Redaktions-Nachwuchs auf Tour
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Redaktions-Nachwuchs auf Tour

Lesedauer: 17 Minuten

Am Zukunftstag vom 9. November haben Meret Girardin (11), Samuel Ryser (12) und Yannik Wirtz (11) die Fritz+Fränzi-Redaktion besucht, waren einen Tag lang als Journalisten und Journalistin im Einsatz und haben dabei viele spannende Berufe kennengelernt.

Text: Meret Girardin, Samuel Ryser und Yannik Wirtz
Redaktionelle Mithilfe: Virginia Nolan und Lisa Groelly
Bilder: Cate Brodersen

Gestärkt mit frischen Gipfeli erhielten Meret, Samuel und Yannik als Erstes eine Einführung von Chefredaktor Nik Niethammer. Er erzählte ihnen, wer alles bei Fritz+Fränzi arbeitet, wie unser Magazin entsteht, und zeigte ihnen verschiedene Coverseiten.

Bei Verlagsleiter Oliver Wirtz lernten die Kinder ein paar wichtige Zahlen und Fakten. Zum Beispiel, dass unsere knapp 250’000 monatlichen Leserinnen und Leser ein Heft im Schnitt dreimal in die Hand nehmen und insgesamt 45 Minuten lang lesen. Oder dass wir pro Jahr knapp 1,4 Millionen Hefte drucken.

Danach durften sich die drei Neugierigen überlegen, welche Fragen sie Leuten in besonderen Berufen gerne stellen würden. Nach einem Brainstorming in der Runde wurden die Fragen gegliedert und ausgedruckt und dann ging es auch schon los: Bei einem durchgetakteten Terminplan besuchten sie einen Opernsänger, eine Balletttänzerin, zwei Radiomoderatorinnen und einen Schiffskapitän.

Die Kinder tragen gemeinsam mit Redaktorin Virginia Nolan die Fragen zusammen.

Am Nachmittag hiess es dann: Gespräche abhören und transkribieren, Bilder aussuchen und zuschneiden und Videos zusammenschneiden. Die vier spannenden Interviews gibts gleich hier zu lesen:

Es ist das, was ich am besten kann: dumm schwatzen.

Dara Masi, Radiomoderatorin

Karin Bearpark (25) und Dara Masi (30) moderieren gemeinsam die Morgenshow bei Radio Energy Zürich.

Wie lange machen Sie diesen Beruf schon? 

Karin: Seit sechs Jahren arbeite ich beim Radio, Moderatorin bin ich erst seit einem Jahr. 

Dara: Ich mache seit 11 Jahren Radio, bei Energy bin ich jetzt seit drei Jahren. Seit zehn Jahren moderiere ich. Eigentlich habe ich nie etwas anderes gemacht. Es ist das, was ich am besten kann: dumm schwatzen. 

Wie sind Sie auf Ihren Beruf gekommen? 

Karin: Ich wurde mit 18 Jahren in eine Diskussionssendung beim Schweizer Fernsehen (SRF) eingeladen, wo Leute ihre Meinung zu verschiedenen Themen sagen durften. Ich wurde gefragt, wie ich als junge Person über das Radio in der Schweiz denke. Ich habe dann beim SRF über SRF gelästert, also gesagt, dass ich diese Radioformate eher langweilig und Radio Energy viel cooler finde. Kurz nach der Sendung wurde ich von einem Chef bei Energy zum Gespräch eingeladen, habe meine Bewerbung mitgenommen und wurde direkt eingestellt.

Dara: Bei mir war es wie bei vielen anderen. Ich bin einfach in diesen Beruf reingerutscht. Nach der Fachmittelschule habe ich ein Praktikum bei einem Radiosender gemacht, dann wollte ich an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Journalismus studieren. Ich wurde aber abgelehnt. Gleichzeitig mit der Absage kam die Anfrage, ob ich eine Morgenshow bei einem Radiosender moderieren wolle.

Was war Ihr Traumberuf als Kind? 

Dara: Ich wollte berühmt werden! 

