Wie Kinder soziale Kompetenzen erwerben

Der Kindergarten ist ein Übungsfeld für soziale Beziehungen. Hier lernen Kinder Gleichheit und Gerechtigkeit kennen, ihre Bedürfnisse zu äussern und knüpfen erste Freundschaften. Wie funktioniert das und wie können Eltern ihnen dabei helfen?
Die Kindergartenzeit ist eine wichtige Entwicklungsphase. Sie ermöglicht dem Kind, eigenes Verhalten in sozialen Beziehungen in einem geschützten Rahmen zu üben und demjenigen von Gleichaltrigen in kleinen und grossen Gruppen anzupassen. Die Kindergartenzeit ist daher eine Zeit, in der wichtige Erfahrungen gesammelt werden können, die eine Basis schaffen, um zukünftige stabile soziale Beziehungen aufzubauen und zu erhalten. Dazu gehört zu lernen, sich in einer Gruppe einzuordnen, eigene Ideen und Bedürfnisse anzumelden und in dieser Gruppe die Zusammengehörigkeit zu erleben, aber auch, sich an bestimmte Regeln des Zusammenseins zu halten.

Interaktionen mit Gleichaltrigen sind in diesem Alter zentral. Die Begegnungen auf einer Ebene erlauben es dem Kind,  ein Verständnis für Gleichheit und Gerechtigkeit zu entwickeln und sich darin zu üben. Dies trägt zum Selbstverständnis und damit zum Selbstkonzept des Kindes bei. Das Selbstkonzept beschreibt das Wissen über sich selbst, über die eigenen Gefühle und die Überzeugung, etwas selber bewirken zu können. Damit beeinflussen diese Erfahrungen mit Gleichaltrigen auch das Selbstvertrauen eines Kindes und eröffnen ihm Möglichkeiten, sich gegenüber anderen Kindern abzugrenzen, aber auch sich zu behaupten und sich für sich selbst einzusetzen. 

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