Unwetter im Misox – oder die entfesselte Drachenkönigin
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Misox – oder die Geschichte von der entfesselten Drachenkönigin

Lesedauer: 9 Minuten

Fritz+Fränzi-Redaktorin Maria Ryser war beim grossen Unwetter im Misox mittendrin. In ihrem Beitrag verarbeitet sie das Erlebte und nimmt uns mit auf eine innere Reise, die sie auch als Mutter wachsen liess.

Text + Bilder: Maria Ryser

Cabbiolo, Misox, Freitag, 21. Juni 2024. Seit fünf Jahren verbringe ich mit ein paar Freundinnen im Rustico meines Onkels unser traditionelles Frauenwochenende. Stets im Juni, da lädt der Wasserfall del Groven, der nur etwa 500 Meter vom Haus entfernt liegt, zum Baden ein. Nachts tanzen unzählige Glühwürmchen durch die umliegenden Sommerwiesen. Ein funkelndes Wunder.

Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf die gemeinsamen Tage, die jeweils wohlig dahinplätschern. Ein kunterbunter Haufen Frauen um die 50. Die einen Mütter, andere kinderfrei. Ein schöner Mix. Wir reden, kochen, tanzen jeweils miteinander. Es wird viel gelacht. Niemand muss etwas, wir dürfen einfach sein. Die einen gehen früh zu Bett, die anderen quatschen bis spät in die Nacht. Eine vierhändige Massage? Klar doch! Wildkräuter sammeln? Wer Lust hat, komme mit! Ab zum Wasserfall? Immer! 

Meteo Schweiz misst in nur 60 Minuten 64 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Nur 6 von 10 Frauen kommen an

An diesem Freitag treffen die ersten vier Frauen um 15:30 Uhr bei mir im Rustico ein. Zehn sollten wir sein. Vier davon werden es nicht bis zu uns schaffen. Sie stehen auf der A13 im Stau und müssen später umkehren.

Es regnet schon den ganzen Tag, mal stärker, mal schwächer. Gegen Abend regnet es Bindfäden, die in schweren Schwaden Richtung San Bernardino ziehen. Meteo Schweiz misst in nur 60 Minuten 64 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Die Blitze zucken in immer kürzeren Abständen. Das Donnergrollen hört nicht mehr auf. Um 19:45 Uhr stösst die sechste Frau zu uns. Sie muss das letzte Postauto erwischt haben, das Sorte passierte, bevor die Geröllawine drei Häuser mitriss und den Weiler komplett zerstörte. Ich begrüsse sie nur flüchtig, denn meine Augen starren gebannt zum Wasserfall. Ein furchteinflössender Anblick: So etwas habe ich noch nie gesehen!

Mein Kraftort, der Wasserfall

Ich liebe diesen Wasserfall. Für mich ist sie die schönste. Ich schreibe bewusst sie. Im Italienischen heisst Wasserfall la cascata, trägt also den weiblichen Artikel. Das finde ich passender: Wasser hat für mich eine weibliche Kraft. Es fliesst und ist unbezähmbar. Ich kenne die Cascata del Groven zu jeder Jahreszeit und wenn ich Cabbiolo besuche, schreibe ich Familie und Freunden: «Ich bin wieder bei meinem Wasserfall.» 

Virtuos, wie nur Wasser es vermag, schlängelt sie sich normalerweise durch die steile Felswand und ergiesst sich schliesslich in ein Becken, in dem es sich wunderbar baden lässt. Von einem kleinen Felsvorsprung aus konnte man bis zu diesem Wochenende sogar einen flachen Köpfler wagen. 

Das kleine Paradies ist eingebettet in ein Stück Wald mit kräftigen Bäumen, Moos und Farn. Im Abendlicht tanzen Mücken ihre Reigen und Amseln zwitschern hell. Zu Beginn ist das Flüsschen nur wenige Zentimeter tief und fliesst dann weiter unten mit dem Talfluss, der Moesa, zusammen.

In der Mitte bilden glitzernde Kieselsteine in Grau-, Weiss- und Rottönen eine Sonneninsel zum Träumen und Verweilen. Schon als kleines Mädchen war ich stundenlang hier. Als Mutter wurde es zu meinem Kraftort. Wie viele Geschichten hat mir mein Wasserfall schon erzählt, doch noch nie eine so zornige. 