Karin: Ich auch! Ich wollte Popstar werden und habe mit meinen Kolleginnen verschiedene Girl-Bands gegründet, ich habe sie immer ein bisschen dazu gezwungen, kann man fast sagen. 

Das ist beim Radio etwas vom Schönsten: Da ist von jedem Beruf etwas drin.

Karin Bearpark

Dara: Naja, aber zur Berühmtheit hat halt das Talent gefehlt, und dann ist Radio ein gutes Mittelding: Man hat ein bisschen Aufmerksamkeit, muss aber weder singen noch tanzen können oder gut aussehen. Die Leute müssen einem nur gerne zuhören.

Karin: Ich wollte zwischendurch auch mal Psychologin werden, weil ich Menschen sehr spannend finde. Das ist beim Radio etwas vom Schönsten: Da ist von jedem Beruf etwas drin. Einmal darfst du mit dem Helikopter mitfliegen, ein andermal machst du ein Interview im Spital oder hast einen Superstar vor dir. Man taucht in ganz verschiedene Welten ein.

Wie ist es, wenn man seine eigene Stimme am Radio hört? 

Dara: Am Anfang ist es unangenehm, früher, als es noch keine Sprachnachrichten gab, war es noch schräger, die eigene Stimme anzuhören. Aber an die unangenehmen Momente kann ich mich fast nicht mehr erinnern, nach zwei, drei Tagen war das vorbei. Irgendwann findet man es sogar schön, der eigenen Stimme zuzuhören.

Karin: Ich fand meine Stimme früher immer furchtbar, sie war hoch und tat mir fast in den Ohren weh. Dann musste ich lernen, wie man angenehmer spricht. Etwas langsamer, ein bisschen tiefer – da gewöhnt man sich daran, und es geht leichter. 

Was sind die Vorteile und Nachteile in Ihrem Beruf?

Dara: Die grosse Herausforderung ist das frühe Aufstehen. Die Sendung startet morgens um fünf. Wenn man noch etwas vorbereiten will, muss man früher anfangen Die einen starten daher schon um halb drei Uhr morgens, andere um vier. Wir sind zum Glück zu zweit und können uns aufteilen, dass jemand auch mal ein bisschen später kommen kann. Dafür haben wir schon früh Feierabend: Am Mittag ist fertig.

Karin: Und eben, Vorteile hat unser Job viele: Man sieht in so viele spannende Berufe rein, lernt interessante Menschen und neue Themen kennen. Wenn einem schnell langweilig wird, ist Radio das Beste. Da ist kein Tag wie der andere.

Sind Sie schon einmal zu spät gekommen?

Karin: Ja, ich bin auf dem Arbeitsweg mal eingeschlafen im Zug und erst in Winterthur aufgewacht. Ich habe sofort Dara informiert, die die Sache überbrücken konnte.

Dara: Das ist das Gute, wenn man zu zweit ist. Aber wenn Karin Ferien hat, habe ich immer im Hinterkopf, dass ich auf gar keinen Fall verschlafen darf. Gut, wenn es trotzdem mal passiert, würde dann einfach Musik laufen.

Karin: Da wären die Leute aber schon unglücklich. Die warten nämlich schon auf uns, wenn sie morgens ins Auto steigen. Man ist in unserem Job sehr an die Zeit gebunden, muss immer da sein und parat.  

Wie schaffen Sie es, am Mikrofon gute Laune zu verbreiten, wenn Sie mal schlecht gelaunt oder krank sind? 

Karin: Das kommt immer mal wieder vor. Vielleicht hat man Liebeskummer, ist krank oder hat sonst Sorgen. Da darf man auch mal offen und ehrlich sein und ins Mikro sagen, dass man gerade nicht den besten Tag hat. Da kommt oft Zuspruch von den Zuhörerinnen und Zuhörern, was schön ist.

Dara: Ja, diese Offenheit schafft auch eine Verbindung zu den Leuten, denn alle haben mal einen schlechten Tag. Man soll ihnen natürlich nicht gleich die ganzen Sorgen erzählen, kann aber ruhig mal sagen: Oh, Leute, heute hatte ich so gar keine Lust aufzustehen und zur Arbeit zu fahren. Das geht denen, die im Auto sitzen und das Radio anstellen, ja meist ähnlich.  

