Wann dürfen Eltern das Handy ihres Kindes kontrollieren?

Eltern möchten ihre Kinder schützen und behüten. Und sie gleichzeitig zu selbständigen und selbstbewussten Menschen erziehen. Ein Dilemma, das sich besonders beim Umgang mit Medien zeigt: Wie viel Kontrolle ist nötig? Und wie viel ist zu viel?
Einer Kontrolle haftet stets etwas Unangenehmes an. Das weiss jeder, der schon einmal kontrolliert wurde. Wenn etwa ein Polizist einen Verkehrsteilnehmer herauswinkt, ist das keine Begegnung auf Augenhöhe. Der Fahrer steht unter Verdacht, etwas falsch gemacht zu haben. Und er fühlt sich gegenüber dem Beamten ertappt, machtlos und oftmals ausgeliefert. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Verstoss vorliegt oder nicht.
 
Emotional ganz ähnlich ist es vielen Erwachsenen in ihren eigenen Kinder- und Jugendtagen ergangen, wenn ihre Eltern sie kontrollierten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Standardfrage «Hast du etwa geraucht?». Sie hat bei uns auf der Stelle höchst unwillige Reaktionen ausgelöst.

Denn hatten wir geraucht, ging das unserer Meinung nach die Eltern gar nichts an. Im Gegenteil: Wir verstanden ihre Frage als Einschränkung unserer eigenen Freiheit. Und das vollkommen zu Recht. Allerdings reagierten wir auch ungehalten, wenn wir nicht geraucht hatten, weil uns das entgegengebrachte Misstrauen ärgerte. 

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