Essstörungen: Unser Thema im März
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Essstörungen: Unser Thema im März

Lesedauer: 1 Minuten

Weshalb Heranwachsende Probleme mit dem Essen bekommen und was Eltern zu einem positiven Körperbild beitragen können. Chefredaktor Nik Niethammer stellt Ihnen das Dossier Essstörungen und weitere Themen der März-Ausgabe vor, die am Mittwoch, 6. März 2024, erscheint. Sie können das Heft auch online bestellen.

Text: Nik Niethammer
Bild: Deepol / Plainpicture

Es begann harmlos. Und endete beinahe in einer Katastrophe. Wegen einer Magen-Darm-Grippe kann die 14-jährige Paula vier Tage nichts essen. Als sie wieder gesund ist, werden die Portionen immer kleiner. Gleichzeitig erleidet sie Heisshungerattacken, in denen sie alles verschlingt, was ihr in die Finger kommt. Danach erbricht sie.

Paula verliert in sieben Monaten 30 Kilogramm. «Jede Mahlzeit wurde von Panikattacken begleitet», erinnert sich ihre Mutter. Was ihre Tochter schliesslich gerettet hat, lesen Sie im März-Dossier «Essstörungen». Zudem spüren wir diesen Fragen nach: Welchen Einfluss haben soziale Medien auf das Essverhalten von Jugendlichen? Wann wird die Beschäftigung mit dem eigenen Körper problematisch? Was können Eltern tun, um Essstörungen vorzubeugen?

«Kolumnen schreibe ich praktisch seit meiner Geburt. Ich liebe es. Ich glaube, es ist mein einziges Hobby», sagt Lukas Linder über sich. Linder ist Dramatiker, Buchautor, Hausmann, Vater eines bald vierjährigen Jungen. Er sei gut darin, Dinge zu beschreiben, die alle kennen, aber schwierig auf den Punkt zu bringen sind. «Ich mag das Seltsame und Komische, auch Tragikomische im Leben. Ich glaube, ich suche beim Schreiben weniger nach Antworten als nach bestimmten Gefühlen, die man erlebt hat und die durch Worte und Geschichten erfasst werden sollen.»

Neugierig geworden? In «Nichts, wofür man sich schämen muss» denkt unser Kolumnist darüber nach, wie ihn sein Sohn in Erinnerung behalten soll. Ich empfehle Ihnen Linders Erstlingswerk sehr.

Essstörungen: Weshalb Heranwachsende Probleme mit dem Essen bekommen und was Eltern zu einem positiven Körperbild beitragen können.
Die aktuelle Ausgabe können Sie hier bestellen.

Viel Freude bei der Lektüre, bleiben Sie zuversichtlich.

Herzlichst,
Ihr Nik Niethammer

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Nik Niethammer

Nik Niethammer
ist seit 2014 Chefredaktor von Fritz+Fränzi. Er ist Vater eines Sohnes und einer Tochter und lebt in Zürich und in Freiburg im Breisgau.

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