«Kinder brauchen ein gesundes Mass an Vernachlässigung» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi
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«Kinder brauchen ein gesundes Mass an Vernachlässigung»

Lesedauer: 9 Minuten

Psychotherapeut Allan Guggenbühl gehört zu den gefragtesten Jugendexperten und berät seit über 30 Jahren Familien. Eltern sind heute engagierter, weiss Guggenbühl. Dabei würden sie die Widrigkeiten des Lebens aber lieber ausblenden, als ihre Kinder darauf vorzubereiten.

Interview: Virginia Nolan
Bilder: Sebastian Magnani/13 Photo

Die Journalistin will die Klingel drücken, als ein Velofahrer heranbraust. Allan Guggenbühl, der wohl bekannteste Jugendpsychologe des Landes, streift sich den Helm vom Kopf, grüsst freundlich und bittet hinein. Dicke Steinwände verschlucken den Verkehrslärm. Hier, im «Chamhaus», einem mittelalterlichen Bürgerhaus der Zürcher Altstadt, liegt seine Praxis. 

Guggenbühl bittet den Gast, Platz zu nehmen, und die Journalistin versinkt in einem von mehreren Ohrensesseln. Guggenbühl schmunzelt: «Bei den Kindern ist dieser Stuhl fürs Seich-Erzählen reserviert. Darauf setzt sich, wer einfach mal Unfug von sich geben will. Das hilft, das Eis zu brechen.» Keine Angst: Die Autorin hat davon selbstverständlich keinen Gebrauch gemacht.

Herr Guggenbühl, der Lockdown war für viele Familien eine enorme Belastungsprobe. Unlängst hat jedoch eine Umfrage der ZHAW mit über 1000 Teilnehmern ergeben, dass die Corona-Krise – zumindest aus Sicht der Jugendlichen – zu einer Verbesserung der innerfamiliären Beziehungen führte. Erstaunt Sie das? 

Jugendliche neigen dazu, eher positive Antworten zu geben, wenn sie die Qualität ihrer familiären Beziehungen bewerten. Die Tatsache, dass Eltern und Kinder im Lockdown mehr Zeit miteinander hatten, mag sich gut auf ihre Beziehung ausgewirkt haben. Ich weiss aber auch von Familien, in denen es für alle Beteiligten zu viel Nähe gab. Eltern klagten, dass die Kinder an ihnen klebten, oder machten sich Sorgen, weil ihre Jugendlichen sich zurückzogen, etwa ständig am Computer spielten. Der Lockdown hat Familien vor eine ungeahnte Herausforderung gestellt. Dass sie davon profitiert hätten, würde ich nicht pauschal sagen.

Nach der Ausbildung zum Primar- und Reallehrer arbeitete Allan Guggenbühl, 68, als Gitarrenlehrer und Musiker, bevor er an der Universität Zürich Psychologie studierte. Seit 1984 leitet er das Institut für Konfliktmanagement in Zürich und berät als Psychotherapeut Kinder, Jugendliche und Eltern. Ausserdem war Guggenbühl während 20 Jahren Professor an der Pädagogischen Hochschule Zürich und ist Autor zahlreicher Bücher zu den Themen Erziehung, Jugendgewalt und Bildung. Er hat vier erwachsene Kinder. 
Nach der Ausbildung zum Primar- und Reallehrer arbeitete Allan Guggenbühl, 68, als Gitarrenlehrer und Musiker, bevor er an der Universität Zürich Psychologie studierte. Seit 1984 leitet er das Institut für Konfliktmanagement in Zürich und berät als Psychotherapeut Kinder, Jugendliche und Eltern. Ausserdem war Guggenbühl während 20 Jahren Professor an der Pädagogischen Hochschule Zürich und ist Autor zahlreicher Bücher zu den Themen Erziehung, Jugendgewalt und Bildung. Er hat vier erwachsene Kinder. 

Das Ausmass der gegenwärtigen Krise ist schwer abschätzbar, die Zukunft ungewiss. Wie wirkt sich das auf Jugendliche aus?

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Corona-Krise im Leben vieler Jugendlicher zu einem Kernereignis wird. Es gibt dann ein Vorher und ein Nachher. Auf lange Sicht führt das vermutlich zu einer Glorifizierung oder Dramatisierung dessen, was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben. Das ist typisch für kollektive Erfahrungen. In 20 Jahren wird man sich Geschichten von Schulschliessung, Hunger und leeren Einkaufsregalen erzählen.

Werfen wir einen Blick zurück: Sie arbeiten seit über 30 Jahren mit Familien. Was beschäftigt Eltern heute im Vergleich zu früher?

