Vortragszyklus Kosmos Kind: Alle Daten und Infos - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi
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Vortragszyklus Kosmos Kind: Alle Daten und Infos

Lesedauer: 3 Minuten

Die Stiftung Elternsein, Herausgeberin des Schweizer ElternMagazins Fritz+Fränzi, hat mit der «Akademie. Für das Kind. Giedion Risch» den Vortragszyklus «Kosmos Kind» lanciert. Ausgewiesene Expertinnen und Experten greifen unterschiedliche Aspekte der Kindheit auf und vermitteln diese alltagsnah und verständlich. Abonnentinnen und Abonnenten von Fritz+Fränzi profitieren von vergünstigten Tickets.

Text: Kosmos Kind & Redaktion Fritz+Fränzi
Bilder: Olia Danilovich & zVg

Tut Sport Kindern gut? Wieviel Schlaf braucht mein Kind? Macht Musik Kinder schlauer? Die Vortragsreihe «Kosmos Kind» gibt fundierte Antworten auf diese und andere Fragen. Renommierte Expertinnen und Experten vermitteln im Dialog mit dem Publikum spannende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis über unterschiedliche Aspekte der Kindheit – verständlich und alltagsnah. Die Vorträge richten sich an Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen sowie an alle, die sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen kümmern. Die Expertinnen und Experten stehen nach ihren Vorträgen dem Publikum jeweils für individuelle Fragen zur Verfügung. 

Vergünstigte Tickets für Abonnentinnen und Abonnenten von Fritz+Fränzi

Unsere Leserschaft ist sehr herzlich zu diesem Vortragszyklus eingeladen. Abonnentinnen und Abonnenten von Fritz+Fränzi profitieren von vergünstigten Tickets mit dem Promocode kosmoskind-23 (alle weiteren Infos in der Infobox ganz unten). Nachfolgend finden Sie die kommenden Veranstaltungen – Vorträge, die Sie inspirieren werden.

Eine Auswahl der Vorträge seit 2020 im Video- und Podcast-Format finden Sie übrigens hier.

Art is a doctor – Kunst als Empowermentstrategie für Kinder und Jugendliche
Prof. Dr. Leonhard Thun-Hohenstein

Zur Person:
Leonhard Thun-Hohenstein war von 2002 bis 2021 Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Salzburg und ist seit 2009 Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg. Er ist Kinder- und Jugendfacharzt, Neuropädiater sowie Psychodramatherapeut und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Einsatz von Kunst und künstlerischer Betätigung als Ergänzung zur klassischen kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung. 

Zum Vortrag:
Leonhard Thun-Hohenstein interessiert einerseits die Auswirkung künstlerischer Betätigung auf das Wohlbefinden von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen. Andererseits geht er der Frage nach, ob man – neben der Beeinflussung des subjektiven Befindens – auch einen objektivierbaren physiologischen Effekt der künstlerischen Betätigung beobachten kann: zum Beispiel eine Senkung des Cortisolspiegels oder eine Anhebung des Antikörpers Immunglobulin A im Speichel. In seinem Vortrag wird Leonhard Thun-Hohenstein neben einigen klinisch-künstlerischen Projekten («Welten Wunder Seelen», «Art is a doctor», «Spot on Mozart») auch spannende Forschungsergebnisse vorgestellt.

Dienstag, 28. November 2023, 18.30 Uhr, Stiftung. Für das Kind. Giedion Risch, Falkenstrasse 26, 8008 Zürich
Infos und Tickets


ADHS – einfach nur hibbelig oder krank?
Prof. Dr. Oskar Jenni

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) ist die häufigste Verhaltensstörung bei Kindern und Jugendlichen. Global sind rund drei Prozent aller Heranwachsenden betroffen. Eine Herausforderung bei der Diagnose und Therapie von ADHS liegt darin, dass bis heute kein ADHS-Test existiert. Wann handelt es sich um ein unreifes Verhalten des Kindes und wann besteht tatsächlich eine Störung? Mit diesen Fragen sehen sich Experten konstant konfrontiert. «Der Alltag mit ADHS-Kindern zeigt uns, dass das klinische Erscheinungsbild dieser Störung sehr heterogen ist», sagt der Entwicklungspädiater Prof. Dr. Oskar Jenni. Zu welchem Schluss kommen aktuelle und internationale Studien über die Ursachen der ADHS? Welche Chancen und Herausforderungen bringen eine ADHS-Diagnose mit sich? Und: Wann ist eine Behandlung mit Medikamenten eine Erleichterung?

