser anzuver­trauen. Für viele Kinder wird die Kindergärtnerin zu einem immens wichtigen Menschen, der einen gros­sen Stellenwert einnimmt. 

Sie beob­achten sie, lernen von ihr, wollen ihr etwas mitbringen und zitieren zu Hause, «was Frau X» dazu meinen würde. Das ist – auch wenn es für man­che Eltern nicht ganz einfach ist, wenn jemand Fremdes plötzlich so wichtig wird – etwas Schönes, das das Kind stärkt.
Auch wenn Sie als Eltern nicht direkt vor Ort im Kindergarten für Ihr Kind da sein können – haben Sie einen Einfluss, ihm ein gutes Gefühl zu geben.
Auch wenn Sie als Eltern nicht direkt vor Ort im Kindergarten für Ihr Kind da sein können – haben Sie einen Einfluss, ihm ein gutes Gefühl zu geben.
Bis es so weit ist, muss sich das Kind jedoch eingewöhnen und die Kindergärtnerin kennenlernen. Für manche Kinder ist die damit ver­bundene Ablösung von den Eltern mit grossem Stress verbunden. Sie weinen, wenn sich Mutter oder Vater verabschieden, klammern sich an sie und fragen in den ersten Wochen ständig, wann der Kinder­garten zu Ende ist und die Eltern endlich wiederkommen. 

Gerade für Kinder, die bisher noch nie fremdbetreut worden sind, ist es ungewohnt, dass die Eltern nicht da sind, um sie zu beruhigen und zu trösten.

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2 Kommentare

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Von Ivan am 17.08.2018 09:55

Hervorragender Artikel! Vielen Dank.

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Von m am 26.01.2018 10:56

es gibt auch Kindergärtner...

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