Jung, verletzt – und lebensmüde?

Fast jeder fünfte Jugendliche hat sich schon einmal absichtlich selbst Verletzungen zugefügt, etwa mit Rasierklingen oder Zigaretten. Sind diese Buben und Mädchen suizidgefährdet? In den meisten Fällen nicht, sagt unsere Autorin. Psychologische Hilfe sollten sie trotzdem in Anspruch nehmen. 
Vergangenen Monat rief mich eine Lehrerin an. Sie wusste nicht mehr, was sie tun soll: Sie habe eine Schülerin, die sich seit gut eineinhalb Jahren regelmässig am Unterarm mit einer Rasierklinge ritze. Lange habe die 15-jährige Pia* die Verletzungen geheim halten, indem sie immer lange Ärmel trug. Doch eines Tages entdeckte eine Schul­kameradin in der Umkleidekabine vor dem Sportunterricht die Wunden und wandte sich besorgt an die Lehrerin mit der Bitte, Pia zu helfen. 
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