Wenn bei den Füssen des Kindes etwas schiefläuft
Merken
Drucken

Wenn bei Kinderfüssen etwas schiefläuft

Lesedauer: 6 Minuten

Knicksenkfuss, Plattfuss oder Klumpfuss: Ein Orthopäde und eine Physiotherapeutin erklären, worauf Eltern achten sollten, wenn ihr Kind von einer Fussfehlstellung betroffen ist.

Text: Katharina Hoch
Bild: iStockphoto

Als unsere Kinder vor wenigen Wochen zusammen barfuss durch den Garten sprangen, machte mich meine Freundin darauf aufmerksam, dass der Fuss meines fünfjährigen Sohnes anders aussieht als derjenige ihres Kindes. Sein grosser Zeh und der Zeh daneben überkreuzen sich ein wenig. Beim linken Fuss ist es stärker ausgeprägt.

Ich überlegte mir, ob die überlappenden Zehen vielleicht auf einen Hallux valgus hindeuten könnten. Dabei handelt es sich um eine Fehlstellung der Grosszehe, bei der sich der Ballen immer mehr zu Seite wölbt. Auch ich bin seit meiner Jugend davon betroffen.

Häufiges Phänomen

Fussfehlstellungen sind – gerade im Kindesalter – weit verbreitet. Auf Platz eins steht der Knicksenkfuss, wie Hanspeter Huber, Leiter der Kinderorthopädie im Kantonsspital Winterthur, erklärt. «50 bis 90 Prozent der Kinder sind in den ersten Lebensjahren davon betroffen. Im späteren Jugendalter sind es noch ungefähr 20, im Erwachsenenalter lediglich 5 bis 10 Prozent.»

Weitere typische Fehlstellungen im Fussbereich, die bei Kindern und Jugendlichen häufig auftreten, sind der Plattfuss, der Klumpfuss, der Sichelfuss und der Hackenfuss. Wie viele Kinder in der Schweiz generell von einer Fussfehlstellung betroffen sind, ist schwer in Zahlen festzumachen. Vermutlich beschäftigt sich aber mindestens jede zweite Familie einmal mit diesem Thema.

Von Knicksenk– und Plattfüssen

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe «Knicksenkfuss» und «Plattfuss» oft verwechselt oder gleich gebraucht, auch wenn sie unterschiedliche Dinge bezeichnen. «Der Knicksenkfuss ist ein flexibler Fuss mit abgeflachter Fusswölbung, bei dem zudem die Ferse bei Belastung nach aussen wegknickt», so Hanspeter Huber. «Der Plattfuss ist ebenfalls flach, jedoch deutlich weniger flexibel als der Knicksenkfuss. Bedingt durch eine Verkürzung der Muskeln oder eine Verwachsung von Knochen am Rückfuss, kann er weder aktiv noch passiv ohne Weiteres in eine normale Position gebracht werden.»

Eine gewisse genetische Komponente spielt fast immer mit.

Hanspeter Huber, Kinderorthopäde

Auch verbreitet bei Jugendlichen ist der Spreizfuss. «Er zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Mittelfussknochen spreizen und der Vorfuss breiter ist. Dies kann durch eine Bindegewebsschwäche begünstigt werden», sagt Huber. «Der Spreizfuss stellt aber eher eine Normvariante dar und keine Erkrankung.» Beschwerden entstehen meist erst durch das Tragen von zu schmalen Schuhen. «Ich beobachte immer wieder, dass viele Jugendliche angesagte schmal geschnittene Turnschuhe beziehungsweise Sneakers tragen wollen, egal ob sie passen oder nicht», so der Orthopäde. «Der Gruppendruck ist da schon enorm.»

Die zu schmalen Turnschuhe

Zu schmale, spitz zulaufende Schuhe und solche mit höherem Absatz können im Erwachsenenalter zur Entstehung eines Hallux valgus führen, dies noch verstärkt bei einem schon bestehenden Spreizfuss. Auch Übergewicht ist ein häufiger Grund für Fussschmerzen und kann die Entstehung von Fussdeformitäten begünstigen, so Hanspeter Huber. Oft seien es so mehrere Faktoren, die zusammenkämen.

