«Ich mache mir doch nur Sorgen um dich!»

Eltern, die sich permanent sorgen, setzen ihre Kinder unter Druck. Die Fürsorge wird oft als Misstrauen empfunden. Wie man mit der Angst verantwortungsvoll umgeht, weiss unser Kolumnist Fabian Grolimund.
Sind Sorgen ein Ausdruck von Liebe? Ich denke ja: Als Eltern lieben wir unsere Kinder von ganzem Herzen und fühlen uns für sie verantwortlich. Wir sorgen für ihr Überleben, wünschen uns, dass sie glücklich sind, Freunde finden und ihre Ziele erreichen.

Wenn sie noch klein sind, stehen wir an ihrem Bettchen und werden unruhig, wenn sie still und bewegungslos daliegen: «Atmest du noch?» Vielleicht haben wir Albträume, in denen unseren Kindern etwas geschieht, sind selbst ein wenig nervös, wenn sie in den Kindergarten oder in die Schule kommen und können schlecht einschlafen, wenn sie als Jugendliche oder junge Erwachsene abends mit Freunden unterwegs sind.

Was wir immer wieder überprüfen sollten, ist, wie wir mit unseren Sorgen umgehen und wie sie sich auf unsere Kinder auswirken. Helfen sie dabei, reale Gefahren von unseren Kindern abzuwenden? Oder bewirken sie genau das Gegenteil und setzen unsere Kinder unnötig unter Druck?

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