Dienstag, 30. Januar 2024, 18.30 Uhr, Stiftung. Für das Kind. Giedion Risch, Falkenstrasse 26, 8008 Zürich
Infos und Tickets

Jetzt Tickets sichern und Promocode einlösen!

Ticketpreise:
Nicht-Fritz+Fränzi-AbonnentInnen: 20 Franken
Fritz+Fränzi-AbonnentInnen: 10 Franken*

*Bitte geben Sie bei der Ticketbestellung den Promocode kosmoskind-23 ein. Tickets für alle Vorträge können Sie unter diesem Link bestellen und ausdrucken.

Türöffnung ist um 17.30 Uhr. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr mit dem Vortrag der Expertin beziehungsweise des Experten. Später haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Veranstaltungen dauern jeweils rund 90 Minuten.

Veranstaltungsorte sind die Aula der «Stiftung. Für das Kind. Giedion Risch» in der Falkenstrasse 26 in 8008 Zürich (2. Stock) beziehungsweise der Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16 in 8005 Zürich (Erdgeschoss). Beide Veranstaltungsorte sind rollstuhlgängig.

Mehr Infos und Kontakt:
www.fuerdaskind.ch

Drei Fragen an Oskar Jenni

Oskar Jenni ist leitender Entwicklungspädiater am Kinderspital Zürich und seit 2018 Leiter der «Akademie. Für das Kind. Giedion Risch».

Herr Jenni, wie ist die Akademie. Für das Kind entstanden und welche Visionen verfolgt sie?

Die Gründung der Akademie beruht auf dem Engagement von Monica Giedion Risch, die 2018 die «Stiftung. Für das Kind» ins Leben gerufen hat. Im Fokus all unserer Projekte steht die Förderung der kindlichen Entwicklung. Unsere Akademie setzt sich vor allem dafür ein, dass die grosse Vielfalt von Kindern mehr Akzeptanz und Wertschätzung in der Gesellschaft erfährt. Jedes Kind ist anders – und diese Variabilität sollte nicht als Verunsicherung, sondern als Bereicherung empfunden werden.

Unter dieser Leitidee tragen wir in der Akademie den Wissensfundus über die kindliche Entwicklung aus vielen verschiedenen Disziplinen zusammen und bieten daraus unterschiedlichen Zielgruppen praxisorientierte, leicht verständliche Informationen an. Mir liegt dabei besonders am Herzen, dass wir uns gemeinsam – also über die Grenzen der unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen hinweg – für die Belange von Kindern stark machen.

Um welche Themen geht es im Vortragszyklus «Kosmos Kind»?

In den Vorträgen werden ganz unterschiedliche Aspekte der Kindheit aufgegriffen. Ich freue mich sehr, dass wir eine Reihe von renommierten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen gewinnen konnten – unter anderem aus der Neuro- und Medienpsychologie, der Entwicklungspädiatrie und -psychologie, Pädagogik, Philosophie und der Ökonomie.

An wen richtet sich der Vortragszyklus?

An alle, die sich im privaten oder beruflichen Umfeld mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen und auf der Suche nach fundierten Antworten sind. Das können Eltern sein, aber auch Fachpersonen aus pädagogischen, therapeutischen oder klinischen Bereichen. Das Ziel von «Kosmos Kind» ist, deren Informationsbedürfnisse mit einer interdisziplinären Themenvielfalt zu erfüllen.

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