Wozu überhaupt Bildung? - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Wozu überhaupt Bildung?

Lesedauer: 3 Minuten
Wie viel von dem, was man einmal in der Schule gelernt hat brauchen wir heute eigentlich wirklich? Unser Autor über Schulnoten, Literatur und Humor.
Es ist unschwer zu erkennen: Kinder von heute wollen nicht mehr lernen. Sie haben kein Interesse. Ihre Aufmerksamkeitsspanne reicht nicht mal aus, um das Laden einer Website abzuwarten, wie sollen sie sich da ernsthaft auf die Lektüre von, sagen wir, «Emilia Galotti» oder das Lösen eines mathematischen Problems einlassen? Ich sehe das an meinen Kindern. Sie kommen in die dritte und die achte Klasse, haben aber beide schon – beziehungsweise noch – keine Lust auf Lernen. Die einzigen Mittel sind Druck und Zwang. Notendurchschnitt, Nachhilfe, Elterngespräch – das Bermudadreieck des bildungsbürgerlichen Elterndaseins. Ach, es ist zum Davonlaufen!

Meine Tochter sagt gern, wenn sie an den Hausaufgaben sitzt: «Sooo wichtig ist Schule doch nicht.»
«Was ist wichtiger?» frage ich.
«Spielen.»

Artikel kostenlos weiterlesen

Gratis registrieren und profitieren:

  • Begrüssungsgeschenk
  • Zugriff auf alle Artikel
  • Artikel speichern & später lesen
  • Teilnahme an Verlosungen
Sie sind noch nicht registriert? Hier geht's zur Registration