«Mittelgradig hilflos»: Unser Alltag mit Maél und Trisomie 21

Der achtjährige Maél kann sich nicht alleine waschen oder anziehen, trägt Windeln und muss ständig überwacht werden – er kam mit Downsyndrom auf die Welt. Seine Mutter erzählt vom Alltag mit ihrem behinderten Kind und dessen gesundem Bruder Elias und wie Maél es immer wieder schafft, ihre Sorgen und Zweifel zu zerstreuen. 

Text: Barbara Stotz Würgler
Bilder: Samuel Trümpy / 13 Photo

Das Wichtigste zum Thema

  • Autorin Barbara Stotz Würgler erzählt von Ihrem Sohn Maél und dem Leben mit seiner Behinderung. Der Junge hat die ersten Jahre viel Zeit in Spitälern verbringen müssen. Heute ist das Kind, das mit seinem jüngeren Bruder gern gemeinsam die Eltern ärgert, ein aufgestelltes Kind, das seinen eigenen Weg gefunden hat, das Leben zu meistern und von dem seine Eltern eine Menge lernen können. 
  • Häufig werden bei Betroffenen von Trisomie 21 Herzfehler oder Probleme mit dem Darm festgestellt. Dies ist bei Maél glücklicherweise nicht der Fall. Doch was ist Trisomie 21 überhaupt und wie viele Personen betrifft es? Erfahren Sie mehr dazu im vollständigen Text.  
  • Bereichernd, wenn auch nicht immer einfach, ist die Beziehung von Maél zu seinem jüngeren Bruder Elias. Ein Beispiel aus dem Text: «Als einmal ein Kind auf einem Spielplatz sagte, Maél sei «komisch», erwiderte Elias: <Dä Maél isch halt eifach de Maél.>»
  • Die vorstellten Buchtipps und Informationslinks geben einen Überblick – beispielsweise zum Lernverhalten von Menschen mit Trisomie 21. 
  • Das sagt der Experte: Mediziner Urs Zimmermann erklärt, warum Trisomie-21-Schwangerschaften in der Schweiz stark zugenommen haben und wovon die betroffenen Kinder heute profitieren.  
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