Die entfesselte Drachenkönigin

Wo sonst weisse Gischt aufleuchtet, brodelt es an diesem Freitagabend schwarz. Die Luft ist von Erde getränkt. Wie eine entfesselte Drachenkönigin reisst die Cascata ihren riesigen Rachen auf: «Rieche!», schmettert sie uns entgegen. «Der Erde entspringst du und in die Erde kehrst du zurück!»

Polternd schiebt sie schweres Geröll durch die engen Felsspalten, die fast zu platzen drohen. Mit voller Wucht fallen Gesteinsbrocken ins Becken und lassen das sonst so harmlose Flüsschen innert Minuten zu einem reissenden Strom anschwellen. 

Blick vom Rustico aus auf den tobenden Wasserfall am Freitagabend um 19:56 Uhr.

Äste splittern, Bäume krachen und auch Fuchur, wie ich ihn nannte, wird verschluckt. Fuchur, das war ein farbenfrohes Überbleibsel des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Shankra-Festivals. Seit 2015 findet es jeweils im Juli in Lostallo statt, zu dessen Gemeinde Cabbiolo gehört. Der als Glitzerdrache bemalte Ast trotzte seit zwei Jahren jedem Wetter und stand dem Wasserfall treu zur Seite.

Das letzte Bild von Fuchur (Ast in der Mitte) am Freitagnachmittag, bevor der Wasserfall das Shankra-Überbleibsel wegspült.

«Was seid ihr winzig, nichtig und klein», kräht mir die Drachenkönigin entgegen. «Ihr wollt mich zähmen? Ha! Die Augen werde ich euch zerkratzen mit meinem staubigen Atem. Innert Minuten kann ich euch vernichten!»

Demütig werden

Ich werde still. Horche nach innen. Halte die zornige Stimme aus. «Sie hat recht», denke ich. «Was sind wir vor dieser Naturgewalt winzig und klein. Und bilden uns ein, die Krone der Schöpfung zu sein. Die Natur beherrschen zu können. Wie anmassend!» Es macht mich demütig.

Oder sind wir am Ende Mitverursacher? Die NZZ schreibt am 25. Juni in einem aufschlussreichen Bericht über die Geröllawine in Sorte: «Durch den Klimawandel ereignen sich häufiger sehr intensive lokale Regenfälle. Dadurch erhöht sich auch die Gefahr für Murgänge.» Werden wir in Zukunft vermehrt damit rechnen müssen? Die letzten Sturzfluten der Moesa reichen ins Jahr 1983 zurück. Werden wir wieder 40 Jahre lang verschont bleiben oder verkürzen sich die Abstände?

Risotto im Kerzenlicht

Um 20 Uhr wird der Regen schwächer und hört schliesslich ganz auf. Wir stellen fest, dass wir weder Strom noch Wasser haben. Den Risotto können wir trotzdem essen. Wir haben ihn früh genug zubereitet. Dankbar nehmen wir die Mahlzeit im warmen Kerzenlicht zu uns. Ich spüre, wie ich mich im Kreis meiner Freundinnen langsam entspanne.

Noch wissen wir nichts von der zerstörerischen Kraft, die rechts und links von Cabbiolo gewütet hat. Noch nichts von den vier vermissten Menschen in Sorte, von denen eine Person am Samstag gerettet werden kann und eine weitere am Sonntag tot geborgen wird. Zwei werden bis heute vermisst.

Ich spüre Trauer in mir, aber auch Anzeichen von Wut, eingehüllt in eine weiche Decke aus Dankbarkeit und Demut.

Wir hören das schäumende Wasser der Cascata del Groven, das nur etwa 150 Meter oberhalb unseres Hauses in einer Rechtskurve Richtung Lostallo strömt. Das Bachbett wurde vor Jahren erweitert und mit einem Damm versehen. Zwei Feuerwehrmänner befreien den reissenden Fluss vom Treibholz und sorgen dafür, dass es sich nicht an der kleinen Brücke beim Dorfausgang staut. Ohne diese Massnahme wäre wohl auch unser Keller geflutet worden, so wie viele andere in der Dorfmitte. 

Wir gehen früh zu Bett. Ich lausche dem wilden Grollen der Drachenkönigin. Ihr Zischen und Rumoren begleitet mich bis in meine Träume hinein.

Ein Morgen, als wäre nichts geschehen

Am Samstagmorgen empfängt uns ein tiefblauer Himmel. Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und denke verwundert, wie schnell alles wechseln kann. Eben noch waren wir mitten in einem Jahrhundertsturm und nun begrüsst uns der neue Tag, als wäre nichts geschehen. Es fühlt sich unwirklich an.

