Aggressionen sind gesund

Die Art, wie wir mit Aggressionen umgehen, ist zentral für unser psychisches Wohlbefinden. Es gilt, innere Bedürfnisse wahrzunehmen und dafür zu sorgen, dass sie befriedigt werden. Gleichzeitig sollten wir Trauer und Schmerz zulassen, wenn sich unsere Wünsche nicht erfüllen.
Aggressivität an sich mag nicht sonderlich konstruktiv sein – ungesund ist sie jedoch auch nicht. Natürlich sollte man den Ausbruch dazu nutzen, die Blockade zu ergründen, die ihm zugrunde liegt, doch bis man so weit ist, kann man dem Konflikt nicht entkommen. Auch dann nicht, wenn die ersten acht bis zehn Auseinandersetzungen wenig fruchtbar waren. Für die Familienmitglieder selbst ist es oft schwer zu erkennen, was sich unter der Oberfläche abspielt, während Freunden und Bekannten sogleich klar ist, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Zugleich ist die Art und Weise, wie wir die Aggression handhaben, von zentraler Bedeutung für unsere mentale Gesundheit. Aggression braucht Luft, Platz und Mut. Wenn wir ihr diese nicht einräumen und sie pauschal ablehnen, werden sich ernsthafte Beziehungsprobleme einstellen, die oft psychosomatische Symptome wie Kopf- oder Bauchschmerzen, Migräne und depressive Verstimmungen nach sich ziehen.
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