Senkt das Smartphone die Frustrationstoleranz? - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Senkt das Smartphone die Frustrationstoleranz?

Viele Kinder sind schlechte Verlierer – und begeistert von Smartphone und Co. Dabei spricht einiges dafür, dass der Mediengebrauch die Frustrationstoleranz bei Kindern noch weiter senkt. Was sollten Eltern in der Medienerziehung beachten?
Der elfjährige David wischt wütend die Spielsteine vom Feld, wenn er das Brett­ spiel nicht gewinnt; seine zwei Jahre jüngere Schwester Sophia hingegen rauscht aus dem Zimmer und knallt die Türe zu. Vie­le Kinder sind schlechte Verlierer. Und manche Eltern lassen den Nachwuchs lieber gewinnen, als dass sie sich mit dem Frust ihrer Söhne und Töchter auseinanderset­zen – egal ob es dabei um das Wür­felspiel geht oder darum, wie viel Zeit sie ihrem Smartphone widmen. Dabei spricht einiges dafür, dass eine intensive Smartphonenutzung die Frustrationstoleranz von Kin­dern und Jugendlichen senkt. Und sie dadurch zu noch schlechteren Verlierern werden.

Etienne Bütikofer wollte, dass sei­ne drei Kinder schon früh lernen, mit Enttäuschungen umzugehen, und ihre Frustrationstoleranz trai­nieren. Deshalb hat der Dozent und Medienpädagoge an der Pädagogi­schen Hochschule in Bern sie nie einfach gewinnen lassen. Genauso hält er es für wichtig, dass die Kinder lernen, Siege zu verkraften und nicht überheblich werden, wenn sie ge­winnen.

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