Was tun, wenn das Kind lispelt?
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Was tun, wenn das Kind lispelt?

Lesedauer: 7 Minuten

Das Lispeln kommt bei Kindern im Kindergartenalter häufig vor und zählt zu den weniger schweren Sprechstörungen. Eine Abklärung ist dennoch wichtig, um die Ursachen zu erkennen und die richtige Aussprache zu üben.

Text: Christine Amrhein
Bild: Carla Kogelman

Wenn Kinder ­lispeln, klingt das für manche Erwachsenen herzig. Doch die meisten Eltern machen sich ­Sorgen, wenn ihr Kind die s-Laute nicht richtig ausspricht – vor allem, wenn dies die Verständigung stark stört oder das Lispeln auch nach längerer Zeit nicht verschwindet.

Typisch für Lispeln ist, dass ein Kind Zischlaute wie «s» und «z» nicht richtig ausspricht (Sigmatismus). So liegt die Zunge normalerweise ein Stück hinter den Zähnen, wenn das «s» gebildet wird. Beim Lispeln stösst sie an die Vorder­zähne, sodass das «s» wie «f» oder ähnlich wie das englische «th» klingt. Das betrifft auch die Laut­verbindungen «ts» und «ks», die im Deutschen in den Buchstaben «z», «x» oder in «chs» vorkommen.

Etwa 40 Prozent aller ­Kinder lispeln im Laufe ihrer ­Sprachentwicklung bei den ­Zischlauten ‹s›, ‹z› und ‹x›.

Lispeln kann aber auch das «ch» und das «sch» betreffen (Chitismus beziehungs­weise Schetismus): Das «ch» wird dann wie «sch» oder «s», das «sch» wie «s», «ch» oder «t» gesprochen. Gleich vorweg zur Beruhigung vieler Eltern: Lispeln ist bei Kleinkindern und im Kindergartenalter relativ häufig: Etwa 40 Prozent aller ­Kinder lispeln im Laufe ihrer Sprachentwicklung bei den Zischlauten «s», «z» und «x».

Und: Lispeln zählt zu den weniger schweren Sprechstörungen. Allerdings kann es später Auswirkungen auf die Zahnstellung haben. Doch wann ist Lispeln unbedenklich und verschwindet mit zunehmendem Alter von selbst wieder? Und wann ist es sinnvoll, die Aussprache gezielt mit einer logopädischen Therapie zu trainieren?

Auffälligkeiten früh erkennen

Damit Lispeln erfolgreich behandelt werden kann, müssen zunächst die Ursachen herausgefunden werden. Hierfür sind in erster Linie Logopädinnen und Logopäden zuständig, die in vielen Kantonen fest in den Kindergarten beziehungsweise in die Schule integriert sind. «Im Alter von fünf bis sechs Jahren wird der sprachliche Entwicklungsstand in den meisten Kindergärten bei der Sprachstandserfassung untersucht», sagt Vanessa Braun Shakeshaft, Leiterin des Logopädischen Dienstes Andelfingen ZH. «Sie dient dazu, mögliche Auffälligkeiten beim Sprechen frühzeitig zu erkennen.»

Anschliessend werden die Eltern über die Ergebnisse der Untersuchung informiert. Wichtig zu wissen: «s», «sch» und «r» sind die motorisch anspruchsvollsten Laute der deutschen Sprache. Deshalb können Kinder sie oft erst gegen Ende ihrer Sprachentwicklung, mit etwa fünf Jahren, richtig aussprechen. «Darüber hinaus hängt Lispeln in diesem Alter mit dem Wachstum von Zähnen und Zunge zusammen», erläutert Braun. «Die Zunge wächst jetzt relativ stark, während die Milch­zähne im Vergleich dazu noch klein sind. Deshalb werden Zischlaute häufig falsch ausgesprochen.»

Eine andere Ursache des Lispelns können ungünstige Lutschgewohnheiten sein, etwa wenn ein Kind viel am Nuggi oder am Daumen lutscht. «Dadurch entsteht ein falsches Schluckmuster. Ausserdem wird die Zunge zwischen die Zähne oder die Lippen gepresst, was zu Zahnfehlstellungen führen und so Lispeln begünstigen kann», erklärt die Logopädin.

Auch Störungen der Mundmuskulatur – etwa der Zunge oder der Lippen – oder Fehlstellungen von Zähnen oder Kiefer können zu Lispeln führen. «Häufig fallen solche Fehlstellungen dem behandelnden Zahnarzt oder Kieferorthopäden auf», berichtet Braun. «Diese leiten die Information nach den schulzahnärztlichen Kontrollen oft an den Kindergarten oder die Schule weiter, sodass dort passende Massnahmen eingeleitet werden können.»

