«Fast alles, was Eltern versäumt haben, lässt sich wieder ausbügeln» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Fast alles, was Eltern versäumt haben, lässt sich wieder ausbügeln»

Lesedauer: 4 Minuten

Die Psychologin Margarete Killer-Rietschel erklärt, wie Selbstbewusstsein entsteht, welche Rolle die Erziehung dabei spielt – und was Eltern tun können, wenn ihr Kind sich wegen schlechter Noten infrage stellt.

Interview: Claudia Landolt
Bild: Alain Laboile

Frau Killer-Rietschel, das ­Selbstbewusstsein eines Kindes ­entsteht in den ersten sechs ­Lebensjahren. Ist alles, was später kommt, vergebliche Mühe?

Keineswegs. Der Aufbau des Selbstvertrauens hat keinen Anfangspunkt und endet nicht an einem bestimmten Tag, sondern ist ein kontinuierlicher Prozess. Man kann immer, auch im Erwachsenenalter noch, am Selbstvertrauen arbeiten, es au­fbauen oder positiv beeinflussen. Aber natürlich gilt: Je früher das Selbstbewusstsein nachhaltig gestärkt wird, desto besser ist das für die Persönlichkeitsentwicklung.
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