So bilden Eltern ein starkes Team
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So bilden Eltern ein starkes Team

Lesedauer: 8 Minuten

Eltern sehen sich im Familienalltag mit unzähligen Erwartungen und Aufgaben konfrontiert. Oft führt das zu einer hohen Belastung. Eine faire Aufgabenteilung hilft, Erschöpfung, Frust und Entfremdung vorzubeugen.

Text: Simona und Niklaus Gafner
Bild: Getty Images

Für viele Familien ist es eine Herausforderung, die Begleitung und Betreuung der Kinder, den Haushalt, die Berufstätigkeit und die eigenen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Oft führt die hohe Belastung zu Diskussionen und Streitereien unter den Eltern, welche die Situation zusätzlich erschweren. Nicht selten gerät dadurch die Beziehung ins Wanken.

Diese Auseinandersetzungen drehen sich bei genauerem Hinsehen oft um mangelnde Absprachen, gegenseitige Erwartungen und ein Aufrechnen, wer mehr zu tun hat. Der Wunsch nach einer fairen Aufteilung und Erleichterung im Alltag ist allgegenwärtig.

Mutter und Vater starten mit ungleichem Vorwissen in die Zusammenarbeit als Eltern.

In der Generation unserer Eltern waren die Zuständigkeiten meist noch klar definiert. In den heutigen Familien, in denen oft beide Elternteile berufstätig sind, vermischen sich die Zuständigkeitsbereiche, was Absprachen und ein Aufteilen von Verantwortungen unabdingbar macht. Damit dies gelingt, muss das Elternpaar als Team gut zusammenarbeiten.

Eltern sind auf sich allein gestellt

In der Geschäftswelt wird eine Zusammenarbeit im Team begleitet und gefördert. Es gibt Teammeetings, teambildende Massnahmen und Teamevents. Es werden Leitlinien aufgestellt, wie als Team zusammengearbeitet werden soll, Verantwortungen werden festgelegt und gemeinsame Ziele definiert.

Eltern hingegen sind mit dieser Aufgabe auf sich allein gestellt. Hinzu kommt, dass Mutter und Vater in den meisten Fällen mit ungleichem Vorwissen in diese Zusammenarbeit starten. Die Väter in der Schweiz bekommen nach der Geburt zwei Wochen Zeit, um das Kleine, den veränderten Rhythmus und das neue Leben kennenzulernen.

Die Mutter hat das Gefühl, für alles verantwortlich zu sein, und der Vater glaubt, er sei nicht wichtig.

Die Mutter hat mindestens drei Monate Zeit und wird in diesen Wochen zur «Fachfrau Kind». Sie ist Tag und Nacht mit dem Baby zusammen, lernt es zu lesen, zu verstehen und übernimmt in dieser Zeit, so gut es geht, den Haushalt. Sie ist ja zu Hause. Die Mutter entwickelt gegenüber dem Vater einen Vorsprung in Sachen Umgang und Pflege und auch das Multitasking im Haushalt beherrscht sie immer besser. Dieser Vorsprung lässt sich nur schwer wieder wettmachen.

Die Frau als «Chefin Familie»

Nach dem Mutterschaftsurlaub beginnen viele Mütter wieder mit der bezahlten Erwerbstätigkeit. Spätestens jetzt wäre es wichtig, dass der Vater einen Teil der Betreuung und Versorgung übernimmt. Aber dieser Schritt ist oft schwieriger als gedacht. Plötzlich sollen die Aufgaben rund um das Kind und den Haushalt aufgeteilt werden. Die Vorkenntnisse, Erfahrungen und Vorstellungen sind aber sehr unterschiedlich. Oft begleiten Missverständnisse und Diskussionen diese Phase. Nicht selten fühlt sich eine Partei nicht ernst genommen oder übergangen.