Eltern sind heute besorgter. Positiv fällt auf, dass Väter präsenter sind, wenn auch zeitlich nicht gleich involviert wie die Mütter. Früher war es gang und gäbe, dass Kinder in Begleitung der Mutter in meine Praxis kamen. Heute sind die Väter praktisch immer mit dabei, äussern sich zu Erziehungsfragen und bringen sich ein. Die Gefahr dieser engagierteren Elternschaft ist, dass man Erziehung mit Idealen überfrachtet und sich zu stark auf das Kind ausrichtet.

Inwiefern?

Wir wollen Kinder auf eine Gesellschaft vorbereiten, in der Gerechtigkeit, Respekt und Gleichheit herrscht. Leider ist die Welt, die sie erwartet, nicht so. Sie hat auch Schattenseiten: Es kann passieren, dass Lehrer ungerecht sind, der Schmeichler weiterkommt, Empathie sich nicht auszahlt und niemand auf einen wartet. Das Leben ist häufig unfair und die Schule ein Härtetest. Natürlich müssen wir Kinder zu guten Menschen erziehen, doch gleichzeitig ist es als Eltern unsere Aufgabe, sie auf die Paradoxien, Ungerechtigkeiten und Absurditäten des Lebens vorzubereiten. Ich habe den Eindruck, dass dieser Aspekt oft vergessen geht. Stattdessen lassen wir die Kinder im Glauben, dass alles gut kommt, wenn sie sich richtig verhalten und ein wenig anstrengen.

Warum blenden wir die Realität aus?

Selbsttäuschungen sind ein Über­lebensprinzip. Utopien vermitteln Energie und machen Mut, Neues anzupacken. Und: Man will den Teufel nicht an die Wand malen, Misstrauen säen. Es liegt in unserer Natur, dass wir Träumen nachhängen. Es ist aber wichtig, dass wir eine realistische Vorstellung unserer Möglichkeiten entwickeln. Dafür braucht es Optimismus, aber auch ein gute Portion Realismus, ein gesundes Misstrauen, das uns in Zeiten von Wohlstand, Ordnung und Frieden zuweilen abhandenkommt.

Das müssen Sie erklären.

Da, wo Menschen in schwierigeren Verhältnissen leben, lernen Kinder von allein, wie das Leben spielen kann, und entwickeln unter Umständen früh Strategien, um schwierige Situationen zu meistern. In einer Wohlstandsgesellschaft und intakten Familienverhältnissen ist die Alltagsrealität eine andere – das ist ja auch gut so. Aber: Es ist dann die Aufgabe der Eltern, Kindern zu vermitteln, dass nicht immer alles nach Plan läuft und das Leben auch Schattenseiten hat. Kinder lernen aus unangenehmen Erfahrungen. Sie zu machen, ist wichtig. Wir sollten also nicht immer gleich eingreifen, wenn etwas schiefgeht. Das hat Folgen.

Nämlich?

Als Professor an der Pädagogischen Hochschule Zürich erlebte ich viele junge Erwachsene als naiv. Sie neigten dazu, sich zu überschätzen, reagierten verletzt, wenn ein Dozent ihre Fähigkeiten infrage stellte. Sie glaubten, sie hätten Anspruch auf Erfolg und Akzeptanz, Niederlagen empfanden sie als ungerecht. Solchen jungen Leuten fehlt es am Willen, sich eigene Schwächen einzu­gestehen, Schwierigkeiten zu über­­­winden, an sich zu arbeiten und trotz Problemen weiterzumachen. Sie sind auf Bestätigung aus und haben Mühe, erwachsen zu werden.

Was heisst für Sie erwachsen?

Dass man Entscheidungen selbständig fällt, eine Rolle in der Gesellschaft einnimmt, Verantwortung trägt und sich um einen Beruf bemüht. Aber: Warum diesen Aufwand in Kauf nehmen, wenn es anders geht? Seit ein paar Jahren habe ich es vermehrt mit verzweifelten Eltern von Jugendlichen zu tun, die ihre Schule oder Lehre abbrechen, zu Hause herumhängen ­­oder Gelegenheitsjobs nachgehen. Er­­wachsen zu werden, ist für diese jungen Leute nicht attraktiv, sie können ja zu Hause bleiben, wo sie von ihren Eltern verpflegt und umsorgt werden. Fragt man sie nach ihren Zukunftsplänen, bleibt vieles vage.

Wie ist in solchen Fällen das Verhältnis zu den Eltern?

Manchmal angespannt, oft herzlich. Die Jugendlichen glauben, dass die Eltern immer für sie da sein werden. In diesem Alter befasst man sich ja wenig mit Fragen der Endlichkeit. Die Eltern stürzt dies in ein Dilemma: Sie wissen, dass es so nicht weitergehen kann, bringen es aber nicht übers Herz, hart zu sein, also den Service zu verweigern oder einen jungen Erwachsenen im Zweifelsfall rauszuwerfen.

Warum nicht?