Am Morgen danach: Der Wechsel von Sturm auf Sonnenschein ist krass. Im Bild rechts fliesst hinter den Bäumen das Wasser der Cascata del Groven durch.

Zwei Männer von der Gemeinde kommen vorbei und fragen uns, wie es uns gehe und ob wir Wasser im Keller hätten. Von ihnen hören wir zum ersten Mal vom Murgang in Sorte und den drei komplett zerstörten Häusern. Wasser und Strom funktionieren mittlerweile wieder. Die Nachbarn informieren uns darüber, dass das Wasser allerdings nicht trinkbar sei. Wir sollen es vorher kochen.

In den Medien sehen wir erste Bilder vom Ausmass der Zerstörung und erfahren, dass wir in Cabbiolo von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Wir realisieren nun, was für ein unglaublich grosses Glück wir hatten und beruhigen am Telefon unsere Familienangehörigen und Freunde, die sich aufgeregt bei uns melden.

Widersprüchliche Gefühle

Die erwachsenen Söhne der Nachbarn rücken aus, um betroffenen Dorfbewohnern dabei zu helfen, ihre Keller auszupumpen. Wir bleiben ums Haus, damit wir niemandem im Weg sind. Am Nachmittag grillieren wir. Es fühlt sich komisch an, wie wir da mitten im schönsten Sonnenschein zusammensitzen und speisen, während in nächster Nähe Menschen ihr Leben verloren haben. 

Betroffenheit mischt sich mit Erleichterung, Neugier mit Sehnsucht nach Stille. Ich spüre Trauer in mir, aber auch Anzeichen von Wut, ein grosses Aufgewühltsein, eingehüllt in eine weiche Decke aus Dankbarkeit und Demut.

Was macht das mit mir, wenn Mutter Natur die Drachenkönigin in mir weckt, die mir meine eigenen emotionalen Verstrickungen entgegenschleudert?

In die eigenen Abgründe blicken

Meine Gedanken wirbeln durcheinander: Warum sind die einen zur falschen Zeit am falschen Ort? Warum haben die einen Glück und die anderen Pech? Weshalb denken wir überhaupt in solchen Kategorien und bewerten die Dinge in Dualitäten von Gut und Böse, Richtig und Falsch, Gewinner und Verlierer? Warum existiert in den Medien primär dieses eine Narrativ von Unglück und Sensation, ergänzt mit wissenschaftlichen Erklärungen zu Murgang und Klimawandel?

Ein Satz aus dem Klassiker «Dantons Tod» von Georg Büchner bahnt sich seinen Weg in meinen Kopf: «Was ist das, was in uns hurt, lügt, stiehlt und mordet?» Ja, was macht das mit mir, wenn Mutter Natur mir die menschlichen Gewaltspiralen so wuchtig spiegelt? Die Drachenkönigin in mir weckt, die mir meine eigenen emotionalen Verstrickungen entgegenschleudert? Wie gehen wir mit Angst, Wut oder Trauer um? Mit unseren eigenen zerstörerischen Gedanken und Gefühlen, unseren eigenen Abgründen? Wie mit Sterben und Tod?

Frieden finden

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, einen geliebten Menschen von einer Sekunde auf die andere zu verlieren. Wenn ich dabei an meine Kinder, meinen Partner, meine Eltern, meine Schwestern oder Freundinnen denke, tut sich ein schwarzes Loch auf. Innerlich strauchle ich, kippe in eine Ohnmacht. In Gedanken schicke ich den Angehörigen der Verschütteten reine Liebe, immer wieder. 

Viele finden im Glauben Halt. Ich bin in keiner Religion richtig heimisch, doch geprägt von christlichen Werten und fasziniert (ich liebe den Zeit-Podcast «Unter Pfarrerstöchtern») vom grossartigen Geschichtenschatz der Bibel. Die Vorstellung, dass in uns drin so etwas wie ein göttlicher Kern, eine unsterbliche Seele lebt, erfüllt mich mit Frieden. Die Erfahrung, dass wir auch mit geliebten Menschen, die uns vorausgegangen sind, verbunden bleiben, sitzt.

Ich weiss, dass wir es nicht permanent schaffen, so herzoffen durchs Leben zu gehen. Auch nicht im Familienleben. Aber vielleicht immer öfter?

