Mehr als nur ein bisschen Husten

Der Schweizerische Impfplan empfiehlt ab dem zweiten Lebensmonat eine Impfung gegen Keuchhusten. Trotzdem erkranken hierzulande jedes Jahr rund 8700 Kinder und Erwachsene an der Atemwegserkrankung – zum Teil mit schwerem Verlauf. 
Trockener Reizhusten, Schnupfen, leichtes Fieber – die ersten Keuchhustensymptome erinnern an eine Erkältung. Die Kinder werden ins Bett gepackt, mit Tee, Nastüchern und einer guten Geschichte versorgt. Erwachsene ignorieren die Krankheitsanzeichen meist und schleppen sich angeschlagen ins Büro. Bis die Symptome – bei Klein und Gross – schlimmer und die Hustenattacken so heftig werden, dass man sich erbricht. Bestenfalls ist das einfach unangenehm.

Doch für Säuglinge und Menschen mit einem schwachen Immunsystem oder einer schweren Grunderkrankung kann Keuchhusten schnell lebensgefährlich werden: Sie leiden unter Atemaussetzern, und die Lunge kann sich entzünden oder dauerhaft geschädigt werden. «Die Erkrankungszeichen sind anfangs häufig noch untypisch, das heisst, sie können der Krankheit Keuchhusten nicht eindeutig zugeordnet werden, sodass die Diagnose zu dem Zeitpunkt oft nicht gestellt wird. 

Artikel kostenlos weiterlesen

Registrieren Sie sich gratis und profitieren Sie:

  • Begrüssungsgeschenk: Wahl aus 150 Angeboten
  • Unbegrenzter Zugriff auf über 2’000 Artikel
  • Artikel merken und Lesezeichen speichern
  • Elterntipps und wertvolle Unterstützung
  • 100% kostenlos für Sie
Jetzt Registrieren