Es kann sein, dass die Mutter weiterhin die Verantwortung für das Kind beziehungsweise die Kinder und den Haushalt behält und der Vater ihr assistiert. Die Mutter hat die verschiedenen Aufgaben im Kopf und gibt dem Vater entsprechend Aufträge. Das kann eine Zeitlang gut funktionieren. Jedoch ist die Belastung für die Mutter sehr hoch, nicht selten kommt es zum sogenannten Mental Load. Die Frau wird zur «Chefin Familie», leidet aber unter der Situation, an alles denken zu müssen – insbesondere, wenn sie «nebenher» berufstätig ist.

Eltern müssen sich bewusst machen, dass es neben der Paarebene auch die Teamebene gibt.

Auch für den Vater ist diese Rollenverteilung nicht sehr erfüllend. Denn das Paar ist nicht gleichberechtigt, die Beziehung gerät in Schieflage. Die Mutter hat zu Recht das Gefühl, für alles verantwortlich zu sein, und der Vater meint, er und seine Meinung seien nicht wichtig. Vielleicht hört er auch immer wieder, dass er es falsch macht, und zieht sich zurück.

Veränderungen anstossen

Es sei an dieser Stelle betont, dass der Vorgang vereinfacht dargestellt ist. Die verschiedenen Entwicklungen sind komplexer und vielschichtiger und müssen für eine spezifischere Analyse individuell angeschaut werden. Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung und jede Beziehung ihre eigenen Gesetze. Dennoch sind diese Stufen in vielen Beziehungen erkennbar und die Themen allgegenwärtig.

Die entscheidende Frage ist nun, wie die Beziehung aus dieser Schieflage kommt und wie eine funktionierende Teamarbeit als Paar erreicht werden kann. Diese Fragestellung poppt meist erst dann auf, wenn mindestens eine der beiden Parteien mit dem momentanen System nicht zufrieden ist. Also gilt es, sich die Zeit für eine Veränderung zu nehmen.

Um eine solche zu ermöglichen, müssen sich Eltern bewusst machen, dass es neben der Paarebene auch die Teamebene gibt. Sie bildet die Grundlage, sozusagen die Sachebene, auf der zusammengearbeitet wird. Auf der Paarebene stehen hingegen Beziehung und Gefühle füreinander im Vordergrund.

Möchte man die Themen und Konflikte rund um die Aufgabenteilung angehen, ist es wichtig, zuerst gemeinsam den Ist-Zustand zu erfassen. Empfehlenswert ist ein Gespräch, in dem das Paar miteinander folgende Fragestellungen bespricht: Wie ist unser System im Moment? Wie sind die Verantwortungen verteilt? Wie geht es mir damit? Möchte ich oder möchten wir etwas ändern? Was würde passieren, wenn wir nichts ändern?

Werte und Ziele definieren

Ein funktionierendes Team braucht neben der bewussten Teamebene gemeinsame Werte und Ziele. In wirtschaftlichen Unternehmen sind diese meist klar ersichtlich und vorgegeben. Aber was sind unsere Werte und Ziele als Eltern? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Sie beinhaltet verschiedene Ebenen und baut auf unseren Erfahrungen und Prägungen auf. Darüber zu reden, was wir als Eltern erreichen wollen, ist sinnstiftend und schafft einen gemeinsamen Fokus.

In einem funktionierenden Elternteam sind die Aufgaben fair aufgeteilt. Dafür gibt es keine Vorlage.

Was sollen unsere Kinder von uns mitbekommen? Wie sollen unsere Kinder in zehn Jahren über uns denken? Was ist uns wichtig? Worauf legen wir Wert? Die Antworten auf diese Fragen legen den Boden für eine gelingende Zusammenarbeit.

Eine gemeinsame Zielsetzung ist das eine, die innere Haltung, ebenso verantwortlich für die Familienarbeit zu sein wie der Partner, die Partnerin, das andere. Falls in diesem Punkt Unklarheit besteht, ist es ratsam, sich zuerst diesem Themenfeld zu widmen.

Fair ist, wenn beide zufrieden sind

In einem funktionierenden Elternteam sind die Aufgaben und Zuständigkeiten fair aufgeteilt. Für diese Aufteilung gibt es keine Vorlage. Sie sind von Familie zu Familie unterschiedlich und sollten zusammen verhandelt werden. Dabei müssen die Anzahl oder der Aufwand der Pendenzen nicht eins zu eins verglichen werden. Fair ist es dann, wenn beide mit der Aufteilung zufrieden sind.

