Wie lebt es sich im traditionellen Familienmodell?
Redaktionsblog
Seite 2

Faire Familie: Was ist das?

Dieser Versuch der Frage-Umformulierung zeigt, wie bunt und komplex das Zusammenleben heute ist. Es zeigt auch auf, wie die Individualität jedes einzelnen Mitglieds der Lebensgemeinschaft das Gesamtmodell prägt und jetzt kommt's: Das Zusammenleben laufenden Anpassungen unterworfen ist. Es wirft aber auch gleichzeitig eine neue Frage in den Raum: Was und für wen ist denn fair wirklich fair?
Was und für wen ist denn fair wirklich fair?
Von aussen betrachtet ist «fair» wohl dann, wenn die erfüllbaren Bedürfnisse im Moment überwiegen, auch wenn dies nur in einem leichten Mass ist. Die Innensicht von «Fair», jedes einzelnen Familienmitglieds, hat damit aber nichts zu tun, denn da spielen individuelle Faktoren eine entscheidende Rolle. Für unsere Kleine ist es total fair, wenn sie ein Guetzli mehr bekommt als die Grosse. Für diese ist es total unfair, wenn Mami am Abend weg ist, um sich mit Freundinnen zu treffen. Für Mami ist es fair, wenn Papi den Abend- und Morgendienst übernimmt und für mich ist es unfair, dass die Kids einem Teller Pasta mit Fertigsauce, meinem liebevoll zubereiteten Gemüserisotto den Vorrang geben.

Wie oben beschrieben gestalten wir unser Zusammenleben im Wissen, dass wir im Trainingsmodus sind und auch noch ein Weilchen bleiben werden. Wir haben nicht den Anspruch auf richtig oder perfekt, aber wenn uns etwas gut gelingt, dann feiern wir dies ordentlich und gemeinsam. Dies bedeutet gleichzeitig, dass wir nicht die absolute Sicherheit suchen, sondern dem ständigen Wandel den nötigen Raum und Zeit einräumen. Ich bin sicher, dass es viele spannende Lebensmodelle gibt da draussen und ich glaube, es lohnt sich bei jedem Familienmodell mal wieder nachzufragen: Und wie läuft das so?

Die nächste Frage geht an Nik Niethammer, Chefredaktor: 

«Lieber Nik, deine Kinder sind neun und elf Jahre alt. Welche Themen beschäftigen sie aktuell?»
Die Antwort folgt in rund zwei Wochen ...

Folgen Sie uns auf Pinterest:

Möchten Sie sich diesen Artikel merken? Nichts einfacher als das! Pinnen Sie doch dieses Bild hier auf Ihr Pinterest-Board. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch auf Pinterest folgen.
Möchten Sie sich diesen Artikel merken? Nichts einfacher als das! Pinnen Sie doch dieses Bild hier auf Ihr Pinterest-Board. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch auf Pinterest folgen.

Bisher erschienen in der Rubrik «Wir fragen uns»: 













Anzeige

0 Kommentare

Zugehörige Tags

Hat Ihnen unser Artikel gefallen? Unterstützen Sie unser Engagement für Eltern mit einer Spende!

Diesen Artikel kommentieren

Diese Webseite nutzt Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit unserer Cookie-Police einverstanden. Mehr Infos hier.