«Liebe Lehrer, senkt eure Erwartungen!»

Der Schulunterricht zu Hause verlangt Eltern und Kindern derzeit vieles ab. Viel zu viel, sagt unsere Online-Leserin Monica B. und schreibt einen offenen Brief an alle Lehrerinnen und Lehrer. 
Liebe Lehrpersonen,

versuchen wir doch alle einen Gang zurückzuschalten und durchzuatmen. Der Versuch, alles richtig machen zu wollen, geht in die falsche Richtung. 

Es ist nun die vierte Corona-Virus-Woche,

in der wir alle gefordert werden,
in der wir alle an unsere Grenzen kommen,
in der wir jeden Tag versuchen unser Bestes zu geben,
in der wir Vollgas geben, damit es allen gerecht wird … 

… und vor allem, in der wir mit unseren Ängsten und Zweifeln konfrontiert werden.

Meine Töchter vermissen den Schulalltag, ihre Kolleginnen, den Klassenraum. Ich vermisse meine ruhigen Rückzugsmomente. Denn: Wir Mütter haben meistens nicht nur ein Kind, sondern zwei oder mehr und immer noch den Haushalt und Job, den wir schmeissen müssen. Das macht uns in dieser Situation noch müder und noch ein Stück genervter. Mein Mann ich vermissen unsere Lieben, die wir nicht mehr besuchen geschweige denn umarmen oder küssen dürfen. 
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