So lernt ihr Kind, seine Gefühle zu regulieren
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So lernt Ihr Kind, seine Gefühle zu regulieren

Lesedauer: 9 Minuten

Manch ein Kind im ersten Chindsgi-Jahr reagiert emotional und hat Mühe, mit seiner Wut, Freude oder Angst umzugehen. Wie Sie als Eltern Ihr Kind bei diesem grossen Entwicklungsschritt unterstützen können.

Text: Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund
Bilder: Niki Boon

Im bunten und lebhaften Umfeld des Kindergartens beginnen Kinder nicht nur, die Welt um sich herum zu entdecken, sondern auch sich selbst und ihre Gefühle besser zu verstehen. Während Emma am Basteltisch Perlen auffädelt und sich darüber ärgert, dass das Muster nicht stimmt, müssen sich Emir und Sascha einigen, wer als Nächstes die Lokomotive der Brio-Bahn über die Schiene schieben darf. Luana lässt sich von der Kindergartenlehrperson trösten: Ihre beste Freundin möchte heute mit einem anderen Kind spielen und Luana deswegen am liebsten nach Hause.

Malik bekommt davon nur wenig mit. Er ist so stolz! Zum ersten Mal hat er sich heute getraut, im Morgenkreis von seinem Wochenende zu erzählen. Er war nämlich mit seinem Papa im Zoo und so begeistert von den Tieren, dass er der Gruppe trotz seiner Schüchternheit davon berichten wollte. Welch grosse, herausfordernde Aufgabe! Zum Glück hat Ihr Kind im ersten Chindsgi-Jahr bereits wichtige Grundlagen gelegt und ist in seiner Entwicklung nicht auf sich alleine gestellt: Sie als Eltern wie auch die Kindergartenlehrpersonen und die Gruppe stehen ihm zur Seite.

Grosse Unterschiede, wie Kinder Gefühle erleben

Ängste überwinden, kleine Frustmomente bewältigen, Wut und Aggressionen zügeln, mit Enttäuschungen zurechtkommen und mitmachen, obwohl man mal keine Lust hat: Der Lehrplan 21 sieht vor, dass Kinder im Kindergarten immer wieder Gelegenheit haben sollten, die Regulation von Gefühlen zu trainieren und ihre Frustrationstoleranz zu stärken.

Carmen Furrer, langjährige Dozentin für Kindergartendidaktik und Entwicklungspsychologie an der Pädagogischen Hochschule Wallis, betont: «Der Umgang mit Gefühlen wird jeden Tag fächerübergreifend in den Kindergartenalltag miteinbezogen. Dabei zeigen sich bei Kindern grosse Unterschiede. Ausgehend von dieser Heterogenität besteht das Ziel darin, die Entwicklung und das Lernen aller Kinder anzuregen und zu fördern.

Ab drei bis vier Jahren entwickeln Kinder nach und nach die Fähigkeit, die Perspektive anderer einzunehmen.

So werden beispielsweise auch schüchterne Kinder dazu aufgefordert, sich in der Grossgruppe zu äussern und dadurch Mut und Selbstver­trauen zu entwickeln. Oder die Kindergartenlehrperson gibt Kin­dern Spiele und Aufgaben, bei denen sie Durchhaltewillen brau­chen und lernen, kurzfristige Wün­sche aufzuschieben, um längerfris­tige Ziele zu verfolgen.» All das legt wichtige Grundlagen, damit Kinder emotionale und soziale Intelligenz und Empathie entwickeln können.

Einen bedeutsamen Meilenstein bildet dabei die sogenannte Theory of Mind. Während Kleinkinder natürlicherweise noch davon aus­gehen, dass jeder Mensch so denkt und tickt wie sie selbst, entwickeln sie ab drei bis vier Jahren nach und nach die Fähigkeit, die Perspektive anderer einzunehmen und ihnen ganz persönliche Wünsche, Absich­ten, Ideen und Empfindungen zuzu­schreiben.

Der Wechsel der Perspektive

Ein klassisches Experiment, das diesen Entwicklungsprozess nach­weisen möchte, ist der sogenannte Sally­Anne­Test des britischen Psychologieprofessors Simon Baron­ Cohen. Dabei sehen die Kin­der eine Bildergeschichte, bei der zunächst ein Mädchen namens Sally eine Murmel in einen Korb legt und aus dem Zimmer geht. Später betritt ein zweites Kind namens Anne den Raum, schnappt sich die Kugel und versteckt sie in einer Schachtel.

