Plötzlich war Papi nicht mehr krank, sondern tot

Sechs Jahre nach der Krebsdiagnose stirbt Ingo Conradin, er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder. «Reden hat uns geholfen, mit der Trauer umzugehen», sagt Claudia Conradin. «Und weinen.»
Es war ein Satz, der die Welt von Claudia Conradin und ihrem Mann Ingo aus den Angeln hob: «Da ist etwas in Ihrem Kopf, das da nicht hingehört», sagte die Ärztin. Das war Ende Oktober 2004. Doch Claudia Conradin kann sich an diesen Tag erinnern, als wäre es gestern gewesen. Der gemeinsame Sohn Endrik war gerade fünf Monate alt und die bis dahin grösste Sorge des Paares war der für junge Eltern typische Schlafentzug gewesen.

Nun gaben die Mediziner Ingo noch zwei Monate, in seinem Gehirn hatte sich ein bösartiger Hirntumor von der Grösse einer Mandarine ausgebreitet. Claudia Conradin und ihr Mann kämpften – mit Erfolg. Nur noch stecknadelgross war der Tumor, als gut zwei Jahre später Töchterchen Kyra auf die Welt kam. Die Conradins führten ein ganz normales Familienleben mit zwei kleinen Kindern – bis die Krankheit sechs Jahre nach der ersten Diagnose zurückkehrte. Diesmal siegte der Krebs, Ingo starb im November 2011. 

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