Ängste: Mama, mach das Monster weg!

Während der Kindergartenzeit durchleben Kinder viele Ängste: vor Tieren, vor der Trennung von ihren Eltern, vor Gespenstern und Monstern unter dem Bett. Manches erscheint in den Augen eines Erwachsenen unverständlich oder sogar absurd. Doch bagatellisieren hilft nicht: Eltern müssen ihren Kindern zeigen, wie sie mit ihren Ängsten umgehen können. 
Neulich nachts. Aus dem Kinderzimmer ertönt ein Schrei, dann trappeln nackte Füsse über den Gang. Kurz darauf steht der Fünfjährige neben meinem Bett, tastet nach meiner Schulter und sagt: «Mama, ich habe Angst, in meinem Zimmer ist es zu dunkel.» 

Ich denke an das Nachtlicht, das dort in der Steckdose steckt und das mein Sohn vor dem Einschlafen noch als «Babyzeug» bezeichnet hat. Soll ich ihn zurückbringen? Ihm zeigen, dass dort nichts ist, wovor er sich fürchten muss? Aber noch bevor ich mich dazu aufgerafft habe, ist das Kind schon zwischen mir und meinem Mann ins Bett gekrabbelt und in Sekundenschnelle eingeschlafen. Am nächsten Morgen sind wir Eltern müde.

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