Medienquiz: Das sind die richtigen Antworten
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Medienquiz: Das sind die richtigen Antworten

Lesedauer: 2 Minuten

Haben Sie nur Bahnhof verstanden? Oder haben Sie die Fragen ohne mit der Wimper zu zucken richtig beantwortet? Hier folgt die Auflösung unseres Medienquiz.

Text: Thomas Feibel
Illustration: Petra Duvkova / Die Illustratoren

Nur wer Bescheid weiss, kann seine Kinder zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien erziehen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir in Sachen Prävention und Sicherheit in der digitalen Welt alle noch Lernende sind, denen die ständig neuen Herausforderungen oft zu viel werden. Aufgeben ist aber keine Option, da wir Eltern unsere Kinder vor Gefahren beschützen wollen, denen wir auch selbst ausgesetzt sind.

In unserem Medienquiz können Sie ihr digitales Wissen testen. Hier finden Sie die Antworten auf die kniffligen Fragen.

Frage 1 – Antwort b)

Wenn Personen online provoziert oder beschimpft werden, nennt man das Flaming. Der Begriff bedeutet «zündeln» und zählt zu einer der möglichen Kategorien von Cybermobbing.

Frage 2 – Antwort c)

Ein Troll ist eine sehr nervige Person in Chats, sozialen Medien und anderen Formen der Onlinekommunikation. In der Regel ­verwendet sie einen falschen Namen und möchte andere stören, provozieren, attackieren oder permanent die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Leider hilft gegen Trolle oft wenig bis gar nichts.

Frage 3 – Antwort a)

Non-Playable Character ist eine nicht spielbare Figur in einem Game. Sie wird vom Spiel gesteuert.

Frage 4 – Antwort b

Bias ist, wenn KI die Realität verzerrt wiedergibt. Da Eingaben bei der künstlichen Intelligenz von Menschen durchgeführt werden, können die Informationen auch Vorurteile oder ­Benachteiligungen beinhalten. Im Buch «Die KI war’s» (2023) beschreibt die Informatikerin Katharina Zweig, wie die KI einem Ehepaar erheblich unterschiedliche Kreditrahmen einräumte: dem Mann 1000 Dollar, der Frau 50 Dollar.

Frage 5 – Antwort c)

Respawn ist im Gaming eine wiederbelebte Spielfigur. Stirbt sie zum Beispiel in einer Runde, dann erscheint die Figur am vorigen Punkt des Spiels wieder.

Frage 6 – Antwort b)

Doxing oder auch Doxxing ist, wenn jemand die persönlichen Daten einer anderen Person sammelt und sie ohne deren Einverständnis online veröffentlicht. In der Regel soll der betroffenen Person geschadet werden.

Frage 7 – Antwort c)

AFK bedeutet «Away from keyboard». Wer online miteinander ­kommuniziert und sich dabei nicht sieht, signalisiert mit dieser Abkürzung, dass er gerade nicht vor dem Rechner sitzt. Manche schreiben auch MAK für «Muss aufs Klo».

Frage 8 – Antwort a)

Ein Keylogger ist ein Programm, das die eigenen Eingaben auf der Tastatur protokolliert. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Malware, die es auf Passwörter, Bankzugänge und andere ­sensible Daten abgesehen hat. Ein Virenschutzprogramm kann davor schützen.

Frage 9 – Antwort b)

Mit Skins sind die Outfits in Fortnite gemeint, die sich Spieler ­individuell zusammenstellen können. Skins kosten in der Regel Geld.

Frage 10 – Antwort b)

PEGI ist die Abkürzung für Pan European Game Information.

Frage 11 – Antwort a)

Deep Learning wird in der KI der Prozess des maschinellen Lernens genannt und beschreibt die Fähigkeit, von sich aus Schlüsse zu ziehen und zu lernen.

Frage 12 – Antwort c)

Der englische Begriff Caption bedeutet Beschriftung. Bei Instagram ist das Hinzufügen eines Textes gemeint.

Brauchen Sie Nachhilfe in Sachen Medienkompetenz? Dann empfehlen wir Ihnen die Kolumnen, die Medienexperte Thomas Feibel jeden Monat fürs Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi schreibt. (Bild: Die Hoffotografen)

Auflösung:

  • 1 – 4 richtige Antworten: Sie müssen sich schonungslos eingestehen, dass die digitale Entwicklung an Ihnen vorbeigezogen ist. Machen Sie sich schlau, fragen Sie Ihr Kind!
  • 5 – 8 richtige Antworten: Nicht schlecht, aber da ist noch Luft nach oben. Bleiben Sie am Ball, halten Sie Schritt mit Ihrem Kind!
  • 9 – 12 richtige Antworten: Okay, das war etwas gar einfach für Sie, Sie sind vom Fach. Bei Ihnen kann Ihr Kind noch etwas lernen!

Thomas Feibel
ist einer der führenden ­Journalisten zum Thema «Kinder und neue Medien» im deutschsprachigen Raum. Der Medienexperte leitet das Büro für Kindermedien in Berlin, hält Lesungen und Vorträge, veranstaltet Workshops und Seminare. Zuletzt erschien sein Elternratgeber «Jetzt pack doch mal das Handy weg» im Ullstein-Verlag. Feibel ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Alle Artikel von Thomas Feibel

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