Dara und Karin sind am Mikrofon ein eingespieltes Team.

Karin: Schlechte Laune verbreiten übers Mikrofon, das geht natürlich schon nicht. Man muss in diesem Beruf nicht gerade schauspielern, aber halt schon immer ein bisschen gut drauf sein. Das ist manchmal herausfordernd, wenn es einem gerade nicht so gut geht. Aber grundsätzlich sind wir zwei schon eher aufgestellte Menschen, würde ich sagen.

Dara: Ja, und Leute, die im Service, im Spital oder anderswo mit Menschen arbeiten, kennen das ja auch, dass sie freundlich und nett sein müssen, auch wenn sie eigentlich gerade nicht so gut drauf sind. Im Notfall sind emotionale Sorgen aber schon eher ein Grund, halt mal zu Hause zu bleiben, als Kopfweh zu haben oder erkältet zu sein.

Was ist das Peinlichste, das Ihnen im Beruf je passiert ist? 

Karin: Oh, da gibt es eine Menge. Letzthin fiel ich rückwärts vom Stuhl, mitten auf Sendung. 

Dara: Das hat lustig ausgesehen.

Karin: Du hast dafür mal ins Mikro gerülpst!

Dara: Ich? Also, daran kann ich mich nicht erinnern.

Karin: Ich aber! Naja, es war auch nicht so laut. Die meisten Dinge bekommen die Leute ja zum Glück nicht mit. Was richtig peinlich ist und irgendwann jedem passiert, der beim Radio arbeitet: Man hat einen wichtigen Gast in der Sendung, jemand aus der Politik vielleicht, zeichnet das Gespräch mit ihm im Voraus auf – und merkt nach einer halben Stunde, dass man vergessen hat, das Interview aufzunehmen. Dann musst du sagen, entschuldigen Sie, wir müssen nochmal von vorne beginnen. Das ist echt peinlich. Aber halt auch irgendwie das Leben.

Mit der Zeit lernt man, einen kühlen Kopf zu behalten und eine Lösung zu finden.

Dara Masi

Dara: Ich sollte einmal eine Reportage von einer Sportveranstaltung machen. Ich merkte erst im Studio, dass ich die ganze Zeit nichts aufgezeichnet hatte.  

Karin: Und ich war zu einem Interviewtermin mit einem Politiker gefahren und merkte nach einer Stunde Hinfahrt, dass ich kein Mikrofon dabeihatte. Zum Glück hatte mein Gesprächspartner die Geduld, nochmal eine Stunde zu warten, sonst hätte es wohl Ärger mit meinem Chef gegeben.

Haben Sie schon mal vergessen, das Mikrofon auszuschalten?

Karin: Ja, da sagte ich aber zum Glück keine besonders peinlichen Dinge.

Dara: Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, der einen richtig wüsten Witz erzählte, weil er dachte, das Mikrofon sei ausgeschaltet. Der hatte einen gehörigen Schreck, als er realisierte, dass das rote Lämpchen noch blinkte und das Mikrofon eben doch nicht aus war. Zum Glück hatte er es nicht auf volle Lautstärke gestellt.

Was machen Sie, wenn Sie heiser sind? 

Karin: Dann finde ich meine Stimme besonders schön anzuhören.  

Dara: Ja, das ist sozusagen eine nette Abwechslung, weil die eigene Stimme mal anders klingt. Es sei denn, man hat gar keine Stimme mehr, was mir auch schon passiert ist: Irgendwann kam einfach nichts mehr raus. 

Hatten Sie beim Arbeiten schon eine Panne? 

Dara: Das Computersystem bricht zusammen und es läuft plötzlich keine Musik mehr, oder die Leute hören nichts mehr, weil irgendwas mit einer Antenne ist, oder die Telefonverbindung zu einem Zuhörer funktioniert nicht: Sowas kommt hier immer mal wieder vor – mit der Zeit lernt man, einen kühlen Kopf zu behalten und eine Lösung zu finden.