Lispeln, um aufzufallen

Manchmal kann auch eine Hör­störung hinter dem Lispeln stecken, sagt Andrea Haid, Rektorin der Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach. «Besteht ein Verdacht auf Hörprobleme, sollte dies auf jeden Fall von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt abgeklärt werden», betont die Expertin. «Das wird meist vom Kinderarzt veranlasst. Die Logopädinnen oder Kindergärtnerinnen können aber die Empfehlung dazu geben.»

In seltenen Fällen sind es Lähmungen der Muskulatur, Tumore oder Fehlbildungen der Zunge oder des Gaumens, die zur beeinträchtigten Aussprache des Kindes führen. «Hier ist es neben einer logopädischen Behandlung wichtig, die zugrunde liegenden körperlichen Ursachen zu behandeln», so Haid.

Schliesslich gibt es den eher speziellen Fall, dass ein Kind plötzlich lispelt, obwohl es den Laut «s» eigentlich schon beherrscht. «Das kann zum Beispiel vorkommen, wenn ein Geschwisterkind geboren wird», berichtet Haid. «Das Kind lispelt dann, um jünger zu wirken und so mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen.» Folglich müssten bei der Diagnostik eine Reihe unterschiedlicher Komponenten berücksichtigt werden, sagt die Logopädin.

Die entscheidende Frage, die ­viele Eltern beschäftigt, ist: Wann kann man einfach abwarten, dass das Lispeln von selbst wieder verschwindet, und wann sollte man etwas unternehmen? Einig sind sich die meisten Experten, dass Lispeln im Alter von drei bis vier Jahren noch altersgemäss ist und man hier zunächst abwarten kann.

Bei den ­meisten jungen Kindern kann das Lispeln mit einer ­logopädischen Therapie behandelt werden.

Manche Experten plädieren dafür, Lispeln ab einem Alter von sechs oder sieben Jahren zu behandeln – andere bereits ab dem fünften Lebensjahr. «Mit fünf bis sechs Jahren kommt es durch den Zahn­wechsel und damit verbundene Zahnlücken häufig zum Lispeln, das anschliessend oft von alleine verschwindet», sagt Vanessa Braun. «Lispelt ein Kind jedoch noch in der ersten Klasse beziehungsweise mit sieben Jahren, sollte man eine logopädische Therapie beginnen.

Bei Schuleintritt sollten die Kinder alle Laute korrekt bilden können, damit sie diese auch richtig schreiben können.» Allerdings kann auch ein Therapiebeginn mit fünf Jahren sinnvoll sein. «Wenn das Lispeln durch ein falsches Schluckmuster mit starkem Zungenvorstoss zustande kommt oder wenn der Zahnwechsel schon früh stattfindet, ist ein Therapie­beginn mit fünf Jahren sinnvoll, um Zahnfehlstellungen zu vermeiden», so Braun. Andrea Haid plädiert dafür, die logopädische Therapie mit fünf Jahren zu beginnen, wenn ein Kind den s-Laut zwar konstant falsch ausspricht, aber schon in der Lage ist, das «s» korrekt zu bilden. «So wird verhindert, dass sich die falsche Aussprache weiter verfestigt», sagt die Logopädin.

Frühzeitiges Üben sinnvoll

Ein frühzeitiges Üben ist auch deshalb sinnvoll, weil Lispeln bei älteren Kindern nicht mehr als süss, sondern eher als Makel wahrgenommen wird. «Wenn ältere Kinder oder Jugendliche noch lispeln, hinterlässt dies unterschiedliche Eindrücke bei den Gesprächspartnern», betont Haid.

Egal, welcher Weg gewählt wird: Die Prognose ist bei jungen Kindern in der Regel sehr gut – bei den ­meisten kann das Lispeln mit einer logopädischen Therapie erfolgreich behandelt werden. Hierzu kommen die Kinder einmal pro Woche zur Logopädie. Bei besonders ausgeprägtem Lispeln ­findet die Therapie einzeln oder in der Zweiergruppe statt. Zudem bilden die Logopädinnen im Kindergarten oder später in der Schule eine «s-Gruppe», in der die Aussprache, aber auch das korrekte Hören der s-Laute trainiert werden.

«Da der Fortschritt der Therapie von der Übungsintensität abhängt, geben wir den Eltern zusätzlich Übungen mit nach Hause, die sie regelmässig mit ihren Kindern machen sollen», berichtet Braun. Die Übungen sollten dabei individuell auf die Kinder abgestimmt sein. «Manche tun sich beim korrekten Hören und Erkennen der s-Laute schwer, bei manchen ist die Lippen- und Zungenmuskulatur schlaff, bei anderen klappt die richtige Stellung von Zunge oder Kiefer noch nicht gut», erläutert Haid. «Die Übungen werden daher so ausgewählt, dass genau diese Aspekte trainiert werden.» Ganz am Anfang müssen die Kinder den s-Laut noch bewusst bilden, was viel Konzentration erfordert. «Das Ziel ist jedoch, dass sie das ‹s› spontan und ohne Mühe richtig aussprechen können», so die Logopädin.

