«Wir haben verlernt, normale Körperformen schön zu finden»

Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dagmar Pauli warnt davor, mit ­Präventionskampagnen ­ausschliesslich auf die Vorbeugung von Übergewicht bei ­jungen Menschen zu setzen. Wichtiger wäre es, diesen generell ein gesundes Körperbild zu ­vermitteln. Die Chefärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich über falsche Ideale, schlechte Vorbilder auf Instagram und Anzeichen, an denen Eltern eine beginnende Essstörung bei ihren Kindern erkennen.
Es ist der 24. April, wir sind mit Dagmar Pauli zum Interview verabredet. Das Gespräch ist seit Längerem geplant, dann kam der Lockdown. Auch die meisten Patientengespräche finden seitdem nicht mehr persönlich, sondern per Video statt, erzählt die Psychiaterin. Sie selbst habe sich damit am Anfang schwerergetan. Inzwischen habe sie aber viel dazugelernt und nutze jetzt häufiger Videotools, auch für Gespräche mit Kollegen. Das Interview findet zwar klassisch per Telefon statt. Doch unabhängig vom Medium wird dabei spürbar, dass der Psychiaterin das Thema Essstörungen wirklich am Herzen liegt.
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