«Wenn die Kinder gehen, müssen wir den Sinn des Lebens neu definieren»

Entwicklungspsychologin Pasqualina Perrig-Chiello kennt die Gefühle von Eltern, wenn die Kinder flügge werden und in ein selbständiges Leben starten. Ein Gespräch über leere Nester, Boomerang-Kids und die Trauer der Väter.
«Das Praktischste an dieser Wohnung ist die zentrale Lage», sagt Pasqualina Perrig-Chiello und öffnet die Tür zu ihrem Balkon. Auf der Strasse rattert gerade ein Tram vorbei. Wir besuchen die Entwicklungspsychologin in ihrem Zuhause in Basel. Ihr Arbeitsort ist seit Langem Bern. «Unsere Söhne wollten nie aus Basel weg. So musste ich pendeln», sagt sie und lacht. Mittler­weile sind die Kinder gross und ein Babystuhl steht stets für den Enkel bereit. Während unseres Gesprächs erfahren wir, dass Pasqualina Perrig-Chiello schon als Studentin Mutter geworden ist und sich daher nie so sehr auf ihre Kinder fokussieren konnte, wie das späte Eltern mitunter tun. «Dadurch ist mir das Loslassen aber auch nicht so schwer­gefallen.»
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