Der Experte betont allerdings auch: «Eine gewisse genetische Komponente spielt fast immer mit.» So kann man den Klumpfuss, eine der klassischen Fussfehlstellungen bei Säuglingen, bereits in der 20. bis 24. Schwangerschaftswoche mittels Ultraschalluntersuchung erkennen.

Oft sind die Sorgen unberechtigt

Der Knicksenkfuss als flexible Deformität ist erst nach Steh- und Gehbeginn sichtbar und kommt im Rahmen der normalen Entwicklung vor. «Die Gründe dafür sind ein verstärktes Fettpolster an der Fusssohle, Überbeweglichkeit des Bindegewebes, die im Kleinkindalter noch bestehende verstärkte Innendrehung vom Ober- und Unterschenkel und allenfalls eine muskuläre Unreife», sagt Huber. Meistens richtet sich das Fussgewölbe im Laufe des Wachstums von allein auf. In manchen Fällen kann es aber zu einer Verkürzung der Wadenmuskulatur kommen, was wiederum eine spontane Korrektur erschweren und allenfalls Schmerzen verursachen kann.

Dem Kinderorthopäden Hanspeter Huber fällt auf, dass sich Eltern sehr schnell Sorgen machen, zum Beispiel wenn der Fuss beim Laufen leicht einknickt oder die Sohlen schief abgelaufen sind. Doch Huber kann beruhigen: «Beim Knicksenkfuss muss man gar nichts unternehmen, solange das Kind keine Schmerzen hat.»

Die falschen Schuhe können bei Kindern Beschwerden auslösen. (Bild: Lisa Schaetzle / Getty Images)

Schief abgelaufene Schuhe seien kein Indiz, dass das Kind überhaupt eine Fussfehlstellung habe, obwohl beim Betrachten der Schuhe dieser Eindruck entsteht. Haben Kinder und Jugendliche aber Schmerzen beim Laufen, sollte man den Kinderarzt aufsuchen und das abklären lassen. «Diese können meistens erst einmal Entwarnung geben», sagt Huber.

So auch die Kinderärztin meines Sohnes. Ihr fiel bei der Vorsorgeuntersuchung sofort auf, dass sich seine Zehen leicht überkreuzen. Ich fragte sie, ob das auf einen Hallux valgus hindeuten könnte. Die Ärztin meinte, dass es noch zu früh sei, darüber eine Aussage zu machen. Es würde vorerst genügen, die Entwicklung der Füsse weiter zu beobachten und darauf zu achten, dass die Zehen in den Schuhen ausreichend Platz hätten.

Einlagen nur bei Schmerzen

Hanspeter Huber meint dazu: «In Fällen, in denen weitere Abklärungen nötig sind, gibt es eine Überweisung zum Kinderorthopäden.» Dort werde dann geklärt, ob und wie der Fuss behandelt werden muss. «Früher wurden sehr schnell Einlagen verschrieben», sagt der Experte. «Verschiedene medizinische Studien haben aber gezeigt, dass diese eine Aufrichtung des Fusses – wie im Falle eines Knicksenkfusses – nicht relevant positiv beeinflussen. Daher werden Einlagen meist nur bei Schmerzen verschrieben. Da können sie wiederum Abhilfe leisten.»

Barfusslaufen ist sehr gesund für die Füsse. Dabei werden alle Muskeln aktiviert.

Melanie Hoffmann, Physiotherapeutin

Kinder mit einem starken Hallux valgus bekommen oft eine Nachtschiene verschrieben. Diese drückt die Grosszehe in die richtige Richtung. Aufgrund des deutlichen Fusswachstums im Kindesalter kann die Schiene der Fehlstellung noch leicht entgegenwirken. Beim Jugendlichen und Erwachsenen ergibt das Tragen einer Schiene nicht mehr viel Sinn.

