9 Tipps, wie Eltern Übergänge gut begleiten
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9 Tipps, wie Eltern Übergänge gut begleiten

Lesedauer: 1 Minuten

Eine neue Klasse, ein Umzug oder der Start in die Berufswelt – Übergänge können Kinder und Jugendliche stark verunsichern und werden oft unterschätzt. Diese Tipps helfen weiter.

Text: Michaela Davison
Bild: Getty Images

1. Hören Sie Ihrem Kind wirklich zu

Kindern wirklich zuzuhören, ihre Bedürfnisse aufzuspüren und sie ernst zu nehmen, kann bereits einen grossen Unterschied machen. Oft genügen kleine Änderungen, um den Druck zu mindern.

2. Bauen Sie Ängste im Vorfeld ab

Präventiv lässt sich einiges tun. Fallen dem Kind Übergänge schwer, können Sie z. B. mit der Lehrperson sprechen, ob mehr als ein Schnuppertag an der neuen Schule möglich ist.

3. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Kindes

Sich in die Situation des Kindes hineinzuversetzen, hilft, seine Perspektive zu verstehen. Wie ging es Ihnen früher mit Übergängen? 

Fragen wie ‹Freust du dich auf die Schule› sind für Kinder meist bedeutungslos und können es verunsichern.

4. Erinnern Sie sich gemeinsam an gute Übergänge

Erinnern Sie sich gemeinsam mit dem Kind an gute, schöne und gelungene Übergänge und sprechen Sie darüber. Machen Sie dem Kind Mut und geben Sie ihm Zeit. 

5. Seien Sie ein Vorbild

Auch die Vorbildfunktion der Eltern ist wichtig: Wie gehen wir selbst mit Übergängen um? Wie gestalten wir sie?

Erfahren Sie mehr zum Thema im Hauptartikel «Übergänge erkennen und gut begleiten». (Bild: Plainpicture)

6. Stärken Sie die sozialen Bindungen des Kindes im Vorfeld

Versuchen Sie vor einem Umzug oder Schulwechsel, mit anderen Familien im Umfeld Kontakt zu knüpfen.

7. Vermeiden Sie diese Fragen

Führen Sie sich vor Augen, dass Fragen wie «Freust du dich auf die Schule / dein Geschwisterchen / die neue Wohnung?» für Kinder meist bedeutungslos sind und es verunsichern können. Wir wissen, was kommt — das Kind nicht. 

8. Rituale können eine gute Stütze sein

Bei einem schulischen Übergang kann der vorgängige Besuch des neuen Schulhauses, der gemeinsame Weg mit dem Gspänli oder ein Talisman oder Glücksstein in der Tasche das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln.

9. In diesen Fällen sollten Sie Hilfe holen

Wenn bei Ihrem Kind jede Veränderung zu massivem Stress führt oder wenn es die Schule verweigert, holen Sie sich unbedingt Hilfe.

Michaela Davison
ist freie Journalistin und dreifache Mutter. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich. Mit zwei Schulkindern und einem Kindergartenkind ist ihr Familienalltag gefüllt mit Übergängen aller Art.

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