Wer feststellen möchte, ob Aufgaben und Arbeiten umverteilt werden müssen, braucht einen Überblick über die momentane Verteilung. Dafür werden alle Arbeiten, die in diesem kleinen Unternehmen anstehen, aufgelistet und derjenigen Person zugeschrieben, die sich ihrer annimmt.

Entscheidend ist auch, zu unterscheiden, wer etwas macht und wer daran denkt.

Achtung: Auch die Arbeit ausser Haus, die bezahlte Erwerbstätigkeit, muss berücksichtigt werden. Wer mehr zu Hause ist, kann auch anteilmässig mehr übernehmen. Doch auch wenn ein Elternteil keiner erwerbstätigen Arbeit nachgeht, muss der andere Elternteil zu Hause einen Teil leisten. Denn Familie und Haushalt sind mehr als ein 100-Prozent-Pensum.

Oft fällt die Pendenzenliste länger aus als gedacht, denn viele Arbeiten sind uns gar nicht bewusst. So sind beispielsweise auch Reparaturarbeiten im Haushalt, der Kontakt mit der Schule, das Organisieren von Geschenken oder das Ausfüllen der Steuererklärung anzuerkennende Aufgaben. Entscheidend ist auch, zu unterscheiden, wer etwas macht und wer daran denkt. Manchmal ist das nicht die gleiche Person.

Nur wenn es den Eltern gut geht, kann es den Kindern und der Familie auch gut gehen. (Bild: Getty Images)

«Dossier» sachte übergeben

Darauf folgt eine Diskussion, welche Punkte auf der Liste stimmig sind und welche verändert werden sollten. Bei einer Umverteilung müssen verschiedene Ebenen berücksichtigt werden. Wenn beispielsweise entschieden wird, dass neu Papa zweimal pro Woche die Kinder ins Bett bringt, müssen die Kinder in den Prozess miteinbezogen werden.

Zudem ist es hilfreich, wenn das «Dossier» Stück für Stück übergeben wird. Vielleicht kann Papa in der ersten Woche den ersten Teil des Ins-Bett-geh-Rituals übernehmen. Er darf dieses Ritual auch bewusst anders gestalten, damit die Kinder merken, dass es jetzt anders ist. Dann kann er seinen Anteil Stück für Stück ausbauen, bis er schliesslich den ganzen Prozess übernehmen kann.

Sich in neue Bereiche einzudenken und Aufgaben zu übernehmen, braucht Zeit und wohlwollende Unterstützung.

Der Knackpunkt bei einer Umverteilung ist die gegenseitige Toleranz. Sich in neue Bereiche einzudenken und «Dossiers» zu übernehmen, braucht Zeit und wohlwollende Unterstützung. Zudem kann es sein, dass das Dossier anders weitergeführt wird. Toleranz ist somit eine ganz entscheidende Grundlage.

Es ist auch sehr empfehlenswert, für die Teamarbeit fixe Zeitfenster einzurichten, beispielsweise wöchentliche Meetings. In diesen Meetings kann reflektiert werden, wie es die letzten Tage gelaufen ist, und es können Abmachungen getroffen werden, wie es die nächste Woche sein soll. Fragen wie «Was ist gut gelaufen?» oder «Wo braucht es noch Anpassungen?» können durch diese Meetings führen.

Ist genug Energie vorhanden?

Um gemeinsam als Team wachsen zu können, benötigen beide Elternteile ausreichend Energie. Dabei ist es wichtig, zu realisieren, wie es einem selbst geht, und darauf zu reagieren. Wer am Anschlag ist, hat keine Kapazität, Verständnis für andere aufzubringen. Das heisst, die eigene Befindlichkeit und das eigene Energielevel müssen in die Arbeit als Team miteinbezogen und berücksichtigt werden.