Physiotherapie als Unterstützung

Eine weitere Möglichkeit, Fussfehlstellungen und damit verbundene Schmerzen zu behandeln, ist die Physiotherapie. Melanie Hoffmann arbeitet als Physiotherapeutin für Babys und Kinder in Zürich. Im Schnitt haben 15 bis 20 Prozent ihrer Patientinnen und Patienten Fussfehlstellungen. Sie bestätigt die Aussagen von Hanspeter Huber: «Im Säuglingsalter sind es meist Klump-, Sichel- und Hackenfüsse, im Klein- und Schulkindalter eher Knicksenkfüsse.»

Hoffmann macht mit den Kindern Übungen, die speziell für die jeweilige Fussfehlstellung angepasst sind. Die Übungen stärken die Muskulatur, reduzieren Schmerzen und wirken der Fehlstellung entgegen. Auch wenn man keine Schmerzen hat, kann man mit Übungen den Füssen Gutes tun.

«Zudem ist Barfusslaufen sehr gesund für die Füsse», sagt die Physiotherapeutin, «der Fuss kann sich ganz frei bewegen und muss sich an unterschiedliche Untergründe anpassen, so werden alle Muskeln aktiviert.» Zur Kräftigung der Muskulatur seien unebene und wechselnde Untergründe geeignet wie zum Beispiel Sand, Waldboden, Matsch, Steine und weiches Erdreich. «Die Fuss- und Wadenmuskeln müssen mithelfen, damit wir uns fortbewegen, stabil stehen und die Balance halten können.»

Physiotherapie kann Fussfehlstellungen von Kindern entgegenwirken. (Bild: iStockphoto)

Leichten Fussfehlstellungen kann man mit entsprechenden Übungen und viel Barfusslaufen gut entgegenwirken. Es gibt aber komplexe Fehlstellungen, bei denen Übungen alleine nicht ausreichen, wie zum Beispiel beim Klumpfuss. «Diese Fehlstellung muss durch ein interdisziplinäres Team von Spezialisten betreut werden», so Hoffmann.

Fuss kurz nach Geburt eingipsen

Das betont auch der Kinderorthopäde Hanspeter Huber. «Eine leichte Klumpfusshaltung kann sich von allein korrigieren, aber ein ‹richtiger› Klumpfuss muss bereits wenige Wochen nach der Geburt orthopädisch behandelt werden, und zwar mit der sogenannten Ponseti-Methode.» Der Fuss wird dabei sanft geradegestellt und eingegipst. Die Gipse werden jede Woche gewechselt, damit die Fussposition schrittweise verbessert werden kann. Nach ungefähr vier bis acht Wochen kann so eine Korrektur der Fehlstellung erreicht werden.

«In den meisten Fällen muss die stark verkürzte Achillessehne dann durch ein kleines Schnittchen verlängert werden, damit der Fuss ausreichend beweglich wird», erklärt Huber. «Das ist aber ein kleiner Eingriff.» Tritt die Fehlstellung bei älteren Kindern noch einmal auf, könne es sinnvoll sein, eine Operation durchzuführen, so Huber. Dabei werde der Ansatz einer Fusshebersehne von der Fussinnenseite weiter nach aussen versetzt, damit sich der Fuss nicht erneut nach innen drehe.

5 Übungen zur Stärkung der Fussmuskulatur
  1. Abrollen und massieren der Fusssohlen mit einem Tennis-, Igel- oder Blackrollball. Danach das Längs- und Quergewölbe mit den Händen ausstreichen und formen.
  2. Auf einem Bein auf die Zehenspitzen stehen. Dabei darauf achten, dass die Grosszehe am Boden bleibt und die Sprunggelenke nicht nach aussen wegknicken, sondern in Verlängerung des Unterschenkels bleiben. Diese Übung sollte bei gestrecktem Kniegelenk durchgeführt und circa 15- bis 25-mal wiederholt werden. Danach kommt der andere Fuss an die Reihe. Das Ganze pro Seite dreimal.
  3. Laufen auf dem Fussaussenrand.
  4. Laufen auf den Fersen.
  5. Greifübungen mit den Füssen: Wer es schafft, steht auf einem Bein und hebt mit dem anderen Fuss kleine Gegenstände wie zum Beispiel Murmeln, kleine Sandsäckchen oder Ähnliches vom Boden auf und legt sie in einen kleinen Eimer, der auf der anderen Seite des Standbeins steht, sodass der greifende Fuss das Standbein überkreuzen muss. Wenn es im Stehen zu schwierig ist, kann man auch im Sitzen, zum Beispiel auf einem grossen Gymnastikball, beginnen. Man kann auch versuchen, flache Gegenstände, wie zum Beispiel Papier oder Münzen, mit den Füssen zu greifen oder festzuhalten.

