Erwachsen werden in ungewissen Zeiten

Unsere Kinder wurden in eine sich immer schneller wandelnde Welt ­hineingeboren. Das verunsichert. Wie junge Menschen mit dieser Unsicherheit leben können, soll auch die Schule vermitteln.
Von meinem Fenster aus höre ich das Treiben im Hof unter mir – es ist die Orientierungswoche an der University of New South Wales in Sydney. Doch dieses Jahr klingen die Geräusche gedämpfter. Es fällt auf, dass die vielen chinesischen Studierenden fehlen, die wegen der Reisebeschränkungen nicht einreisen konnten.

In den nächsten Wochen beginnt nicht nur für die Studierenden ein neues Kapitel ihres Lebens. In ganz Australien bereiten sich junge ­Menschen auf einen wichtigen Lebensabschnitt vor: den Übertritt in die Sekundarschule. Beide Bildungsumgebungen werden sich prägend auf die jungen Leute auswirken. Sie ­versprechen neues Lernen, Herausforderungen für Körper und Geist, Freundschaften und die erste grosse Liebe. Warum fürchten sich dann so viele davor? Und warum tun sich immer mehr junge Menschen schwer mit diesen Übergängen? So schwer, dass daraus zum Teil lebenslange psychische Probleme entstehen?
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