Was ist Twitch? - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi
Merken
Drucken

Was ist Twitch?

Lesedauer: 1 Minuten

Auf diese und sechs weitere Fragen gibt das Kapitel «Fernsehen und Medien» des Dossiers «100 Fragen – 100 Antworten zum Thema Medien» Antwort.

Fragen und Umsetzung: Thomas Feibel
Bilder: Rawpixel.com

Wie haben sich Kinder und Jugendliche über die Pandemie informiert?

Im direkten Austausch mit Freunden und der Familie. Erst an zweiter Stelle kam das Fernsehen.
Daniel Süss

Welcher Streamingkanal ist der beste?

Es gibt zahlreiche Anbieter. Alle Kanäle zu abonnieren, ist zu teuer. Wählen Sie mit Ihren Kindern einen aus und leben Sie damit, dass­­ an­dere Anbieter auch schöne Filme ­zeigen.
Thomas Feibel

Die heutige Generation schaut fern, chattet gleichzeitig mit dem Smartphone und macht nebenbei Hausaufgaben. Das ist bei einem Game nicht möglich.

Daniel Süss

Was ist heute beliebter, gamen oder TV schauen? 

Nicht alle Kinder und Jugendlichen spielen gerne Games. Fernsehen hingegen steht mit fiktionalen Geschichten, Identifikationsfiguren und spannenden Filmen immer noch hoch im Kurs. Beim Gamen ist der Aufwand viel grösser und wegen der Interaktion sind weniger parallele Handlungen möglich.

Die heutige Generation schaut fern, chattet gleichzeitig mit dem Smartphone und macht nebenbei Hausaufgaben. Das ist bei einem Game nicht möglich. Diese Aktivität erfordert eine starke Immersion, ein Eintauchen, weil sonst die Aufnahme von Inhalten nicht funktioniert.
Daniel Süss

Was versteht man unter Binge-Watching?

Beim Binge-Watching sieht man sich beispielsweise alle Folgen einer Serie am Stück an. Das kann in Ausnahmefällen mit Freunden am Wochenende ganz witzig sein, ist aber ansonsten nicht ratsam.
Thomas Feibel

Was ist Twitch? 

Twich ist wie Youtube ein Videokanal, mit dem Unterschied, dass hier alles live ist. Ursprünglich kam Twitch aus der Gamerecke, mittlerweile gibt es auf dieser Plattform aber auch Leute, die streamen sich, während sie eine Kochsendung schauen. Die Leute im Chat reagieren dann darauf.
Philomena Schwab

Ab wie viel Jahren ist Youtube erlaubt?

Das ist ein wenig verwirrend und kann sich auch immer wieder ändern. Eigentlich brauchen alle Kinder unter 18 Jahren für Youtube die Erlaubnis der Eltern. Ein eigenes Konto darf erst ab 16 Jahren angelegt werden, aber auch da ist die Zustimmung der Erziehenden notwendig. Eltern können jüngeren Kindern über den Elternkontrollservice «Family Link» von Google die Nutzung erlauben und einschränken.
Thomas Feibel

Unsere Tochter will Youtuberin werden. Worauf müssen wir achten? 

Zunächst einmal kommt es darauf an, ob Eltern wirklich damit einverstanden sind, dass ihr Kind sich im Internet zeigt. Was genau wird gezeigt? Ist nur die Stimme zu hören oder auch das Gesicht zu sehen? Ich würde auch auf das erlaubte Nutzungsalter achten. Ausserdem stellt sich die Frage, ob das Kind eine gute Frustrationstoleranz hat und es aushält, wenn unter Umständen niemand seinen Content interessant findet.
Philomena Schwab

100 Fragen und 100 Antworten: Hier erfahren Sie mehr über die Expertinnen und Experten aus unserem grossen Mediendossier.

Lesen Sie mehr zum Thema Medienerziehung:

Thomas Feibel Medienexperte
Familienleben
Wie digitale Medien die Kindheit transformieren
Weltweit haben das Smartphone und die sozialen Medien die Kindheit umgekrempelt. Das habe weitreichende Folgen, schreibt Autor Jonathan Haidt.
Thomas Feibel Medienexperte
Medienerziehung
Digitale Schulordnung: alle machen mit
Durch das Mithelfen einer digitalen Schulordnung gibt man Schülerinnen und Schüler eine aktive Rolle und fördert ihre Medienkompetenz.
Advertorial
Vermögen aufbauen mit der Clanq Familien-App
Die kleinen Ausgaben im Alltag machen einen gewaltigen Unterschied. 3 Tipps, wie auch mit kleinem Budget ordentlich Geld zusammenkommt.
Thomas Feibel Medienexperte
Medienerziehung
Die grosse Ratlosigkeit ohne Handy
Kinder zu schelten, wenn sie ohne Handy nichts mit sich anzufangen wissen, greift zu kurz. Wir Erwachsenen müssen ihnen alternative Angebote unterbreiten.
Thomas Feibel Medienexperte
Medienerziehung
Medienquiz: Das sind die richtigen Antworten
Haben Sie nur Bahnhof verstanden oder die Antworten aus dem Ärmel geschüttelt? Hier folgt die Auflösung unseres Medienquiz.
Thomas Feibel Medienexperte
Medienerziehung
Medienquiz: Testen Sie Ihr digitales Wissen
Keine Sorge – dieses Medienquiz will Sie nicht vorführen. Vielmehr geht es darum, Sie zu sensibilisieren für die digitale Welt.
03-24-Essstörungen-Umgang mit Social Media und Smartphone Christine Amrhein Elternmagazin Fritz Fraenzi HG
Ernährung
Der Einfluss von Social Media auf Essstörungen
Social Media vermittelt oft falsche Körperideale. Das können Eltern tun, damit Kinder nicht in eine Essstörung abrutschen.
Thomas Feibel Medienexperte
Medienerziehung
Wenn Kontrolle nur noch ein frommer Wunsch ist
Kinder und Jugendliche nutzen digitale Geräte immer umfassender – in der Schule und zu Hause. Das erschwert es Eltern, ihre Bildschirmzeit regulieren zu können.
03-24-Dossier-Essstörung-Dossier-Panikattacken-Christine-Amrhein-Elternmagazin-Fritz-Fraenzi-HG
Ernährung
«Jede Mahlzeit wurde von Panikattacken begleitet»
Paula, heute 16, erkrankte mit 14 an einer Magersucht mit bulimischen Phasen. So gelang ihr Weg aus der Essstörung.
SRF erklärt künstliche Intelligenz, KI.
Lernen
Sind wir nun nicht mehr die Klügsten?
Die künstliche Intelligenz ist in aller Munde und macht auch nicht halt vor Kindern. Das sind die wichtigsten Fragen dazu.
Medienkompetenz
Lernen
Das kritische Denken als Kompass
Damit sich Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt zurechtfinden, müssen Schule und Eltern sie auf dem Weg zur Medienkompetenz begleiten.
Medien
«Kinder sollen sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben»
Der Krieg in Nahost wird auch in sozialen Netzwerken ausgetragen und macht nicht halt vor Kindern und Jugendlichen. Medienexperte Thomas Feibel über verstörende Bilder, den richtigen Umgang mit Antisemitismus im Netz und die Rolle der Eltern.
Familienleben
«Kinder wollen mitreden können»
Sollen Eltern ihre Kinder vor der Flut an schlechten Nachrichten abschirmen? Bloss nicht, sagt Sozialwissenschaftlerin Gisela Unterweger.