Generation Smartphone - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Generation Smartphone

Lesedauer: 6 Minuten

Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Ihnen Medienkompetenz zu vermitteln, ist zu einer der wichtigsten Erziehungsaufgaben von Müttern und Vätern geworden.

Text: Virginia Nolan
Bilder: Fabian Hugo / 13 Photo

Jede Familie handhabt digitale Medien unterschiedlich. Gemein ist allen, dass der Umgang damit zumindest gelegentlich für rote Köpfe sorgt. «Jeder Bildschirm zieht ihn magisch an», sagt Marianne, 48, über ihren Sohn Silas, 10, der am liebsten an der Playstation gamt oder Youtube-Videos schaut. «Das ist ein richtiger Sogeffekt. Er hört es nicht einmal mehr, wenn ich ihm eine Glace anbiete.» Für die Mutter ein guter Grund, ein striktes Medienregime zu führen: Fernseh- und Gamezeiten sind auf 30 respektive 40 Minuten pro Woche beschränkt. Die Eltern von Anna, 15, haben es bis vor Kurzem ihrer Tochter überlassen, wie viel Zeit sie vor dem Bildschirm verbringt. Neuerdings ist ab 22 Uhr Schluss – dann schaltet sich das WLAN aus. «Anna hat es übertrieben», sagt ihr Vater Reto, 50. «Sie hing bis weit nach Mitternacht am Smartphone.»

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