Wie redet man mit Kindern über den Tod?

Wie nimmt man Abschied von einem Familienmitglied und wie erklärt man seinen Kindern, dass «Grospi» jetzt im Himmel ist? Unser Blogger Christian J. Käser bringt es auf den Punkt.
Während ich im Coop weisse Schoggiglasur für den Geburtstagskuchen meiner Tochter suchte, spielten sie über die Lautsprecher «Toucher» von Züri West. Ich scannte all die Cupcake Fertigmischungen und farbigen Zuckerüberzugsmöglichkeiten und dazu hörte ich Kuno Lauener: «i flüge gärn, i bi geng gärn gfloge, knapp über em Bode oder ganz, ganz höch obe.»
 
Als ich nach Hause in die Wohnung kam und das Radio einschaltete, sang Kuno weiter. «… aber irgendwie chunnts gar nid so drufa, wär was und wieso. Mir si eifach a däm Punkt acho, wo eifach nüt meh chunnt …» Ich zuckte zusammen und war in dem Moment überzeugt: The sexiest man alive, der Mann, der Mikrophonstangen liebkost und dazu mit rauen Stimmbändern präziseste Prosa musikalisch werden lässt, ist nicht mehr da. Kuno ist tot. Die Google Suche erleichterte mich: Kuno hat «nur» Geburtstag. Er ist 60 geworden, deswegen die erhöhte Radiopräsenz. 
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