Scheidungskinder: Wie geht eine Trennung im Guten?

In den letzten 50 Jahren hat sich die Scheidungsrate in der Schweiz mehr als verdoppelt. Eine Trennung muss aber nicht zwingend einen negativen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben. Vorausgesetzt, die Eltern schaffen es, sich zum Wohle des Kindes zu verhalten. Wie geht das? 

Text: Andres Eberhard
Bilder: Thomas Schweigert / 13 Photo

Das Wichtigste zum Thema:

Kinder leiden nicht unter der Trennung an sich, häufig aber unter ihren Folgen. Die Scheidungsfolgenforschung hat die Zusammenhänge gut untersucht: Als direkte Folgen einer Trennung gelten Konflikte zwischen den Eltern, der Verlust eines Elternteils, die psychische Verfassung des erziehenden Elternteils und ein allfälliger «ökonomischer Abstieg». Als indirekte Folgen, welche Kinder im negativen Sinne prägen können, gelten ein Umzug, der Verlust von anderen Beziehungen und die Gründung einer Zweitfamilie. Die gute Nachricht lautet: Fast alle der erwähnten negativen Folgen einer Trennung können durch das Verhalten der Eltern positiv gesteuert werden. Der Ratschlag, der von Experten am häufigsten zu hören ist, lautet deshalb: Trennen Sie die Rolle als Partner oder Partnerin von Ihrer Rolle als Mutter oder Vater, dann kommt es gut. 

Doch, das ist einfacher gesagt, als getan. Die Realität sieht oft anders aus. Viele Mütter und Väter, die sich in einer Trennung befinden, umtreiben Fragen wie:

Antworten darauf und weitere vertiefte Informationen zum Thema Scheidungskinder lesen Sie im gesamten Artikel mit Fokus: Scheidung – und trotzdem Familien bleiben. 

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