So klappt es auch nachts ohne Windeln

Manche Kindergartenkinder sind nachts noch nicht trocken. Müssen sich Eltern deswegen sorgen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Leon weint. Wieder ist die Matratze nass. Seine Mama schimpft: «Jetzt bist du schon fünf Jahre alt und machst immer noch ins Bett!» Ein Donnerwetter folgt auf das nächste, Nacht für Nacht. Doch das Kind wird einfach nicht trocken.

Wie Leon nässen etwa 15 Prozent aller fünfjährigen Kinder nachts noch regelmässig ein. Bei den Siebenjährigen sind es zehn Prozent, Jungen sind doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Das Bettnässen gilt als das zweithäufigste Kinderleiden nach Allergien. Und die Dunkelziffer ist noch höher: Denn viele Eltern und Kinder scheuen aus Scham den Gang zum Arzt.

Nur der Experte jedoch kann feststellen, ob das Bettnässen behandlungsbedürftig ist. Er stellt die Diagnose «Enuresis», wie das Bettnässen medizinisch genannt wird, wenn Fünf- oder Sechsjährige in mindestens zwei Nächten im Monat einnässen, Siebenjährige oder ältere Kinder in einer Nacht pro Monat. Doch was steckt hinter der unkontrollierbaren Blase, und wie kann man seinem Kind helfen?

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