Quelle: Melanie Hoffmann, Physiotherapeutin

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Auch bei einem ausgeprägten Knicksenkfuss mit Beschwerden kann ab dem Alter von zehn bis zwölf Jahren über eine Operation nachgedacht werden. «Bei der sogenannten Arthrorise wird eine Schraube ins Fersenbein eingesetzt, welche ein stärkeres Einknicken der Rückfussknochen zueinander verhindert», erklärt der Kinderorthopäde. Da der Knochen noch weiterwächst, kann durch diesen Eingriff eine dauerhafte Korrektur der Fussposition erreicht werden.

«Eine Operation vor dem zehnten Lebensjahr ist bei einem Knicksenkfuss praktisch nie sinnvoll, ausser es zeigte sich eine sehr starke Verkürzung der Wadenmuskulatur», sagt er. Und auch im späteren Jugend- und Erwachsenenalter könne noch operiert werden, sofern das Ausmass der Beschwerden so einschränkend sei, dass sie eine grössere Operation rechtfertigen.

Katharina Hoch
ist freischaffende Journalistin und lebt mit ihrer Familie in München.

Alle Artikel von Katharina Hoch

Mehr zum Thema Gesundheit

Tipps für Familienferien im Berner Oberland, günstig und mit viel Spass
Advertorial
Familienferien im Berner Oberland – günstig und abwechslungsreich
Mit diesen Tipps für unvergessliche Sommerferien im Berner Oberland kommt die ganze Familie auf ihre Kosten.
Entwicklung
Wenn das Kind einen Tic hat
Zeigen Kinder einen Tic, machen sich Eltern oft grosse Sorgen. Woher die Störung kommt und wie Eltern und Kinder mit Tics am besten umgehen.
Gesellschaft
Welche Rechte hat ein Kind im Spital?
Kinder haben Rechte. Nicht nur im Alltag, in der Schule und im Strassenverkehr, sondern auch, wenn sie krank sind, insbesondere im Spital. Wir zeigen auf, welche Rechte das sind und wie auch Eltern dafür einstehen können.
Migräne und Spannungskopfschmerzen bei Kindern
Gesundheit
Das Hämmern im Kopf
Viele Schulkinder leiden regelmässig unter Migräne und Spannungskopfschmerzen. Welche Massnahmen helfen können, den Beschwerden gezielt vorzubeugen.
Beruf
Berufswahl
«Die Psyche des Menschen interessiert mich»
Jonas Zollinger wusste früh, welchen Beruf er lernen wollte. Nach der Schnupperlehre war er verun­sichert. Nun hat er seinen Traumjob gefunden.
Ärztin
Berufswahl
«Ich möchte Ärztin werden»
Nyat Demoz, 18, aus Zürich kam vor vier Jahren aus Eritrea in die Schweiz. Sie ist im zweiten Lehrjahr als ­Fachfrau Gesundheit EFZ. Für ihren Traum arbeitet sie hart.
Gesundheit
Ist Trampolinspringen wirklich so gefährlich?
Viele Knochenbrüche passieren beim Sport oder Spielen, weiss Orthopäde Thomas Dreher. Worauf Kinder beim Trampolinspringen achten sollten.
Knochenbrüche bei Kindern
Gesundheit
Knochenbrüche bei Kindern – Gar nicht so schlimm
Diagnose Beinbruch? Zum Glück verheilt ein Bruch bei Kindern in der Regel recht schnell. Worauf Eltern achten sollten.
Elternbildung
Elternstress: «Wir haben alle oft zu viele Bälle in der Luft»
Psychologin und Zweifachmutter Larissa Hauser findet, man müsse sich in stressigen Phasen bewusst entscheiden: Was lasse ich sein, um wieder mehr Kontrolle zu erhalten?