Nun fragt man die Testkinder, die die Geschichte verfolgen: «Wenn Sally jetzt zurückkommt: Wo wird sie die Murmel suchen?» Während die jün­geren noch davon überzeugt sind, dass Sally in der Schachtel nach­sehen wird, begreifen die älteren bereits, dass nur sie vom heimlichen Ortswechsel Kenntnis haben, Sally das aber nicht wissen kann. Ihr Gehirn erbringt eine erstaunliche Leistung: Es kann erkennen, dass ein anderes Kind über einen anderen Wissensstand verfügt als sie selbst und seine Entscheidungen aus die­sem ableiten wird.

Im Spiel trainieren Kinder, auf die Gefühle anderer zu achten und ihre eigenen Gefühle adäquat auszudrücken.

Zwischen drei und sechs Jahren meistern immer mehr Kinder diesen Entwicklungsschritt. Daran schliesst sich meist eine Phase an, in der es Kindern ungemein Freude bereitet, andere zu täuschen und mit kleinen Lügen zu experimentieren. So, als wären sie jedes Mal aufs Neue überrascht, dass sie einem Erwachsenen gegenüber einen Informationsvorsprung haben und sie ihn darum hereinlegen können.

Die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme trägt aber auch wesentlich dazu bei, dass Kinder sich aufeinander einlassen, liebevoll miteinander umgehen und nach Konflikten wieder zusammenfinden können. Als Eltern können Sie diese neue Welt, die sich Ihrem Kind damit eröffnet, gemeinsam mit ihm entdecken. Erzählt es Ihnen von einem Streit mit einer Freundin, einem Freund, können Sie offen und neugierig nachfragen: «Was ist genau vorgefallen? Wie ging es dir dabei? Und wie hat sich wohl dein Freund gefühlt? Was denkst du: Warum hat er so reagiert? Was hat er sich wohl gewünscht?» 

Gefühle wahrnehmen, benennen, aushalten

In emotionalen Momenten bieten Kindergartenlehrpersonen kleine Hilfestellungen, um Kinder dabei zu unterstützen, ihre Gefühle zu artikulieren. Sie ermutigen die Kinder, Worte wie «traurig», «wütend» oder «glücklich» zu verwenden, um zu beschreiben, was in ihnen vorgeht. Diese einfache Praxis des Benennen hilft Kindern, ein Bewusstsein für ihre eigenen emotionalen Zustände zu entwickeln.

Der Gefühlswortschatz und das Verständnis für das innere Geschehen werden mittels Geschichten und Rollenspielen vertieft. Die Kinder lernen dabei, sich in die Lage anderer zu versetzen und sich mit verschiedenen Handlungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Die Interaktion mit Gleichaltrigen spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Im Spiel trainieren Kinder, auf die Gefühle anderer zu achten, zu reagieren und ihre eigenen Gefühle in sozial akzeptabler Weise auszudrücken. Sie erfahren, dass ihre Handlungen emotionale Reaktionen bei anderen auslösen können, was ein grundlegendes Verständnis von Ursache und Wirkung in sozialen Beziehungen schafft.

Das Monster im Kind

Wie all diese Aspekte zusammenwirken, beschreibt Manuela Flütsch, eine schulische Heilpädagogin auf Kindergartenstufe aus Says GR, anhand eines berührenden Beispiels: Ich erinnere mich an ein Kind, dessen – für uns – aus dem Nichts kom­mende Gefühlsausbrüche das Mit­einander in der Kindergartengruppe beeinflussten. Es schimpfte, schrie, stampfte und rannte weg, um sich zu verstecken. Hie und da knallten Türen und Dinge gingen in die Brüche.

Nach den ersten Anfällen, die mehrmals täglich auftraten, suchten wir Lehrpersonen in Ruhe das Gespräch mit dem Kind. Es war uns wichtig, das Kind spüren zu lassen, dass alle Gefühle erlaubt sind und wir das Kind so schätzen, wie es ist. Im Gespräch wollten wir seine Wut ver­stehen und mit ihm darüber sprechen, was es dann tun darf und was nicht.

Beim Malen können Kinder ihre Gefühle gut ausdrücken. Mehr über die heilsame Wirkung des Malens erfahren Sie hier.

Das Kind lokalisierte seine Wut im Bauch als etwas Dunkles, Starkes und zeigte beim Beschreiben die Zähne. Seine Worte passten zu seiner Körper­haltung, denn am liebsten hätte es alles kaputtgeschlagen. Wenn die Gefühle sehr stark waren, wollte es sogar alles totmachen.

