Übertritt: Schule – wir kommen!
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Schule – wir kommen!

Lesedauer: 10 Minuten

Mütter und Väter spielen beim Übertritt in die erste Klasse eine wichtige ­Rolle. So können Sie Ihr Kind bei diesem grossen Schritt ­achtsam begleiten.

Text: Stefanie Rietzler + Fabian Grolimund
Bilder: Kyla Ewert

Der erste Schultag ist für alle Kinder ein grosses Ereignis. Aber nicht nur bei den Kindern löst der Übertritt in die Primarschule einiges aus – auch Ihnen als Eltern werden viele Gedanken durch den Kopf gehen. Die meisten Mütter und Väter schauen dem Schulstart mit gemischten Gefühlen entgegen: Stolz mischt sich mit Wehmut, Hoffnungen mit Sorgen. 

Ihr Kind kann schon vieles

Der Kindergarten hat in den letzten fast zwei Jahren wichtige Grundsteine gelegt, um Ihr Kind auf die ­Schule vorzubereiten. Ihr Kind hat gelernt, sich in einer grossen Gruppe zurechtzufinden, und vielfältige Beziehungen zu anderen Kindern und seiner Kindergartenlehrperson geknüpft. Im Sitzkreis hat es sich darin geübt, zuzuhören und abzuwarten, sich vor anderen mitzuteilen und In­struktionen umzusetzen. 

Im Spiel konnte es seine sozialen Kompetenzen erweitern und lernen, mit anderen Kindern Regeln auszuhandeln, für seine Ideen einzustehen, Konflikte auszutragen, sich wieder zu versöhnen und sich auch einmal zu wehren, wenn jemand gemein ist. 

Bei Mal- und Bastelaktivitäten hat es seine Feinmotorik verbessert, trainiert, sich über längere Zeit auf eine Aufgabe zu fokussieren und mit Frust und Unlust umzugehen. Bei Musik und Bewegung konnte es sein Rhythmus­gefühl verfeinern, sein Gedächtnis trainieren, indem es Liedtexte auswendig gelernt hat, seine Körperwahrnehmung stärken, seinen Mut unter Beweis stellen und neue Bewegungsabläufe verinnerlichen. 

Üben Sie nicht Zahlen oder Buchstaben. Nutzen Sie die restliche ­Kindergartenzeit, um bei ­Ihrem Kind Neugier und ­Vorfreude zu wecken.

Es hat sich an neue Rituale gewöhnt und erlebt, dass im Kindergarten vieles anders ist als zu Hause. Dadurch durfte es wachsen, ein Stück Unabhängigkeit ent­wickeln, einen grossen Schritt hinaus in die Welt machen und selbständiger werden. In den nächsten Wochen wird Ihr Kind zudem auf den Start in die Schule vorbereitet.

Ein sicherer Hafen bleiben 

Als Mutter oder Vater können Sie Ihr Kind in der kommenden Zeit unterstützen und begleiten. Dabei kann Ihnen das Motto «Vorbereiten, loslassen, sicherer Hafen bleiben», welches die deutsche Grundschullehrerin Saskia Niechzial in ihrem Buch «Hallo Schulanfang!» beschreibt, als Wegweiser dienen.

Mit Vorbereitung ist nicht gemeint, dass Sie mit Ihrem Kind vorgängig die Buchstaben oder Zahlen üben. Nutzen Sie stattdessen die restliche Kindergartenzeit, um bei Ihrem Kind Neugier und Vorfreude zu wecken:

  • Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg, damit es möglichst von Beginn an alleine zur Schule gehen kann. Gespräche mit Klassenkameraden nach der Schule und auf dem Schulweg sind für die Entwicklung von Freundschaften zentral. Wird ein Kind mit dem Auto gebracht oder ständig begleitet, beraubt man es einer wichtigen Möglichkeit, Anschluss zu finden.
  • Besuchen Sie eine Theateraufführung, den Besuchstag oder andere öffentliche Anlässe der Schule, damit sich Ihr Kind das Schulhaus anschauen kann.
  • Machen Sie es neugierig auf die Schule, indem Sie von spannenden, witzigen und schönen Erlebnissen Ihrer eigenen Schulzeit erzählen.
  • Lassen Sie ab und zu einfliessen, was Ihr Kind in der Schule lernen und wie nützlich dies sein wird («Bald kannst du die Geschichten selbst lesen!»).
  • Lesen Sie ihm Bücher vor, die sich in der Schule abspielen oder den Schulanfang thematisieren.