Gesunde Füsse gesunder Geist
Arztbesuch
Darauf sollten Sie beim Schuhkauf für Ihr Kind achten
Gesunde Füsse, gesunder Geist: Weshalb Kinder so viel wie möglich barfuss gehen sollten.
Arztbesuch
Hörschäden erfolgreich vorbeugen
Lautes Spielzeug, Besuche in Clubs, die Nutzung von Smartphones: Es gibt viele Gründe, warum lärmbedingte Hörschäden bei Kindern und Jugendlichen zunehmen.
ElternPass
Mit dem ElternPass günstiger in märchenhafte Welten eintauchen
Die Höllgrotten bei Baar ZG sind einzigartig. Mit dem neuen ElternPass von Fritz+Fränzi profitieren Sie von 30% Rabatt auf den Eintrittspreis.
Gesundheit
Schwindel: Mama, alles dreht sich!
Schwindel kommt bei Kindern und Jugendlichen relativ häufig vor. Obwohl das Symptom beängstigend sein kann, ist die Ursache meist harmlos. Dennoch ist eine ärztliche Abklärung wichtig.
Gesundheit
Skoliose bei Jugendlichen frühzeitig erkennen
Etwa zwei Prozent aller ­Jugendlichen entwickeln in der Pubertät eine Skoliose.
Gesundheit und Lärm: Ruhe
Elternbildung
Ruhe, bitte!
In Schulen und Kindergärten, aber auch zu Hause kann es laut werden. Wie Lärm der Gesundheit von Kindern schadet und wie wir sie davor schützen können.
Maskenpflicht für Jugendliche
Gesellschaft
Maskenpflicht für Jugendliche: Wer wie was wo?
Was beschäftigt Eltern von schulpflichtigen Kindern? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Maskenpflicht für Jugendliche zusammengetragen.
Hilfe
Arztbesuch
Hilfe, mein Kind hat Fieber!
Wie Eltern sich in konkreten Fieber-Fällen verhalten sollten, was fiebersenkende Mittel und Antibiotika bringen und welche Hausmittel helfen.
Keuchhusten: Mehr als nur ein bisschen Husten
Arztbesuch
Mehr als nur ein bisschen Husten
Keuchhusten ist nicht zu unterschätzen. Der Schweizer Impfplan empfiehlt ab dem 2. Lebensmonat eine Impfung.
Gesundheitsbewusst-App-solut
Medien
Gesundheitsbewusst? App-solut!
Gesundheits-Apps sind die neuen Medizinratgeber, Ernährungsberater und Bewegungstrainer – für Erwachsene. Sind sie auch für Kinder und Jugendliche geeignet?
Interview Urs Zimmermann Trisomie 21
Gesellschaft
«Kinder mit Trisomie 21 können uns die Augen öffnen»
Der Mediziner Urs Zimmermann sagt, dass die Gesellschaft von Kindern mit Trisomie 21 profitieren kann. Trotzdem sieht er grosse Vorteile in der Möglichkeit, dass der Gendefekt heute sehr früh festgestellt werden kann.
Kinder und Zähne: Brot ist besser als Banane
Ernährung
Kinder und Zähne: Brot ist besser als Banane
Die Milchzähne gründlich pflegen? Wozu denn? Die fallen doch sowie­ so wieder heraus. Diese Einstellung ist bei Eltern auch heute noch weit verbreitet. Und sehr falsch. Denn die ersten Zähne im Leben sind wertvoll: Sie bilden das Fundament für ein lebenslang gesundes und solides Gebiss. «Deshalb ist einmal täglich Zähneputzen ab dem ersten Zahn Pflicht», […]
Trampolin springen bei Kindern
Bewegung
Warum Kinderbeine auf Trampolinen oft brechen
Die Zahl der Kinder, die sich auf dem Trampolin verletzen, nimmt zu. Warum das Hüpfen für komplizierte Knochenbrüche sorgt.