Viele Eltern befürchten, dass sie mit klaren Ansagen die Beziehung zum Kind aufs Spiel setzen. Diese Angst resultiert vermutlich aus dem Überfokus aufs Kind, den ich vorhin angesprochen habe. Früher liefen Kinder nebenher, während die Eltern ihren Weg gingen. Heute kommt das Kind zuerst, im Rücken die Eltern, die es stets fest im Blick haben.

Wie erklären Sie sich diese Entwicklung?

Eltern sind heute älter, sie haben mehr Zeit und Geld, dafür weniger Kinder. Sie können dem einzelnen Kind also mehr Aufmerksamkeit schenken. Ausserdem leben wir in einem modernen Informationszeitalter, getrieben von der Angst, etwas zu verpassen, gerade im Hinblick auf die Entwicklung der Kinder. Eltern werden dazu angehalten, ihr Kind bestmöglich zu unterstützen, und Experten machen ihnen mit allerlei Wenn-dann-Szenarien deutlich, was dabei schiefgehen kann. Man will es richtig machen. Manchmal geht der Schuss vor lauter Eifer nach hinten los.

Worauf kommt es bei der Erziehung denn an?

Eltern sollten präsent sein, registrieren, was Kinder beschäftigt, sie lieben und an ihrem Leben teilnehmen. Diese Qualitäten hängen nicht vom Zeitfaktor ab, es gibt Eltern, die sind zwar körperlich präsent, doch innerlich abwesend. Wichtig ist auch, dass Mütter und Väter verlässlich sind und dem Kind gelegentlich etwas bieten, das verbindet: Das kann ein Wanderausflug oder Werkeln in der Garage sein. Es braucht aber auch ein gesundes Mass an Vernachlässigung.

Was meinen Sie damit?

Langeweile, Wartezeiten und Frustrationen gilt es auszuhalten. So lernen Kinder, mit sich etwas anzufangen. Viele Eltern machen aber gleich Angebote, wenn das Kind sich beschwert oder langweilt. Klar gibt es auch Eltern, die sich zu wenig kümmern. Das kann fatale Auswirkungen haben, jedoch auch Resilienz und Selbstverantwortung stärken. Ich machte in diesem Zusammenhang eindrückliche Erfahrungen mit einer Gruppe von Jugendlichen aus alkoholbelasteten Familien, die ich über längere Zeit begleitete.

Erzählen Sie.

Viele dieser Kinder sahen sich nicht als Opfer, sondern entwickelten eine beeindruckende Widerstandsfähigkeit sowie ein ausgeprägtes Verständnis dafür, worauf es im Leben ankommt. Die Lehrstelle organisierten sie sich im Alleingang, viele waren pflichtbewusst und überpünktlich. Sie merkten: Ich muss selbst für mich sorgen, sonst tut es niemand. Ich behaupte nicht, es sei gut, vernachlässigt zu werden. Aber diese Jugendlichen hatten, weil sie auf sich selbst gestellt waren, irgendwann begriffen, dass von nichts auch nichts kommt. Diese Entschlossenheit, das Leben in die Hand zu nehmen, fehlt manchen Altersgenossen. Das liegt nicht nur an den Eltern.

Jugendliche – zu wenig Verantwortung

Es hängt auch mit unserem Bildungssystem zusammen. Wir beziehen die junge Generation erst spät in gesellschaftliche Verantwortung ein, verbannen sie mit Schul- und Weiterbildung in den Warteraum. Bildung ist gut und recht, aber wir hinterfragen sie nicht, sondern behaupten kategorisch: je mehr, ­desto besser. Inzwischen befindet sich heute fast die Hälfte der 20- bis 24-Jährigen noch in Ausbildung, vor 20 Jahren war es ein Drittel. Schule und Fördermassnahmen werden als grossartige Leistung unserer Gesellschaft erachtet: Kinder und Jugendliche sollten sich glücklich schätzen, dass wir sie damit gründlich aufs Leben vorbereiten. Das Ganze hat aber einen Haken.

Nämlich?

Ab etwa neun Jahren streben Kinder danach, sich dem ausserfamiliären Leben anzuschliessen, Verantwortung zu übernehmen, Einfluss auszuüben und in der Gemeinschaft einen Beitrag zu leisten. Sie realisieren, dass Arbeit zu sozialem Prestige verhilft. Sie ist nicht nur eine mühsame Pflicht, sondern auch ein Zeichen, dass man in die Gesellschaft integriert ist und gebraucht wird: eine Möglichkeit, selbst Bedeutung zu erlangen. Davon schliessen wir Kinder aus. Das ist fatal, zumal in unserer Konsumgesellschaft Geld als wichtigstes Mittel gilt, Einfluss und Macht auszuüben. Viele Jugendliche empfinden sich so als nutzlos, reagieren mit infantilem Verhalten und benehmen sich nicht.