Gemeinsam mit dem Kind suchten wir ein inneres Bild für dieses kräf­tige, zähnefletschende Ding im Bauch. Das Kind sprach von einem Monster. Und das wollten wir zusam­men zähmen lernen. Wir malten es und fragten uns, wann es sich am meisten bemerkbar machte und was es wohl brauchen würde, damit es nicht allzu stark wird.

Ein Rückzugsort hilft dem Kind sich zu beruhigen

Wir bemerkten rasch, dass das Monster immer dann in Erscheinung trat, wenn das Kind etwas in der Gruppe nicht tun wollte oder es sich unsicher fühlte. Weil es jeweils mit Zeter und Mordio diese Situation zu vermeiden versuchte, boten wir ihm an, selbstbestimmt an einen von ihm gewählten Rückzugsort zu gehen, sobald es das Monster im Bauch grummeln hörte. Türen knal­len, Dinge kaputtmachen, Schreien waren nicht erlaubt. Das Kind fand die Lösung richtig gut und wollte im Rückzugsort so lange in Ruhe sitzen bleiben, bis das Monster nicht mehr nervte. Oft suchte es sich eine erhöhte Position, um zur Ruhe zu kommen.

Erfolg ist keine Kleinig­keit, fängt aber mit vielen Kleinig­keiten an.

Anfänglich nutzte es den Rück­zugsort oft, logischerweise nicht immer ohne Türenknallen und Geschrei. Nach und nach trainierte das Kind die Fähigkeit, seine starken Gefühle immer länger auszuhalten und nicht davonzulaufen. Wir Lehr­personen entwickelten ein Gespür dafür, wann sich das Monster anschlich, und konnten das Kind unterstützen. Nach und nach gelang es dem Kind im Beisein der ganzen Gruppe, sein Monster zu beruhigen.

Auch den kleinsten Fortschritt des Kindes wertschätzen

Mit zunehmender Sicherheit und wachsendem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wurde das Monster ruhi­ger. Wir alle waren unglaublich stolz. Wichtig während dieser Begleitung ist, die kleinsten Fortschritte der Kinder wahrzunehmen und sie ihnen mitzu­teilen. Denn Erfolg ist keine Kleinig­keit, fängt aber mit vielen Kleinig­keiten an. Wenn Kinder mit intensiven Gefühlsausbrüchen kämpfen, ist auch der Einbezug der anderen Kinder und der Eltern wichtig, wie Kindergärtnerin Andrea Elsener aus Baar ZG beschreibt.

Auch zu Hause können wir Kinder im Umgang mit Gefühlen bestärken, indem wir ihnen vermitteln, dass alle Gefühle normal sind.

Dazu gehöre, die Gruppe dazu anzuleiten, auf unnötige Provokationen zu verzichten und dem impulsiven Kind auch bei Rückschritten zu signalisieren: «Hauptsache, du hast es probiert. Mit der Zeit wirst du immer besser mit deinen Gefühlen umgehen können. Zum Glück bist du bei uns in der Klasse. Wir helfen dir und werden das Problem zusammen lösen können.»

Explosive Wut: «Ein wertvoller Lernprozess»

Wenn besorgte Eltern auf sie zukämen und sich über einzelne explosive Kinder beschwerten, versuche sie, die Mütter und Väter zu beruhigen und gleichzeitig Verständnis zu zeigen: «Ich sage dann zum Beispiel: Ja, wir wissen, dass diese Situation für die ganze Gruppe schwierig ist. Wir trainieren mit dem Kind ganz intensiv die Gefühlsregulation und hoffen, dass es ziemlich schnell besser wird. Für Sie als Eltern ist es ganz wichtig, dass dieses Kind in der Gruppe ist. Ihr eigenes Kind lernt dadurch, mit solchen Situationen umzugehen. Es ist für die gesamte Gruppe ein wertvoller Lernprozess.»

Auch zu Hause können wir Kinder im Umgang mit Gefühlen bestärken, indem wir ihnen vermitteln, dass alle Gefühle normal sind und ihre Berechtigung haben. Dazu können wir unserem Nachwuchs seine Emotionen zurückspiegeln: «Du würdest am liebsten noch bleiben, gell? Es ist immer ein bisschen traurig, sich zu verabschieden», «Eigentlich möchtest du gerne mitspielen, oder? Aber vielleicht macht es dir ein bisschen Angst, hinzugehen und zu fragen?», «Du strahlst ja richtig! Bist du stolz, dass du das hier alleine geschafft hast?».