Opern singen ist ein Hochleistungssport.

Andrew Owens, Opernsänger

Andrew Owens (40) ist Tenor am Opernhaus Zürich.

Wie lange machen Sie diesen Beruf schon? 

Hmm… Wie alt bin ich jetzt? 

Das haben wir nicht rausgefunden. 

Oh! Ich kann das sagen, ich bin vierzig. Und ich mache das schon seit ich Student war, aber als Profi etwa seit 13 Jahren. 

War es ein Kindheitstraum von Ihnen, Opernsänger zu werden? 

Ich war schon immer ein Schauspieler, ein Angeber, wollte schon immer im Rampenlicht stehen. Aber die Oper habe ich erst später für mich entdeckt. Ich war 13, als ich einen Film gesehen habe von einem berühmten amerikanischen Schauspieler und Sänger, Mario Lanza. Leider ist er sehr jung gestorben. Aber er hat zwischen 1950 und 1959 Filme gemacht, in denen er Opernarien singt, und als ich dreizehn Jahre alt war, habe ich in der Schule einen Film von ihm gesehen und habe sofort gesagt: «That’s what I wanna do!» Ursprünglich wollte ich Musical- und Theatersänger werden, wollte schauspielern, singen und tanzen – wobei ich in Letzterem nicht allzu begabt bin. Aber dann habe ich diese Lieder gehört, und mein Papa hatte eine CD von Luciano Pavarotti. Die hab ich auch gehört und dann hat sich das so entwickelt. 

Aber es war der Film von Mario Lanza, der Sie zum Opernsänger inspirierte?

Ganz genau. Beim allerersten Lied war ich sofort begeistert. Ehrlich gesagt hat er in dieser ersten Szene ein Liebeslied gesungen und es gab eine schöne Frau. Sie war hin und weg von ihm und ich dachte: «Okay, ich muss dann einfach singen, um den schönen Frauen zu gefallen.» 

Unser Instrument ist der Körper.

Andrew Owens

Was war Ihr Ausbildungsweg? 

Ich habe den amerikanischen Highschool-Abschluss gemacht, bis ich 18 war und dann war ich an der Universität und habe Gesang studiert. Der Weg war ein bisschen lang, insgesamt sechs Jahre an der Hochschule. Danach habe ich an einigen Programmen für junge Künstler Young teilgenommen. Ich habe in München ein Jahr in einem Opernstudio gesungen und danach bin ich nach Wien umgezogen und habe dort zwei Jahre in einem anderen Opernstudio gearbeitet. Nach diesen Jahren war ich freischaffender Künstler und bin überall herumgereist. Jetzt bin ich fix in Zürich und überglücklich, hier zu sein. 

Wie oft trainieren Sie pro Woche? 

Jeden Tag. Ich mache täglich Gesangs- und Atemübungen, aber mit der Stimme ist es tatsächlich etwas anders als mit einer Geige oder so. Unser Instrument ist der Körper. Deswegen müssen wir achtsam sein. Es ist wirklich delikat, denn es gibt nur diese zwei Stimmbänder und die sind echt empfindlich. Das Wetter, was du isst, was du trinkst, wenn du dich nicht gut fühlst, alles hat einen Einfluss. Es kann deshalb wirklich gefährlich sein, wenn man krank ist und trotzdem singt. Das ist keine gute Idee, weil die Stimmbänder dann geschwollen sind oder müde. Und wenn man dann zu intensiv singt, kann es sein, dass du eine ganze Woche keine Stimme mehr hast. 

Wie trainiert man seine Stimme? 

Gute Frage. Bei meinem Stimmfach, ich bin Tenor, ist es ein bisschen anders. Wir machen am Anfang immer diese komischen Geräusche, um die Stimmbänder zu trainieren. Es klingt wirklich seltsam. Am Anfang muss man immer diesen besonderen Klang finden und dann ist es, als wärst du im Fitness-Training. Denn Stimmbänder sind Muskeln und du musst sie einfach trainieren. Es fängt immer mit Tonleitern an und dann mit Liedern oder Arien, die etwas einfacher sind, nicht so kompliziert. 