Vielleicht muss der eine oder andere Elternteil zunächst entlastet werden, bevor der Prozess auf der Teamebene beginnen kann. Oft braucht es für den Energieaufbau Zeit für sich, Bewegung, Momente in der Natur oder Hobbys. Denn nur wenn es den Eltern gut geht, kann es den Kindern und der Familie gut gehen.

Es kann auch sein, dass die Paarbeziehung nicht stabil genug ist, um eine funktionierende Teambeziehung aufbauen zu können. In diesem Fall muss hier angesetzt werden, denn die Paarbeziehung ist die Basis, auf der alles andere fusst.

Dieser Prozess kann zu zweit angegangen werden. Es ist jedoch ratsam, den Verlauf zu beobachten. Wenn es immer wieder zu den gleichen Streitereien und Unstimmigkeiten kommt, braucht es Unterstützung von aussen. Das kann in Form eines Buches, eines Podcasts oder eines Workshops geschehen. Bei komplexeren Situationen bietet sich eine Begleitung durch eine Beratung oder Therapie an.

Wenn diese Hilfe zu einem Zeitpunkt in Anspruch genommen wird, bei dem beide Parteien einander (noch) zugewandt sind und eine Veränderung möchten, stehen die Chancen gut, einen gemeinsamen Weg zu finden.

Elternarbeit ist Teamarbeit
5 Tipps für eine faire Aufteilung

  1. Ehrliches Interesse: Ins Gespräch kommen über die Ist-Situation: Wie geht es mir? Wie geht es dir? Wie ist die Aufgabenverteilung im Moment? Sind wir auf einem guten Weg? Wo wäre ich froh um eine Veränderung, Entlastung? – Voraussetzung: ehrliches Interesse, es gemeinsam schaffen zu wollen.
  2. Beide Meinungen sind gleichberechtigt: Bewusstheit, dass beide Elternteile zu gleichen Teilen für die Kinder und den Haushalt verantwortlich sind. Es sind die Kinder beider Elternteile und es ist das Zuhause aller Familienmitglieder. – Folge: Beide Meinungen sind gleichberechtigt. Egal wie viel Vorwissen vorhanden ist. Eine Umverteilung der Verantwortung muss besprochen werden.
  3. Toleranz: Vorwissen und Handhabung sind unterschiedlich. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg. Um Aufgaben umverteilen zu können, müssen auch andere Wege akzeptiert werden. Wenn Papa ein anderes Ins-Bett geh-Ritual möchte oder Mama das Wohnzimmer anders aufräumt, muss das Platz haben. – Grundlage: Toleranz. Anders ist auch gut. Niemand mag, wenn einem vorgeschrieben wird, wie man etwas zu erledigen hat.
  4. Gegenseitiges Zutrauen und Vertrauen: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Zutrauen in den Partner, die Partnerin, dass er seinen, ihren Weg mit der neuen Aufgabe finden wird. – Grundlage: Es sind beides erwachsene Menschen, die sich neuen Aufgaben stellen können und lernfähig sind.
  5. Anerkennung und Wertschätzung: Regelmässiges Reflektieren; Veränderungen brauchen Zeit. Überprüfen; sind wir auf einem guten Weg? Was ist uns geglückt? Wo war es noch harzig? Kleine Erfolge feiern. Im Arbeitskontext gibt es dafür Teamanlässe und Apéros. Diese hat auch das Elternteam verdient. – Grundlage: Harte Arbeit verdient Anerkennung und Wertschätzung.

Simona und Niklaus Gafner
Simona Gafner ist systemisch-lösungsorientierte Beraterin und Schulleiterin. Niklaus Gafner ist systemisch-lösungs​​orientierter Coach und Ingenieur im Bereich Maschinenbau und Umwelttechnik. Zusammen geben sie Workshops und beraten Paare rund um die Themen Elternschaft, Familie und Partnerschaft. Die beiden setzen sich für eine faire Aufgabenteilung unter Eltern und Paaren ein. Sie haben zwei Kinder im Schulalter und teilen sich – selbstverständlich – die Work- und Care-Arbeit.

Alle Artikel von Simona und Niklaus Gafner

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