Herr Krogerus, was macht gute Kommunikation aus?

Unser Kolumnist Mikael Krogerus hat in Bern eine Ausstellung zum Thema Kommunikation gestaltet. Was er dabei gelernt hat, wie das die Kommunikation mit seiner Familie verändert hat und welche Kommunikationsstrategien Kinder anwenden, verrät der Autor im Interview.
Im Museum für Kommunikation in Bern ist es laut und bunt: Überall blinkt es und bewegt sich, man hört Töne und Sprache. Ein Raum aber ist anders: Schwarze Wände und 66 einfache Kreidezeichnungen, welche die bekanntesten Theorien der Kommunikationsforschung visualisieren. Mikael Krogerus, der den Raum mit seinem Kollegen Roman Tschäppeler konzipiert hat, findet es grossartig, dass gerade hier so viel Ruhe herrscht. Leichtfertig spricht er über Watzlawik, Luhmann, Schulz von Thun und all die anderen Theoretiker, an denen sich so mancher Student schon die Zähne ausgebissen hat. Und mittendrin findet sich auch eine Zeichnung, die das Thema Kommunikation in der Erziehung thematisiert. «Hier sieht man, wie unsere Kinder aufwachsen», sagt der Journalist und zeigt auf die Zeichnung, in der eine Weltkugel um das Kind kreist. «In der Schule lernen sie dann, dass die Erde um die Sonne kreist.»
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