Was sind die Vor- und Nachteile Ihres Berufs? 

Ein Vorteil ist der Applaus. Nein, nein, das war ein Scherz. Toll ist, dass es mein Beruf ist, schöne Musik zu singen. Musik, die ich liebe. Ab und zu realisiere ich das wieder und merke, was für ein Glück ich habe. Ich bin Opernsänger. Ich stehe auf, ich gehe in die Probe, ich habe Kollegen und Freunde und wir spielen miteinander. Das ist so cool. Natürlich ist es auch Kunst und alles, aber am Ende des Tages haben wir Spass miteinander. Das ist der Vorteil.

Der Nachteil ist, dass es sehr verzwickt sein kann mit der Gesundheit. Wenn du dich zum Beispiel nicht gut fühlst und trotzdem auf der Bühne stehen und singen musst. In diesem Moment kommt natürlich das Lampenfieber auf. Das ist der grosse Nachteil. Vorher, als freischaffender Sänger, war ich kaum zu Hause, immer unterwegs.  Ich habe in Chicago gewohnt, dann war ich zum Beispiel drei Tage zu Hause mit meinem Hund und dann musste ich wieder aufbrechen. Das war ein bisschen stressig und deshalb war ich so glücklich, als ich diesen Job hier in Zürich gefunden habe. 

Was ist das Peinlichste, das Ihnen passiert ist? 

Es gibt so vieles. Als ich mit 17 in meiner allerersten Oper mitwirkte, war ich in einem Opernchor Praktikant und bekam einen Auftrag, ich musste dem Bariton ein Seil zuwerfen. Ich fühlte mich wie ein grosser Schauspieler, weil ich etwas zu tun hatte auf der Bühne. In den Proben hat auch immer alles geklappt. Aber dann beim Auftritt habe ich das Seil geworfen und es ist an meinem Kostüm hängengeblieben. Der Bariton war so wütend, dass er am Seil gezogen und mir den ganzen Ärmel des Kostüms abgerissen hat. Da war ich auf der Bühne, ganz ohne Jackenärmel. Das war ziemlich peinlich. 

Ich habe mal eine Ansage verpasst, weil ich auf der Toilette war.

Andrew Owens

Was machen Sie, wenn Sie krank sind und auftreten müssen?  

Im Opernhaus ist es möglich, dass man dann eine Ansage machen lässt. Aber das mag ich nicht. Wenn die Leute hören: «Andrew Owens ist krank heute Abend.» Dann denken sie: «Oh, er ist krank, das hört man.» Ich finde es besser, wenn du machst, was du kannst. In diesen Momenten habe ich auch ein Inhaliergerät bei mir, trinke viel Wasser, nehme Hustenbonbons und atme ruhig ein und aus. 

Gibt es Sachen, auf die Sie verzichten müssen? 

Ja, leider gibt es vieles. Ich liebe würziges, mexikanisches Essen, scharfe Saucen und frittiertes Essen. Aber für einen Sänger, insbesondere für einen Tenor, ist das verboten. Die Stimmbänder sind dann belegt mit Schleim, man merkt, dass die Stimme nicht so fit ist, nachdem man das gegessen hat. Und natürlich muss man auch aufpassen, wenn nach der Vorstellung alle ein Glas Wein trinken, denn Alkohol ist auch nicht so gut. Und wenn ich zum Beispiel am Strand in der Sonne liege, ich liebe das, tut mir das nicht gut, weil es mich austrocknet. Oder wenn ich zu viel Fitness-Training mache, dann habe ich manchmal einen versteiften Nacken und das sieht dann ganz blöd aus auf der Bühne und ich kann nicht gut singen.