Sich Zeit nehmen für den Schulthek

Die Vorfreude wächst weiter, wenn Sie mit Ihrem Kind die Schulsachen kaufen. Sie werden von der Schule vorgängig informiert, welches Material Ihr Kind benötigt. Nehmen Sie sich einen Tag Zeit und lassen Sie den Einkauf zu etwas Besonderem werden. 

Ich selbst bekam im Kindergarten das Buch «Für Steffi fängt die Schule an» von meinen Eltern geschenkt. Obwohl der Schulanfang für meine Namensvetterin im Buch mit einigen Stolpersteinen verbunden ist, war ich seither Feuer und Flamme für die Schule. Ich konnte es kaum erwarten, endlich in die erste Klasse zu kommen, und beneidete meinen älteren Bruder um seine Hausaufgaben.

Heute denke ich noch gerne an den grossen Tag zurück, an dem ich mit meinen Eltern den Schulrucksack aussuchen durfte. Die Entscheidung war schnell auf ein rosafarbenes Einhornmodell gefallen – mit passendem Turnsack und Mäppchen, versteht sich. In den restlichen Sommerferientagen war ich regel­mässig mit stolz geschwellter Brust und meinem neuen Schulthek auf dem Rücken anzutreffen – schliesslich konnte ein wenig Übung nicht schaden –, so lange, bis der grosse Tag endlich gekommen war.

Üben Sie sich darin, loszulassen

Der Schulbeginn bedeutet für Sie als Elternteil einmal mehr: loslassen und Vertrauen schenken. Das ist nicht einfach. Saskia Niechzial erzählte uns von ihren Gefühlen als Mutter: «Die Tür des Klassenzimmers geht zu und ich habe keine Ahnung mehr, was danach kommt. Ich bin ja selbst Lehrerin und habe vollstes Vertrauen in andere Lehrkräfte. Und trotzdem hatte ich bei meinem Kind das Gefühl: Ich würde jetzt am liebsten mit reinkommen und mich zwei, drei Wochen dazusetzen. Wir haben als Eltern das Gefühl, dass wir mit dem Eintritt in die Schule so viel aus der Hand geben und so wenig mitbekommen. Kommt mein Kind fachlich mit? Findet es Freunde? Ist es integriert? Lacht es auch mal im Unterricht?»

Die Erwartungen von Eltern beruhen meist auf eigenen Schulerfahrungen. Waren ­diese negativ, sehen sie Schule und Lehrkräfte als bedrohlich.

Sie betont, dass Loslassen für Eltern auch Arbeit sein darf. Dazu können wir aktiv Vertrauen in unser Kind aufbauen, indem wir uns bewusst machen, wie viel wir ihm bereits mitgegeben haben. Wir können an seine Stärken und Fähigkeiten denken und uns sagen: «Mein Kind kann mit Herausforderungen umgehen.» 

Vielleicht erinnern wir uns an bisherige Übergänge wie den Eintritt in die Krippe beziehungsweise den Kindergarten oder die erste Übernachtung bei den Grosseltern, bei denen es schon darum ging, loszulassen und dem Kind etwas zuzutrauen. Die Erkenntnis, dass unser Kind und wir selbst daran gewachsen sind, kann uns auch den nächsten Entwicklungsschritt erleichtern. 

Überprüfen Sie Ihre Einstellung zur Schule

Wenn Kinder in eine neue Situation kommen, suchen sie nach Orientierung. Die Aussagen, die die Eltern über die Schule treffen, beeinflussen ihre Wahrnehmung und Erwartungen. Vielleicht haben Sie Lust auf ein kleines Experiment: Lesen Sie die folgenden Aussagen durch und hören Sie in sich hinein. Was klingt bei Ihnen an? 

  • Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens!
  • In der Schule dürfen die Kinder heute gar nicht mehr Kind sein!
  • In der Schule werden Kinder in ein Schema gepresst und verlieren ihre Individualität.
  • Zuerst lernen wir sprechen und gehen – dann stillsitzen und den Mund halten. Das ist die traurige Wahrheit.
  • Ich war auch immer schlecht in Mathe/Deutsch.
  • Findet mein Kind wohl seinen Platz?
  • Wird die Lehrerin genügend auf mein Kind eingehen?

Heute wird von Medien und einigen populären Experten aus Erziehung und Bildung ein sehr negatives Schulbild gezeichnet. Dabei geht verloren, dass viele Kinder gerne zur Schule gehen und die meisten Lehrpersonen Menschen sind, die in der Lage sind, eine gute Beziehung zu ihren Schülerinnen und Schülern aufzubauen. 

Es fällt Eltern leichter, loszulassen, wenn sie ein bisschen mehr Einblick erhalten und wissen, was mit ihrem Kind passiert.

Wer nach Fehlern und Unzulänglichkeiten im Bildungssystem und bei der Lehrperson seiner Kinder sucht, wird viele finden. Die Frage ist: Hilft das dem Kind, sich in der Schule wohlzufühlen? Kann ein Kind in einem System erfolgreich sein, das seine Eltern verachten? Kann sich ein Kind auf eine Lehrkraft einlassen, die die Eltern als inkompetent abstempeln?

Positive Gedanken für den Schulstart

Sie können Ihrem Kind helfen, indem Sie seinen Schulrucksack für ein Abenteuer rüsten, anstatt ihn mit Sorgen und Befürchtungen vollzupacken. Denn vielleicht wird Ihr Kind:

  • Zu einer wunderbaren Lehrerin kommen, die es sehr gern haben wird.
  • Sich für den Stoff interessieren und gerne lernen.
  • Stolz sein auf seine ersten Schritte in der Welt der Grossen.
  • Dort seine Stärken haben, wo Sie Ihre Schwächen hatten.
  • Eine Lehrperson haben, die es bei Schwierigkeiten ermutigt und stärkt.
  • Mit einer «schwierigen» Lehrkraft besser zurechtkommen, als Sie sich momentan vorstellen können.
  • In eine Schule kommen, in der ein angenehmes Klima herrscht.
  • Die Möglichkeit geniessen, jeden Tag mit anderen Kindern zusammen zu sein und neue Freundschaften knüpfen zu können.  

Wir wollen keine Schönfärberei betreiben – schliesslich arbeiten wir fast ausschliesslich mit Kindern und Eltern, die in der Schule auf grosse Schwierigkeiten stossen. Gleichzeitig beeindrucken uns die vielen engagierten Lehrpersonen, die sich jeden Tag neu auf die Kinder einlassen und sie auch in schwierigen Phasen gut begleiten. Es ist so viel möglich, wenn Eltern und Schule konstruktiv zusammenarbeiten und ein Team bilden. Wenn Sie davon ausgehen, dass die zukünftige Lehrperson das Beste für Ihr Kind will und Schule ein positiver Ort sein kann, wird die Schulzeit entspannter, schöner, bunter – für Sie, Ihr Kind und die Lehrpersonen. 

Kleine Einblicke in die Schule geben Eltern Sicherheit

Wir erleben auch, dass manche Lehrkräfte die Eltern am liebsten so weit wie möglich fernhalten möchten. Meist aus Angst vor Einmischung. Es ist hilfreich, wenn man sich als Lehrperson bewusst macht, dass die Erwartungen der meisten Eltern vor allem auf ihren eigenen Schulerfahrungen beruhen. Waren diese negativ, empfinden sie Schule und Lehrkräfte als bedrohlich. Als Lehrerin oder Lehrer können Sie dies durch kleine Einblicke in die Schule korrigieren. Damit vermitteln Sie den Eltern Sicherheit und sorgen dafür, dass eine gute Beziehung entsteht, bevor Sie vielleicht Probleme ansprechen müssen. 

An dieser Stelle möchten wir kurz das Wort an die Lehrkräfte richten: Es fällt Eltern leichter, loszulassen, wenn sie ein bisschen mehr Einblick erhalten und wissen, was mit ihrem Kind passiert. Vielleicht dürfen die Eltern in der zweiten oder dritten Woche einen Schulbesuch machen? Oder Sie nutzen den Elternabend, um anschaulich zu vermitteln, wie und was die Kinder lernen und worauf Sie beispielsweise achten, um ihnen Freude am Lesen und Rechnen zu schenken?