Was schlagen Sie vor?

Wir sollten Kinder früher in verantwortungsvolle Tätigkeiten einführen, vielleicht teilweise in den Arbeitsprozess integrieren. Kleinere Kinder können ihren Beitrag leisten, indem sie den Tisch abräumen, ihr Zimmer aufräumen oder das Haustier füttern. Ab etwa zwölf Jahren können Kinder kleinere Arbeiten ausser Haus erledigen, beispiels­weise Zeitungen austragen. Jugendiche haben viele Möglichkeiten für Nebenjobs: an der Kasse, beim Regalauffüllen im Laden oder als Aushilfe im Service. Es ist eine Binsenweisheit, dass wir viele Kompetenzen erst entwickeln, wenn sie wirklich gebraucht werden. Verantwortung tragen, sich durchsetzen, Konflikte bewältigen – das lernt man vor allem im realen Leben. Natürlich wird gern behauptet, Kinder könnten bereits in der Schule Verantwortung übernehmen.

Aber?

Im Rahmen des selbstorganisierten Lernens, das der Lehrplan 21 vorgibt, müssen sie Arbeiten in eigener Regie ausführen, Lernziele definieren und sich Stoff selbständig aneignen. Das Problem ist jedoch: Es handelt sich um eine künstliche Situation. Die Kinder bewegen sich in einem Schonraum und stehen unter Aufsicht der Erwachsenen. Zu meinen, dass sie in einer solchen Situation effektiv lernten, mit Verantwortung umzugehen oder selbständige Entscheidungen zu treffen, ist naiv.

Sie gelten als Kritiker des selbstorganisierten Lernens.

Selbständigkeit entsteht nicht, indem man sie verordnet. Ausserdem sind Kinder nicht dumm: Sie realisieren, dass die Schule eine Zwangsinstitution ist. Die meisten sind jedoch bereit, sich anzupassen, und neugierig auf das, was sie erwartet. Bereits in den ersten Lebensjahren imitieren Kinder Erwachsene. Später freuen sie sich auf die Schule, weil sie dazugehören, von ihnen lernen wollen. Natürlich soll der Unterricht Bedingungen schaffen, die auch selbständiges Arbeiten ermöglichen. Die Ziele und die Inhalte sollten jedoch Erwachsene bestimmen. Kinder wollen geführt werden. Über die Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Alten wachsen sie in die Gesellschaft hinein.

Auch der Kompetenzbegriff im Lehrplan 21 macht ihnen Mühe.

Ja. Wir haben uns vorhin darüber unterhalten, wie Eltern sich die Welt für ihre Kinder erträumen. Entsprechend haben auch viele Pädagogen Wunschvorstellungen einer Schule, in der motivierte Kinder eigenständig oder im Team lernen und dabei von gerechten, empathischen Lehrpersonen begleitet werden. Solche Ideale sind wichtig, sie sind uns Ansporn und Motivation. Aber Ideale haben, wie gesagt, wenig mit der Realität zu tun. Bei einigen Kompetenzen, wie sie im Lehrplan 21 formuliert werden, geht dieser Aspekt verloren.

Was stört Sie konkret?

Mich stört, dass wir dabei von Soll-Erwartungen aus der Erwachsenenwelt ausgehen, die wir ja teilweise nicht einmal selbst erfüllen können. Wer kann von sich etwa behaupten, dass er Konflikte konstruktiv austrägt, Kritik ohne viel Aufhebens annimmt und immer sachlich argumentiert? Nochmals: Es ist nicht falsch, solche Erwartungen zu hegen – problematisch wird es, wenn sie zu Qualifikationen werden, die für den Schulerfolg relevant sind. Ich erlebe immer öfter, dass Verhaltensweisen, die zur normalen Entwicklung von Kindern gehören, als Zeichen sozialer Inkompetenz ausgelegt werden.

Zum Beispiel?

Wenn Kinder widersprechen, provozieren, einander unterbrechen, laut oder nicht einsichtig sind. Es gehört zur Kindheit dazu, sich gelegentlich asozial zu verhalten. Früher war das normal, heute interveniert die Schule mit Spezialisten. Das ist nicht immer nötig. Es wäre begrüssenswert, würde sich die Schule wieder auf die elementaren Anstandsregeln beschränken – mit dieser ideologisch überfrachteten Kompetenzorientierung hat sie sich selbst ein Ei gelegt: Wer soll bei über 350 dokumentierten Kompetenzen den Überblick behalten?

Virginia Nolan
ist Redaktorin, Bücherwurm und Wasserratte. Sie liebt gute Gesellschaft, feines Essen, Tiere und das Mittelmeer. Die Mutter einer Tochter im Primarschulalter lebt mit ihrer Familie im Zürcher Oberland.

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