Man muss also sehr viel Disziplin haben als Opernsänger. Ich kenne Leute, die eine wunderschöne Stimme haben, aber keine Disziplin. Die singen dann fünf, sechs Jahre lang und dann hören sie auf, weil sie keine Lust mehr haben und sie dieses Leben zu kompliziert und anstrengend finden. Das ist okay, aber ich finde das auch sehr schade, weil sie so eine schöne Stimme haben.  

Gespannt lauscht Meret den Antworten von Andrew Owens.

Sind Sie schon einmal zu spät zu einem Auftritt gekommen? 

Ja. Da habe ich mich ein bisschen geschämt. Ich habe die Ansage verpasst und habe nicht gehört, dass ich auf die Bühne sollte, weil ich auf der Toilette war. Dann kam jemand und hat geklopft und gerufen: «Wo bist du?! Du musst auf die Bühne!» Dann hat er mich auf die Bühne gezogen und ich fand das ziemlich erschreckend. 

Hatten Sie schon einmal einen Berufsunfall? 

Andrew Owens: Ja, in den letzten zwei Jahren hatte ich einige Unfälle. Ich hatte ein Problem mit meinem Knie, ein Meniskusproblem. Wir hatten eine Drehbühne und ich habe einen falschen Tritt gemacht. Und letztes Jahr, in einer neuen Produktion, bin ich in der Probe in einem Fluggeschirr über der Bühne umhergeflogen und drei- oder viermal in die Wand reingeknallt. Rückblickend ist das ziemlich lustig. 

Es ist also ein sportlicher Job.  

Ja, absolut. Als ich jung war, habe ich Eishockey, Baseball und Football gespielt. Als ich Sänger geworden bin, haben alle gesagt: Das ist wirklich ein Hochleistungssport. Dann sagte ich immer: Nein, überhaupt nicht, ich habe ja mal Eishockey gespielt, dagegen ist das nichts. Mit den Jahren habe ich herausgefunden, dass es wirklich ein Sport ist. 

Wie oft reisen Sie in Ihrem Beruf? 

Heutzutage nicht mehr so oft, weil ich in Zürich lebe. Letztes Jahr war ich jeden Monat woanders, in den USA, in Kanada, Italien, Südamerika, überall. Ich vermisse das Reisen zwar ab und zu, aber ich habe es lieber, wenn ich immer im gleichen Land bin. 

Wie geht das mit Ihrer Familie? 

Es geht super. Ich bin ledig und muss hier deshalb nur auf mich schauen. Aber ich bin immer in Kontakt mit meiner Familie in den USA, wir reden jeden Tag auf Facetime oder so. Ich habe einen Neffen und der will immer, dass ich ihm etwas vorsinge. Dann singe ich ihm ein Kinderlied vor. 

Waren in deiner Familie auch noch andere Musiker? 

Nein, eigentlich nicht. Ausser meiner Schwester, sie hat eine wunderschöne Stimme. Sie hat auch in Musicals gesungen, als Hobby. Sie hat mich beeinflusst, sie hat mich ermutigt, Sänger zu werden. 

Haben Sie noch berufliche Pläne für die Zukunft? 

Ich würde gerne so lange wie möglich Opernsänger bleiben. Später möchte ich irgendwann an einer Hochschule Gesangslehrer werden. In den letzten Jahren habe ich herausgefunden, dass ich sehr gerne unterrichte. Ich finde es cool, wenn ich sehe, wie sich junge Sänger entwickeln.


Es fällt nicht oft jemand von Bord.

Marco Pfister, Kapitän

Marco Pfister (34) ist Kapitän bei der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG).

Wie lange machen Sie diesen Beruf schon?

Ich mache meinen Beruf schon seit 13 Jahren.

Wie kamen Sie auf diesen Beruf? 

Die meisten von uns haben eine handwerkliche Grundausbildung. Ich bin gelernter Elektriker. Ich war früher schon viel auf dem Wasser, und dann hat es sich so ergeben. 

Was war Ihr Traumberuf als Kind? 

Genau das, was ich jetzt mache: Schiffskapitän. 

Was sind die Vor- und Nachteile an ihrem Beruf? 