Die Lehrerin meiner Kinder schickte uns Eltern ab und zu ein kleines Video aus der Klasse. Sofort bekam ich als Vater ein Gespür dafür, wie Unterricht heute aussieht – und dass die Lehrerin Freude an ihrem Beruf hat. Natürlich hat sie aus Datenschutzgründen zuerst unsere Erlaubnis eingeholt.  

«Zu Hause kannst du Kraft tanken»

Sich und Ihr Kind auf den Übertritt vorzubereiten und loszulassen, ist nicht das Einzige, das Sie als Eltern tun können. Sie bleiben für Ihr Kind noch lange der sichere Hafen und können vieles auffangen. 

Saskia Niechzial sagt dazu: «Ich kann meine Kinder nicht davor schützen, Herausforderungen zu erleben – das sollte ich auch nicht –, aber ich bleibe die Person, zu der sie nach Hause kommen. Wenn mein Kind einen blöden Schultag hatte, mache ich die Tür auf und kann trösten, zuhören oder vermitteln: Zu Hause ist zu Hause und hier kannst du Kraft tanken, dich auch mal zurückziehen.» 

Ein positives Lern-Klima entsteht, wenn die Eltern einfach da sind, ohne ständig danebenzusitzen oder ihre Hilfe aufzudrängen.

In der ersten Klasse hatte ich den folgenden Einfall: «Mama, wenn es mir nicht gut geht, dann komme ich nicht einfach rein, sondern klingle. Dann musst du zur Tür kommen und sagen: Hach Fabian, was ist denn los? Und dann erzähle ich es dir.»

Wie schön, wenn man als Kind weiss, dass man ohne Angst nach Hause kommen darf, bei einer schlechten Note oder Streit mit Klassenkameraden getröstet wird, Geborgenheit findet und immer jemanden hat, der zuhört. 

Herausfinden, was Ihr Kind braucht

Die meisten Kinder gehen in der ersten Zeit begeistert in die Schule und interessieren sich für ihre Hausaufgaben. Wie lange Kinder dieses Interesse aufrechterhalten können, hängt auch von ihren Eltern ab. Je mehr es Ihnen gelingt, sich auf Ihr Kind einzulassen, Interesse an der Schule zu zeigen und es bei den Hausaufgaben sinnvoll zu unterstützen, desto eher wird das Lernen zu einer schönen Erfahrung für die ganze Familie.

Sich auf das eigene Kind einzulassen, kann auch bedeuten, gängigen Ratschlägen nicht zu viel Beachtung zu schenken. So wird in vielen Ratgebern und Tipplisten für den Schulanfang darauf hingewiesen, dass die Kinder unbedingt einen ruhigen Ort und einen eigenen Arbeitstisch benötigen, um konzentriert arbeiten zu können. In der Folge wird dem Kind ein Pult ins Zimmer gestellt, wo es fortan in Ruhe arbeiten soll.

Nur: Viele Kinder sind in diesem Alter nicht gerne alleine. Abgeschieden und einsam in ihrem Zimmer fühlen sie sich unwohl und werden zappelig. Die Kinder stehen immer wieder auf und verlassen unter einem Vorwand das Zimmer – beispielsweise um eine Frage zu stellen –, woraufhin die Eltern ärgerlich werden. 

Eine gute Lernatmosphäre schaffen

Sie können darauf achten, wo sich Ihr Kind wohlfühlt. Vielleicht will es die Hausaufgaben alleine im Zimmer erledigen. Vielleicht möchte es aber lieber in der Küche oder im Wohnzimmer arbeiten, während Sie Ihre E-Mails beantworten, das Abendessen kochen oder die Spülmaschine einräumen. Lassen Sie dies zu.

Kinder freuen sich über eine wohlige Atmosphäre beim Lernen. Ein positives Klima entsteht, wenn die Eltern einfach da sind, ohne ständig danebenzusitzen oder ihre Hilfe aufzudrängen. Bringen Sie Ihrem Kind etwas zu knabbern, berühren Sie es beim Vorbeigehen kurz an der Schulter, lächeln Sie es an und stellen Sie ab und zu eine interessierte Frage zum Stoff, während Sie einer eigenen Tätigkeit nachgehen. 

