Mediennutzung: Ohne Regeln keine Orientierung

Vorschriften sind bei Kindern und Jugendlichen meist nicht besonders beliebt. Sie sind aber wichtig – insbesondere in der Medienerziehung.
Zwei 15-jährige Mädchen unterhalten sich. «Am Samstag», erklärt die eine, «darf ich so lange wegbleiben, wie ich will.» Die andere reagiert neidisch. «Du hast es gut», findet sie, «ich muss jeden Samstag spätestens um 22 Uhr zu Hause sein.» Darauf zuckt das erste Mädchen mit den Schultern. «Ich weiss nicht. Vielleicht ist es meinen Eltern ja auch egal, was ich am Samstagabend mache.»

Ohne Regeln gibt es keinen Halt.
Setzen wir keine Grenzen, können Kinder und Jugendliche sie weder austesten noch überschreiten. Der Rahmen gibt ihnen Orientierung. Abmachungen sind in der Medienerziehung deshalb wichtig, weil Kinder damit lernen, ihren Medienkonsum eigenständig zu regulieren. 
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