Wie der Wäschewahn fast zur Trennung führte

Unser Papa-Blogger Andreas B. erfährt, dass «Diamonds are a girl’s best friend» nicht zutrifft, wenn seine Töchter die Waschmaschine anwerfen.
Als Anaïs und Olivia noch klein waren, war die Waschmaschine täglich im Einsatz. Anders ging es nicht in einem Vierpersonen-Haushalt. Kinder sollen Kinder sein dürfen und ihre Kindheit ohne Gedanken ans Fleckenwaschen leben. Und so sah die Kleidung abends oft abenteuerlich aus. Wir Eltern managten den Wäscheberg und entschieden, wann ein Kleidungsstück länger als einen Tag getragen werden konnte. So lief das – bis zum Einsetzen der Pubertät.

Es kam der Tag, als Anaïs und Olivia anfingen, selber zu waschen … und das Drama nimmt seinen Lauf. Meine Mädchen wollen sich gut und gerne ein paar Mal am Tag neu einkleiden. Im besten Fall werden die eben erst getragenen Klamotten achtlos in den Wäschekorb geschmissen, im schlechteren Fall liegen sie zerknittert im Zimmer herum, wo sie erst nach ein paar Tagen im Waschkorb landen. Gerne wird auch nur das spezielle Outfit gewaschen, das gerade angezogen werden soll. Dies hat zur Folge, dass die Waschmaschine eiligst angeworfen wird und nicht selten mit nur einem Kleidungsstück läuft. Ein ökologischer Wahnsinn.

Muss es also mal schnell gehen, kann es gut passieren, dass meine Wäsche gemeinsam mit Wäschestücken meiner Töchter gewaschen wird. Was dann passieren kann, übersteigt meine Fantasie und sollte eigentlich von Hollywood verfilmt werden. 

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