Was bringen Altersfreigaben?

Bei der Altersfreigabe von Büchern, Filmen oder Computerspielen gibt es teilweise erhebliche Unterschiede. Von Medium zu Medium. Von Kanton zu Kanton. Ein kurzer Einblick. 
Bei Kinder- und Jugendbüchern fehlen verbindliche Vorgaben für die Altersempfehlung. Deshalb gilt in der Branche das Alter der Hauptperson einer Geschichte als gängiger Richtwert. Daneben berücksichtigen Verlage für ihre Einstufung oft noch Handlung, Sprache, Thema und Komplexität des Buches.

Für welche Altersstufe ein Kinofilm freigegeben wird, prüft die Schweizerische Kommission Jugendschutz (filmrating.ch). Sie unterscheidet dabei die Stufen 0, 6, 10, 12, 16 und 18 Jahre. Das klingt eindeutiger, als es in der Realität ist. Denn über die Altersempfehlungen von Kinofilmen setzen sich viele Kinobetreiber hinweg. So kann es sein, dass ein Film in St. Gallen und Luzern für Vierjährige zugelassen ist, in Bern für Sechsjährige und in Zürich erst für Achtjährige.

Und bei Computerspielen? Hier gilt die Pan-European Game Information (PEGI), welche auch die wichtigsten Spielkonsolenhersteller wie Sony und Nintendo unterstützen. Die Symbole des PEGI-Einstufungssystems sind auf der Vorder- und der Rückseite der Verpackung aufgedruckt und unterscheiden die Altersgruppen 3, 7, 12, 16 und 18. Sie weisen darauf hin, ob ein Spiel nach Gesichtspunkten des Jugendschutzes für eine Altersgruppe geeignet ist oder nicht. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Die Freigabe in der Schweiz erfolgt nach dem PEGI- System, auf einer in Deutschland produzierten Spiele-DVD kann aber die Alterseinstufung der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) mit einer anderen Empfehlung daherkommen.

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