Manche Kinder lispeln – und sie stören sich daran überhaupt nicht. Andere schämen sich jedoch wegen der falschen Aussprache, ihr Selbstvertrauen leidet. Das verstärkt sich oft noch, wenn Schulkameraden sie wegen des Lispelns hänseln oder die Eltern die falsche Aus­sprache häufig kritisieren oder verbessern. Wie verbreitet sind solche psychischen Belastungen? Und wie können sie vermieden werden?

Nach Erfahrung von Vanessa Braun leiden vor allem ältere Kinder unter dem ­Lispeln. «Im Kindergarten ist das Störungsbewusstsein der Kinder noch gering», sagt die Logopädin. «Zudem ist Lispeln wesentlich weniger problematisch als andere Sprechstörungen. Meist werden die Kinder trotzdem gut verstanden und Eltern und Lehrer gehen relativ gelassen damit um.»

Praxistipps
So unterstützen Sie Ihr Kind beim Üben des ­«verflixten S»
  • Sprechen Sie die s-Laute selbst klar und deutlich aus, um die richtige Aussprache Ihres Kindes zu fördern. Und lassen Sie sich nicht dazu verleiten, das Lispeln Ihres Kindes – bewusst oder unbewusst – nachzuahmen, etwa, weil es so «herzig» klingt.
  • Um die Mund- und Zungenmotorik zu trainieren, können Sie mit Ihrem Kind verschiedene Übungen machen: etwa Gegenstände wie kleine Papierbildchen mit dem Strohhalm ansaugen, mit der Zunge schnalzen oder Luftküsse machen. Pustespiele wie Kirschkernweitspucken oder Seifenblasenmachen können die richtige Atmung verbessern.
  • Kann das Kind das «s» bereits sprechen, sind Zungenbrecher unterhaltsame Übungen. Etwa: «Sieben Schneeschaufler schaufeln sieben Schaufeln Schnee» oder «Susi isst süsse Sauce».
  • Motivieren Sie Ihr Kind durch Feedback: Loben Sie es bei Fortschritten, aber kritisieren oder schimpfen Sie nicht bei Fehlern. Sonst zieht es sich eventuell zurück oder übt nur noch ungern.
  • Statt einen Fehler zu korrigieren, greifen Sie das falsch ausgesprochene Wort in einer Gegenfrage oder einer Antwort auf und sprechen es dabei klar und deutlich aus.
  • Insgesamt ist es günstig, ein sprechfreudiges Klima zu schaffen. Wenn Eltern viel mit ihrem Kind sprechen, singen oder spielen, fördert das die Sprachentwicklung und damit auch eine korrekte Aussprache.

Stärker belastend könne das Lispeln etwa ab der 3. Klasse sein. «Hier wird es als nicht mehr altersgemäss wahrgenommen. Dazu kommt, dass die Kinder nun oft alleine oder in der Gruppe kleine Präsentationen halten müssen, wo das Lispeln besonders auffällt», so Braun. Mädchen litten häufig mehr unter dem Lispeln als Buben – allerdings seien Störungsbewusstsein und psychische Belastung individuell sehr unterschiedlich. «Wichtig ist in jedem Fall, den Kindern die Scham zu nehmen und ihre Sprechfreude zu erhalten», betont Braun. «So kann man ihnen sagen, dass Lispeln häufig vorkommt und mit entsprechenden Übungen oft wieder verschwindet.» Ausserdem sollten Lehrer und Eltern das Selbstbewusstsein des Kindes stärken – etwa, indem sie es für Dinge loben, die es schon gut kann.

Und schliesslich komme es auf die Haltung von Klassenkameraden, Eltern und Lehrpersonen an, betont Andrea Haid. «Lehrer und andere Bezugspersonen sollten eine Atmosphäre schaffen, in der Toleranz für Andersartigkeit selbstverständlich ist», sagt die Logopädin. «Das ist ja für alle Arten von Auffälligkeiten wichtig – von denen viele schwerwiegender sind als Lispeln.»

Weiterführende Links

  • Der Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband (DLV) bietet Informationen über Störungen der Sprache und des Sprechens an, Tipps für Eltern zum Umgang mit Sprechstörungen sowie eine Liste spezialisierter Logopädinnen und Logopäden in der Schweiz: www.logopaedie.ch
  • Die Website Kindersprache.ch gibt Informationen zum Spracherwerb, zu Sprachstörungen bei Kindern und zu Möglichkeiten der Sprachförderung: www.kindersprache.ch
  • Auf der Website des Zürcher ­Berufsverbands der Logopädinnen und Logopäden (ZBL) finden sich Informationen über Sprach­entwicklung und Sprechstörungen sowie nützliche Links: www.zbl.ch

Christine Amrhein
ist Psychologin. Sie lebt und arbeitet als freie Wissenschaftsjournalistin in München.

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