Frau Märki, warum nützen Strafen in der Pubertät nichts mehr? - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Frau Märki, warum nützen Strafen in der Pubertät nichts mehr?

Lesedauer: 2 Minuten
Die Elternbildnerin Caroline Märki erklärt, wie man mit einem pubertierenden Kind spricht. Warum Strafen nichts nützen. Und wie man als Eltern auf verletzende Äusserungen reagiert.

Frau Märki, Pubertät bedeutet Loslassen.

Pubertät ist oft für Mütter hart. Viele haben bis anhin ihren Selbstwert über das Kind erhalten, haben sich gekümmert, es umsorgt, waren Krankenschwester, Köchin, Taxifahrerin, Seelentrösterin und vieles mehr. In der Pubertät fällt genau dies weg. Das Kind wünscht sich explizit mehr Distanz und will Eltern, die ihr eigenes Leben führen. Viele Mütter zweifeln und fragen sich: Wozu bin ich denn noch da?

Und die grosse Traurigkeit kommt?

Trauern soll man auch dürfen. Danach kommen aber unweigerlich die Fragen: Wo ist mein eigenes Leben, was wünsche ich mir noch vom Leben, und wie könnte dies ohne Kinder aussehen?
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