Hetze im Netz
«Ich hab dir einen Strick besorgt», heisst es in der Nachricht, die Anna abends auf Whatsapp erhält. Später gibts News im Klassenchat: «Anna ist die Hässlichste!» So geht es bis tief in die Nacht hinein. Anna schaltet ihr Handy aus, mit den Gedanken klappt das nicht – der Schlaf lässt auf sich warten.
- Das Publikum kann von überall zusehen.
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Opfer haben keinen Rückzugsort. Die Attacken hören nach der Schule nicht auf, sondern gehen via Computer oder Smartphone weiter.
Mobbingopfer schweigen oft lange, ganz gleich, ob sie in der Schule oder im Netz drangsaliert werden. Die Fachstelle Schweizerische Kriminalprävention (SKP) rät Eltern deshalb, auf Verhaltensänderungen des Kindes zu achten und es frühzeitig auf diese anzusprechen. Was, wenn das eigene Kind tatsächlich am Internetpranger steht? Die SKP empfiehlt Eltern Folgendes:
- Sichern Sie Beweise für Attacken: Drucken Sie Webseiten aus, speichern Sie Chatdialoge, löschen Sie unter keinen Umständen SMS oder MMS, die auf die Täterschaft hinweisen könnten.
«Wenn Worte weh tun»
Die Stiftung Elternsein, Herausgeberin des Schweizer Elternmagazins Fritz+Fränzi, engagiert sich mit ihrer Kampagne «Wenn Worte weh tun» gegen Cybermobbing. Mit Videos, Anzeigen, Radiospots und interaktiven Massnahmen will die Stiftung die Öffentlichkeit in der Deutschschweiz für dieses wichtige Thema sensibilisieren und auf die gefährlichen Folgen von Cybermobbing aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Kampagne mit Ihrer Spende. Alle Informationen unter: www.elternsein.ch/cybermobbing






