Hilfe ohne Mahnfinger - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Hilfe ohne Mahnfinger

Lesedauer: 10 Minuten

Eltern und Lehrpersonen von verhaltensauffälligen Kindern stossen oft an ihre Grenzen. Unterstützung bietet eine sogenannte Multifamiliengruppe. Drei Schulpsychologinnen geben Einblick in ihre Arbeit mit einer Gruppe in Zürich. 

Text: Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund
Bild: Cortis&Sonderegger / 13 Photo

Es ist ein früher Donnerstagabend in einer Zürcher Primarschule. Im Gebäude ist Ruhe eingekehrt, nur in einem Klassenzimmer herrscht noch Betrieb. Acht Kinder und ihre Eltern treffen sich – wie jede Woche – mit den Schulpsychologinnen Catrina Hew, Maja Breitenmoser und Sonja Gassmann. Den meisten dieser Kinder droht der Ausschluss aus der Regelschule. Manche von ihnen stören täglich den Unterricht, sind laut, hibbelig und impulsiv, andere haben Wutausbrüche, geraten mit Mitschülerinnen, Mitschülern und Lehrpersonen in Konflikt und verweigern die Mitarbeit. Wiederum andere sind so anhänglich und unselbständig, dass sich die Lehrpersonen fast nicht mehr auf die Klasse konzentrieren können.

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