Eine wundersame Fügung sorgt dafür, dass ich an diesem Wochenende das Buch «Im Land der Seele» von Ursula Seghezzi bei mir habe. Darin befreit die Autorin eine tolle Auswahl an Grimm-Märchen von ihrem patriarchalen Kleid und eröffnet uns einen neuen Zugang zu seelischer Verbundenheit mit der Wirklichkeit. Ich kann es allen Suchenden wärmstens empfehlen.

Was das Herz sieht

Ich kehre zurück in meinen Herzraum. Dort tut sich Wunderbares. Ich sehe helfende Hände und höre tröstende Worte. Menschen blicken sich in die Augen, berühren sich an den Schultern, staunen, lachen, weinen, umarmen sich. Gefrorene Gefühle tauen auf, Ungesagtes dringt an die Oberfläche, Dinge werden ausgesprochen und geklärt. Wogen geglättet, Stille kehrt ein.

Alltägliche Querelen verpuffen vor einem solchen Hintergrund. Das Bewusstsein dafür, was wirklich wichtig ist im Leben, wird erneut tief verankert. Ich weiss, dass wir es nicht permanent schaffen, so herzoffen durchs Leben zu gehen. Auch nicht im Familienleben. Aber vielleicht immer öfter? 

Am Sonntag ist der Weg ins Tessin wieder frei. Wir packen in Ruhe und brechen dann auf. Vier Frauen nehmen von Bellinzona aus den Zug, eine begleitet mich im Auto auf dem langen Heimweg durch den Gotthard nach Zürich. Ich bin ihr sehr dankbar dafür. Fünf Stunden später falle ich meinem Partner in die Arme und bald schon in einen tiefen, traumlosen Schlaf. 

Der Körper reagiert verzögert

Am Montagmorgen erwache ich mit Fieber und Kopfschmerzen. Mein Körper reagiert verzögert auf das Erlebte und die emotionale Aufruhr. Ich melde mich von der Arbeit ab und horche weiter nach innen. Dort brodelt es und ist unruhig. Ich fühle mich unsicher, verletzlich, klein und ohnmächtig. Gefühle, die ich erst seit wenigen Jahren bewusst zulasse und nicht einfach wegschiebe.

Ich bin so glücklich darüber, wie gut meine Kinder ihre Gefühle wahrnehmen. Wie klar sie diese benennen und einordnen können.

Dann spüre ich erste Anzeichen von Panik. Mein Herz schlägt schneller, mein Atem wird flacher, die Hände schwitzen, meine Augen wandern unruhig hin und her, in mir schreit es und gleichzeitig bin ich wie gefroren, kann mich nicht mehr bewegen. 

Dieser Zustand ist nicht neu für mich. In meinen Dreissigern habe ich einige Jahre hart daran gearbeitet, das tobende und gefangene Kind in mir, die kleine Maria, die durch gewisse Trigger geweckt wird, zu erkennen und zu beruhigen.

Auf die innere Stimme hören

Langsam spaziere ich zum nahegelegenen Friedhof. Einem meiner Lieblingsplätze. Die uralten Bäume dort tun mir gut. «Ich bin ja da», spricht die grosse zur kleinen Maria. «Komm, gib mir deine Hand.» Was brauche ich in genau diesem Moment? Was gibt mir Halt? Wie kann ich mich aus meiner inneren Starre befreien? Wie den Schock abschütteln und transformieren?

Leise raschelt der Wind in den Baumkronen. Lange Wolkengebilde ziehen am Himmel vorbei und für einen flüchtigen Augenblick meine ich die Drachenkönigin zu sehen, die mir diesmal ein gütiges Lächeln schickt.

Ich denke an meine Kinder und wie wir uns gegenseitig sagen, wenn wir eine Umarmung brauchen. Ich bin so glücklich darüber, wie gut sie ihre Gefühle wahrnehmen. Wie klar sie diese benennen und einordnen können. Mir fehlte als Kind die Sprache dazu. Es war eine andere Zeit.

Nun höre ich meine innere Stimme ganz klar: «Ich möchte heute Abend meine Kinder um mich haben, alle drei. Auch die beiden grossen, die bereits ausgezogen sind. Ich möchte sie herzen und küssen und einfach mit ihnen zusammensein.» Und genau so machen wir es.

Maria Ryser

Maria Ryser
liebt grosse und kleine Kinder, zyklisch leben, Rilke, reinen Kakao, Klangreisen und Kreta. Die gebürtige Bündnerin arbeitet als stv. Leiterin auf der Onlineredaktion und ist Mutter zweier erwachsener Kinder und eines Primarschülers.

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