Vorteile: Es gibt sehr viel Abwechslung, es ist jeden Tag anders. Man ist immer an der frischen Luft, auf dem See. Der Nachteil ist, dass man am Wochenende arbeiten muss – aber daran gewöhnt man sich. Wenn die anderen in den Ferien sind, läuft am meisten auf dem See und dann muss man halt arbeiten.

Hatten Sie schon mal einen Unfall mit dem Schiff? 

Schon, aber keinen schweren. Es war nur ein Blechschaden. Ich gab einem Auszubildenden Unterricht, liess ihn das Steuer übernehmen und habe nur eine Sekunde lang nicht aufgepasst, und schon gab es einen kleinen Unfall. Er fuhr in den Steg am Limmatquai. Es war aber nicht so schlimm, es ist zum Glück niemandem etwas passiert.

Auf Tour: Yannik und Samuel haben sichtlich Spass.

Gab es auch schon Situationen, in denen Sie Angst hatten?

Ja, das gab es tatsächlich. Als ich ein grösseres Schiff fuhr und es noch nicht so gut kannte, kam plötzlich starker Wind auf – das hatten wir in der Fahrschule nie gehabt. Man kennt das Schiff nicht so gut und weiss nicht, was passiert. Dann ist es am besten, wenn man einfach auf dem See draussen bleibt und nicht versucht, das Schiff an Land zu fahren. Man lässt das Schiff auf dem Wasser etwas schaukeln – dem Schiff passiert nichts – und wartet zu. Das ist sicherer für alle.

Es gibt ja auch viele kleine Boote auf dem See. Empfinden Sie diese als störend? 

Im Sommer ist es oft so, dass die kleineren Boote gerne in die Nähe von den grösseren Schiffen kommen. Ich weiss gar nicht, warum dies so ist. Wenn man dann aber ein Schallsignal mit der Hupe gibt, gehen sie schnell weg. Das funktioniert fast immer. Es hat immer viel Verkehr im Seebecken: Pedalos, Motorboote und so weiter.

Ich bin auch schon mal die falsche Route gefahren.

Marco Pfister, Kapitän

Waren Sie schon einmal auf dem Meer mit einer Crew? 

Nein, war ich noch nie. Das will ich auch nie, weil ich am Abend lieber nach Hause gehen will. Die hohe See ist etwas für Menschen, welche keine Familie haben – dann kann man das machen.  

Was ist das Peinlichste, was Sie bei der Arbeit je erlebt haben? 

Eigentlich gibt es nichts Peinliches, denn ich bin ja meistens allein in der Kabine. Aber ich bin auch schon mal die falsche Route gefahren. Dann meldete sich aber schnell jemand von der Kasse unten und sagte mir, dass ich die Seeseite wechseln müsse.

Ist schon mal jemand von Bord gefallen? 

Bei mir auf dem Schiff noch nie. Aber wir müssen das ja auch üben. Mensch über Bord heisst das heute. Das wird mindestens dreimal pro Jahr geübt. 

Haben Sie ein Lieblingsschiff in der Flotte?

Ja, die Panta Rhei und die Linth. Die Panta Rhei ist eines der modernsten Schiffe auf dem See. Die Linth war das erste dreistöckige Schiff in der Schweiz und hat den Jahrgang 1952. Das Schiff ist heute auf dem neusten Stand der Technik – aber die Schale ist von 1952.

Was war die längste Schifffahrt, die Sie miterlebt haben? 

Das war auf einer griechischen Fähre, welche nicht so vertrauenswürdig war. Ich weiss gar nicht mehr, wie lange wir auf dem Schiff waren – aber ganz sicher zu lange für den Zustand, welchen das Schiff hatte. 

Haben Sie berufliche Pläne für die Zukunft? 

Im Moment gefällt es mir hier noch sehr gut. Vorerst bleibe ich hier.


Du bist in einer halben Sekunde zurück auf den Beinen und tanzt weiter.

Mélanie Borel, Balletttänzerin

Mélanie Borel ist Balletttänzerin im Ensemble vom Opernhaus Zürich.

Wie sind Sie auf Ihren Beruf gekommen? 

