Warum Tagebuchschreiben vielen Kindern hilft - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Warum Tagebuchschreiben vielen Kindern hilft

Lesedauer: 7 Minuten

Das Weltgeschehen und alltägliche Erlebnisse lösen bei Kindern vielschichtige Reaktionen aus. Tagebuchschreiben kann helfen, negative Gefühle zu verarbeiten. Genauso wie es positive Gefühle verstärken kann. Elin, Yara und Flavia nutzen Stift und Papier für beides.

Interview: Susanna Valentin
Bilder: zVg / Maria Manco / Stocksy

Holt Elin Bättig ihr pinkfarbenes Tagebuch hervor und tippt den Geheimcode ein, um es zu öffnen, erschallt ein fröhlicher Popsong. Laut kündigt er an, was die Siebenjährige danach für sich allein im Stillen tut: Schreiben. Am liebsten zieht sie sich dafür in die gemütlichste Ecke ihres Zimmers zurück, wo ein Baldachin mit bunten Lämpchen sie kurzerhand vom Rest der Richterswiler Familienwohnung abschirmt. Die Erstklässlerin setzt sich auf die gelb bezogene Luftmatratze, vor Blicken geschützt durch ein hellblaues Regal. Seite um Seite liest sie von Ausflügen, die sie erlebt hat. «Wenn ich diese Sätze wieder lese, spüre ich das alles nochmals in mir drin. Oder es erinnert mich da­ran, dass ich etwas Schönes nochmals erleben möchte.» Entspannt lehnt sich das Mädchen zurück, die braunen Augen hüpfen von Zeile zu Zeile, sie scheint zufrieden zu sein.

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