7 Tipps zur gewaltfreien Erziehung - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

7 Tipps zur gewaltfreien Erziehung

Lesedauer: 3 Minuten

Was kann Eltern helfen, im Clinch mit dem Nachwuchs auf Drohungen, Schimpftiraden, demütigende Worte oder die kalte Schulter zu verzichten? 7 Expertentipps zu einer gewaltfreieren Erziehung.

Text: Virginia Nolan
Bilder: Anne Gabriel-Jürgens und Désirée Good  / 13 Photo

1. Alltagsstress reduzieren

Stress ist einer der häufigsten Auslöser für Gewalt in der Erziehung. Ein bewussterer Umgang damit gehört laut Kinderschutz Schweiz zu den wirksamsten Ansätzen, Gewalt entgegenzuwirken. Gewisse Stressfaktoren wie Krankheit oder berufliche Probleme sind unvorhersehbar und wenig beeinflussbar. Andere schon: Zeitdruck und Mental Load kann reduzieren, wer seine Prioritäten überdenkt und die To-do-Liste ausmistet: Was ist wirklich nötig, was darf auch mal liegen bleiben? 

Kinderschutz Schweiz empfiehlt ausserdem, Anforderungen des Alltags «aktiv zu begegnen». Das heisst: Gezielter zu strukturieren, was an Aufgaben anfällt – und sich dann auf das zu beschränken, was am jeweiligen Tag ansteht. Wer offene Baustellen aufs Gratwohl abarbeitet, läuft Gefahr, davon übermannt zu werden. Stressoren aktiv zu begegnen, heisst auch, in soziale Netz­werke zu investieren und nach Unterstützung zu suchen, sei sie professioneller Art oder ein Arrangement unter Nachbarn.

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