Klassisches Ballett war für mich schon immer eine Leidenschaft. Neben der normalen Schule bin ich zur Ballettschule gegangen und habe dann versucht, an eine Profi-Ballettschule zu gehen. So bin ich an der Ballettschule der Pariser Oper gelandet. Nebst meiner grossen Leidenschaft war es für mich auch wichtig, eine gewisse berufliche Sicherheit zu haben. Deshalb habe ich mich für eine Stelle als Balletttänzerin beworben, zuerst in Frankreich, weil ich Französin bin, aber dann auch in ganz Europa. Und weil ich eine Stelle bekommen habe, habe ich beschlossen, diese Karriere anzutreten und dies beruflich zu machen. 

Wie oft trainieren Sie? 

Ich trainiere fast jeden Tag, fünfeinhalb Tage pro Woche. Es kann variieren, je nach Plan, aber es können bis zu sieben Probestunden am Tag sein. Manchmal sind es weniger, manchmal sind es mehr. Wenn wir eine Premiere haben, dann kann es auch mehr sein. Aber es ist definitiv eine Vollzeitstelle. 

Hatten Sie schon einmal einen Berufsunfall oder eine Panne? 

Ich hatte in meinem zweiten Jahr als Tänzerin eine Stressfraktur. Der Fuss war nicht ganz gebrochen, aber es hatte einen kleinen Riss im Knochen. Das passiert sehr oft, wenn man sich noch im Wachstum befindet und die Knochen noch nicht ganz stark sind. Wenn wir pro Tag sieben Stunden auf Spitze tanzen, dann ist es schon viel für den Körper. Es sind mehrere Stunden, wir sind den ganzen Tag da und wir müssen uns darum bemühen, dem Körper Sorge zu tragen. Dass wir gesund essen und genügend Kalzium zu uns nehmen, solche Dinge. Aber ich hatte bisher Glück und in meiner ganzen Karriere noch keine Operation. 

Yannik und Samuel machen sich Notizen und nehmen das Gespräch mit dem Handy auf.

Was ist das Peinlichste, das Ihnen jemals passiert ist als Tänzerin? 

Auf der Bühne zu stolpern und hinzufallen, ist nicht lustig. Vielleicht lacht man später darüber, aber in dem Moment ist es peinlich. Ich bin schon öfter ausgerutscht, weil wir so extreme Bewegungen machen. Manchmal geht man einfach zu weit oder es kann auch sein, dass die Spitzenschuhe auf dem Boden rutschen. 

Was machen Sie, wenn Sie umfallen auf der Bühne? 

Wenn das passiert, bist du im Notfallmodus und denkst einfach: Ich muss weitermachen. Für dich als Tänzerin dauert die Panne gefühlt ewig, aber du bist in einer halben Sekunde wieder auf den Beinen und tanzt einfach weiter. Es ist unglaublich, wie schnell der Körper reagiert. Es geht einfach weiter. Es gibt auch Rollen, in denen du etwas aus einem Sturz machen kannst, damit es nicht so auffällt, je nach Ballett ist das möglich. Aber im klassischen Ballett geht das nicht. 

Tanzen ist definitiv eine Vollzeitstelle.

Mélanie Borel

Wann haben Sie angefangen zu tanzen? 

Als ich vier Jahre alt war. Damals war es aber nur eine Stunde pro Woche. Das war gut für die Disziplin und die Haltung. Das hat mir sehr gut gefallen und dann bin ich regelmässig zweimal pro Woche gegangen, das war gar nicht so viel. Aber in der Profi-Schule war ich dann schon jeden Tag. 

Tanzen Sie noch etwas anderes als Ballett? 

Hier machen wir von allem ein bisschen, wir haben sehr moderne Vorstellungen, jetzt zum Beispiel «Nachtträume». Wir machen Modernes, aber auch klassische Sachen. Man kann hier alles tanzen, wir haben auch Leute, die Stepptanz können. Wir müssen uns anpassen. Früher war das anders, weil es nur klassische Kompositionen gab, aber heute muss man alles können. 

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