Darüber hinaus können wir in ruhigen Momenten auf herausfordernde Situationen zurückblicken und gemeinsam mit dem Kind überlegen, wie es beim nächsten Mal reagieren könnte. So entdeckt es nach und nach, was ihm in seiner Angst, Wut oder Enttäuschung hilft. Begleitung? Eine Umarmung? Stampfen und Stopp rufen? Tief in den Bauch atmen? Mit dem Lieblingskuscheltier schmusen? Jemandem von der Situation erzählen oder sie malen?

Für einen guten Umgang mit Emotionen braucht es Geduld

Der Weg zu einem konstruktiven Umgang mit eigenen Gefühlen dauert viele Jahre. Die schulische Heilpädagogin Manuela Flütsch gibt zu bedenken: «Mir ist immer wichtig, Lösungen zu finden, die das betreffende Kind ansprechen, zu ihm passen und es im Kindergarten genauso schützen wie den Rest der Gruppe und die Lehrperson.

Manche Kinder beruhigt ein Gegenstand von zu Hause, wieder anderen hilft ein Erinnere-dich-Gegenstand, wie ein Armband zur Beruhigung. Ich persönlich nutze oft Zauberzeichen wie Wikingerrunen, die ich den Kindern auf das Handgelenk male, oder Riechstifte, bei den jüngeren Kindern verbunden und eingewebt in eine Geschichte über das Wütend-sein und Sich-Beruhigen.»

Schüchternen Kindern hilft es, wenn sie eine Gruppe zuerst aus der Distanz beobachten dürfen.

Eine besondere Herausforderung ist der Kindergarten aber nicht nur für impulsive Kinder, die von ihren Gefühlen überrollt werden, sondern auch für schüchterne. Zurückhaltende Kinder tun sich oft schwer, sich in grösseren Gruppen wohlzufühlen und neue Spielkameraden und -kameradinnen zu finden. Übt man Druck aus und will sie beispielsweise dazu zwingen, auf andere zuzugehen oder zu fragen, ob man mitspielen dürfe, wird ihre Verunsicherung nur grösser. Schüchternen Kindern hilft es, wenn sie das Gruppengeschehen zuerst aus der Distanz beobachten dürfen.

Tipps für Eltern mit einem schüchternen Kind

Diese Möglichkeit sollte man auch im Kindergarten bieten, wie Kindergärtnerin Andrea Elsener betont: «Vertrauen in das Kind zu haben, ist ganz wichtig. Ich erinnere mich an ein Mädchen, das in der Gruppe wochenlang nur dastand und zuschaute. Ich sagte ihr gelegentlich: ‹Ich finde es toll, wie lange du beobachten kannst. Zum Glück darf man bei uns auch zuschauen. Du ganz alleine entscheidest, wann du dir auch etwas aussuchst.› Irgendwann, wie aus dem Nichts heraus, hat das Mädchen dann tatsächlich eine Aufgabe nach der anderen gemacht, und sie führte diese mit einer Intensität aus, wie ich es selten beobachte.»

Als Mutter oder Vater eines schüchternen Kindes können Sie versuchen, geduldig zu sein und hier und dort die Kontaktaufnahme zu erleichtern: Sie können Ihr Kind beispielsweise auf dem Spielplatz auf Gemeinsamkeiten mit anderen Kindern hinweisen, ihm spannende Spielzeuge für mehrere Kinder mitgeben wie Bälle oder Wasserpistolen oder kleine Knabbereien zum Teilen, damit es leichter in Kontakt kommt.

Vielleicht beginnen Sie ein Spiel mit Ihrem Kind, laden umstehende Kinder nach und nach dazu ein und ziehen sich dann wieder zurück. Vielleicht setzen wir uns zwischen die beiden Streithähne, atmen gemeinsam tief durch und besprechen den Vorfall in ruhigem Ton: «Was ist hier los? Wie geht es dir gerade? … Und wie geht es dir? … Verstehe, du bist sauer, weil du gerne … wolltest – und du bist wütend, weil du … wolltest. Was könnt ihr tun, um das Problem zu lösen / damit es euch wieder besser geht und ihr wieder miteinander spielen könnt?» 

Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund
sind Psychologen und leiten die Akademie für Lerncoaching in Zürich. Die beiden eint der Wunsch, dass Kindergarten und Schule Orte sind, wo sich Kinder, Eltern und Lehrpersonen wohl fühlen und voneinander lernen können.

Alle Artikel von Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund

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