Muttermal, Narbe, Verbrennung: Ich bin anders

Muttermale, Narben, Verbrennungen – eines von 500 Kindern in der Schweiz hat eine Hautauffälligkeit, unter der es leidet. Dabei können Eltern betroffenen Buben und Mädchen helfen, mit diesem Anderssein gelassener umzugehen. 
Thomas berührt sein Gesicht. «Mein Brownie gehört zu mir», sagt der 14-Jährige und lächelt. «Brownie» ist ein Kosename für das faustgrosse Muttermal, das einen Teil seiner ­linken Wange und seiner Schläfe bedeckt. Thomas ist mit diesem Nävus, lateinisch für Muttermal, auf die Welt gekommen. Was würde er machen, wenn Brownie plötzlich weg wäre? «Da wäre ein Teil von mir selbst weg – das will ich nicht», sagt er entschlossen. 
 
Hautauffälligkeiten können verschiedene Ursachen haben. Sie können angeboren, aber auch durch Krankheiten und Unfälle bedingt sein. Schätzungen zufolge hat hierzulande eines von 500 Kindern eine Hautauffälligkeit, die seine Lebensqualität beeinflusst. Denn nicht jeder Heranwachsende geht mit seiner Hautläsion so gelassen um wie Thomas. 

Grosse Muttermale, Feuermale, Narben oder Verbrennungen ziehen die Aufmerksamkeit der Mitmenschen auf sich. Für betroffene Kinder und Jugendliche kann das unangenehm werden. Fremde jeden Alters starren, stellen Fragen, wollen anfassen, ekeln sich. Eltern können das nicht ändern. Aber sie können ihren Nachwuchs gezielt unterstützen, damit er souverän und gelassen mit seiner Hautläsion umgeht. 
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