Die Hausaufgaben werden in der Schule kontrolliert und die Lehrperson benötigt eine Rückmeldung darüber, wie gut Ihr Kind den Stoff verstanden hat. Es ist daher sinnvoll, sich mit Korrekturen zurückzuhalten. Viele Kinder reagieren sehr empfindlich, wenn die Eltern auf Fehlersuche gehen oder mit Erklärungen aufwarten, die sich nicht mit denen der Lehrperson decken. Bald entzünden sich Konflikte, die sich gravierender auswirken als ein paar Fehler, weil sie die Lernmotivation des Kindes zunehmend schädigen. Falls Ihr Kind eine Aufgabe nicht verstanden hat, ist es daher oft sinnvoller, der Lehrperson eine Notiz im Hausaufgabenheft zu hinterlassen. 

Buchtipp zum Schulanfang

Saskia Niechzial: Hallo ­Schulanfang. Den Übergang vom Kindergarten in die Schule ­beziehungsorientiert begleiten. Beltz 2023, 272 Seiten,ca.27 Fr.

Angstfrei in der Schulzeit anzu­kommen, ist eine Erfahrung, die den weiteren Schulweg eines ­Kindes nachhaltig prägt und immens erleichtern kann. Es ist ein Prozess, auf den die Eltern viel mehr Einfluss haben als bislang angenommen. Die bekannte Pädagogin und Mutter Saskia Niechzial unterstützt Eltern darin, ihre Kinder aktiv und beziehungsorientiert durch den Kindergarten und den Beginn der Primarschulzeit zu begleiten, sie loszulassen und dabei sicherer Hafen zu bleiben – auch bei Gegenwind und eigenen Ängsten.

Ihr Kind in der Erwachsenenwelt ­willkommen heissen

Zu guter Letzt ist es hilfreich, wenn Sie Ihrem Kind signalisieren, dass die Hausaufgaben Teil der Erwachsenenwelt sind, und es in dieser Welt willkommen ­heissen. Vermeiden Sie Aussagen wie «Das musst du halt einfach machen!». Laden Sie es lieber dazu ein. Vielleicht mit einer Aussage wie: «Hey Grosser, hast du auch noch Arbeit zu erledigen? Ich möchte noch meine Mails machen. Wollen wir gleich loslegen?»

Mit einem guten Start ist viel gewonnen. Falls sich im Verlauf der Schulzeit Schwierigkeiten einstellen, ist es wichtig, dass Sie sich Hilfe holen, bevor heftige Konflikte oder immer länger werdende Hausaufgaben­marathons die Beziehung zu Ihrem Kind und dessen Lernmotivation untergraben. Wir haben zu diesem Zweck einen kostenlosen Online-Kurs für Eltern entwickelt und gemeinsam mit dem Schweizer Eltern­Magazin Fritz+Fränzi eine Videoserie erstellt.

Online-Kurs «Mit Kindern lernen»

Die Hausaufgaben können für Eltern und Kinder zu einem Problem werden. Der kostenlose Online-Kurs «Mit Kindern lernen» gibt Antworten auf die ­folgenden Fragen:

  • Wie kann ich mein Kind fürs Lernen motivieren?
  • Wie können wir Konflikte reduzieren?
  • Wie kann ich die Selbständigkeit meines Kindes fördern?
  • Welche Lernstrategien sind für Primarschulkinder sinnvoll?

Der Kurs besteht aus 12 Lektionen und 7 Kurzfilmen. Eltern können sich jederzeit anmelden auf: www.mit-kindern-lernen.ch

Merktipps für helle Köpfe gibt es in diesem Lernvideo: www.fritzundfraenzi.ch/video/merktipps-fur-helle-kopfe

Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund
sind Psychologen und leiten die Akademie für Lerncoaching in Zürich. Die beiden eint der Wunsch, dass Kindergarten und Schule Orte sind, wo sich Kinder, Eltern und Lehrpersonen wohl fühlen und voneinander lernen können.

Alle Artikel von Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund

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